day 243: eight months in the states

Acht Monate sind vorbei und es könnte mir nicht besser gehen 🙂 Ich bin für jeden Tag, den ich hier bin, so so dankbar und ich weiß, wie viel Glück ich hier mit meiner Gastfamilie, meinen Freunden, der Gegend und allgemein mit dem Leben habe.
Ich weiß echt nicht, wie ich mich in vier Monaten von allem verabschieden soll. Jedes Mal, wenn ich nur über den Abschied nachdenke (was ich in letzter Zeit irgendwie echt oft mache), könnte ich anfangen zu weinen (wenn es dann soweit ist, werde ich bestimmt wieder überhaupt nicht weinen können – so wie immer).
Aber, ich komme nachhause. Ich werde nicht verlängern, auch wenn meine Gastfamilie SOFORT ja sagen würde und sich so sehr darüber freuen würde und ich auch wirklich darüber nachgedacht habe. Aber ein Jahr ist genug 🙂 Und ich bin ja nicht aus der Welt! Ich kann immer wieder zurückkommen und wer weiß, vielleicht studiere ich ja wirklich mal in den USA oder arbeite hier 🙂
Ich freue mich wirklich total auf die kommenden Monate, auf besseres Wetter, auf meine Familie, die in zwei Wochen kommt, auf die Reisen, die noch nicht geplant sind, aber in meinem Kopf eigentlich schon feststehen und auf vier Monate mehr Amerika.

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day 215: seven months in the states

Was passiert, wenn eine perfektionistische Person, das Video pünktlich fertig geschnitten hat, aber kein passendes Thumbnail hat, weil das Bildbearbeitungsprogramm rumspinnt? Richtig, das Video kommt wieder zu spät online.
Als ich heute morgen dann endlich das Thumbnail machen konnte und mir eingefallen ist, dass ich inzwischen in meinem achten Monat bin, war ich richtig geflasht. Acht hört sich noch einmal ganz anders an als sieben, aber das hier soll jetzt eigentlich erst einmal über meinen siebten Monat sein 😀

day 184: six months in the states

Meine Halbzeit ist jetzt auch schon wieder 16 Tage her, aber ich hatte bis jetzt einfach noch nicht mein Video fertig und deswegen wollte ich noch keinen Post schreiben.

SECHS Monate bin ich jetzt schon hier. Einerseits fühlt es sich so an, als ob ich schon immer hier wäre, aber auf der anderen Seite – waren das wirklich sechs Monate?
Ich habe in dem halben Jahr so viel erlebt und gesehen wie in meinem ganzen Leben davor nicht und ich bin so stolz auf mich, was ich aus meinem Jahr mache und so unendlich dankbar, dass ich so Glück hatte und alles so gut läuft.
Ich freue mich zwar schon sehr auf zuhause, aber wenn ich daran denke, dass ich in sechs Monaten wieder zuhause bin, ist das schon ein sehr komisches Gefühl. Irgendwie Vorfreude gemischt mit Aufregung und ja, Panik. Ich möchte noch so viel hier machen und habe mir noch so viel vorgenommen und die Zeit vergeht einfach so schnell.

day 153: five months in the states

MERRY CHRISTMAS and A HAPPY NEW YEAR!

Ich hoffe, ihr habt/hattet alle wunderschöne Tage mit Menschen, die euch wichtig sind! 🙂
Ich hätte kein besseres Weihnachten hier in den USA haben können. Hier zuhause haben wir schon am 23.12 Weihnachten gefeiert, weil meine Gastfamilie dann am 24.12 morgens nach Hawaii geflogen ist. Ich habe aber gemerkt, dass es echt nicht auf den Tag drauf ankommt, sondern viel mehr auf die Leute und auf die Stimmung. Am 23.12 habe ich eigentlich den ganzen Tag nicht so wirklich gearbeitet, aber ich habe natürlich trotzdem überall mitgeholfen. Nachmittags um 15.30 Uhr sind wir dann in die Kirche, die echt schon super voll war, obwohl es am 23. und 24.12 insgesamt fünf oder sechs Messen gab! Für die Kinder (bzw. eigentlich für alle) gab es draußen auch heiße Schokolade, Apple Cider und eine Fotowand – total cool. Nach der Kirche haben wir erst einmal was gegessen, weil die Kinder Hunger hatten und danach ging es endlich ans Geschenke auspacken. Die wurden nämlich im Laufe des Dezembers immer mal dazugelegt, aber durften natürlich noch nicht ausgepackt werden. Ich habe so tolle Geschenke von meiner Gastfamilie bekommen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe, aber die so gut zu mir passen. Später kamen dann noch Familienfreunde vorbei 🙂
Mein Heiligabend oder Christmas Eve begann um 5.15 Uhr morgens, denn da bin ich aufgestanden, um meine Gastfamilie zum Flughafen zu fahren. Danach habe ich nicht so wirklich viel gemacht, bis ich dann um 10 Uhr mit meiner Familie geskypt habe. Es war echt so cool, trotz der Entfernung dabei sein zu können und ich habe auch so coole Geschenke bekommen (+ ein Päckchen ist auch noch unterwegs!). Nachmittags bin ich dann zu der Familie von Ellas bester Freundin, um mit ihnen Heiligabend zu feiern. Wir waren nochmal in der Kirche, dieses Mal aber in der Stanford Memorial Church, die echt wunderschön ist! Danach gab es Raclette zum Essen und dann durften die Kinder auch schon ein paar Geschenke aufmachen. Für mich hatten sie sogar auch ein Geschenk und zwar einen Christbaumanhänger, dass ich mich immer an dieses Weihnachten erinnere – so thoughtful (was ist denn das deutsche Wort dafür?)! Hier in den USA wird der Christbaum nämlich nicht einfach mit Kugeln geschmückt, sondern mit verschiedenen Anhängern von besonderen Orten, Jahren, etc. Später bin ich dann noch mit der Mutter und Ellas Freundin zu zwei für ihre Weihnachtsbeleuchtung bekannten Straßen gefahren. Manche Amis sind echt verrückt.
Wie gesagt, ich hatte überhaupt kein typisch amerikanisches Weihnachten, aber trotzdem hätte es nicht besser sein können.

Lots of love & ich hoffe, ihr mögt das Video!

day 124: four months in the states


Ich dachte, ich hatte diesen Post schon veröffentlicht, aber jetzt habe ich gerade gesehen, dass der nur als leerer Entwurf gespeichert wurde……

Also nochmal von vorne: An Thanksgiving war ich morgens im Gym und ein paar Erledigungen machen und mittags ist dann meine Gastfamilie auch wieder aus dem Urlaub gekommen. Ich habe dann geholfen, den Salat für das Thanksgiving Dinner vorzubereiten und alle fertig zu bekommen. Um 16 Uhr sind wir dann nämlich zu Freunden und haben dort dann Thanksgiving gefeiert. Alles in allem war es echt schön 🙂 Es gab all das typische Essen: Truthahn, Stuffing, Bratensoße, Süßkartoffelpüree, Cranberrysoße, Bohnen, Pumpkinpie, Apple Pie, etc. und es war auch echt gut! Die Tischgespräche gingen von den Wahlen über Leihmutterschaft bis zu Zukunftsvisionen so über ziemlich alles und es war mega witzig.
Ich bin meiner Gastfamilie echt dankbar, dass sie mich mitgenommen haben und ich so ein relativ typisches Thanksgiving miterleben konnte 🙂

day 92: three months in the states

Mein dritter Monat, das heißt, ein Viertel meines Jahres ist vorbei! Die Zeit vergeht einfach mega schnell – meistens irgendwie zu schnell.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Momente und Tage, in denen ich einfach nur nachhause will. Nicht, weil es mir hier nicht gefällt oder weil ich Heimweh habe, sondern weil ich teilweise das Gefühl habe, dass mich das hier überhaupt nicht weiterbringt – ich passe hier für ein Jahr auf Kinder auf, wow. Das ist manchmal so langweilig und bei mir ist auch alles so einfach – meine Gastfamilie ist super, mein Job gefällt mir wirklich, ich habe Freunde gefunden, etc. (nicht, dass ich mich darüber wirklich beschweren möchte – ich hatte schon eine schwierige Zeit in Spanien) – , dass ich mich wirklich unterfordert fühle. Aber ich darf in solchen Momenten nicht vergessen, dass das Jahr nicht dazu da ist, mich bildungs-/karrieretechnisch weiterzubringen, sondern dass es um mich geht. Darum, mich – meine Persönlichkeit – weiterzuentwickeln und auch wenn ich es selber noch nicht so sehe, weiß ich, dass ich mich bereits verändert habe.

Okay, genug philosophiert. Natürlich gibt es auch diesen Monat ein Video – ich liebe es, ich hoffe, ihr mögt es auch 😊

day 95: first concert ever, pumpkin patch, san francisco & college

Es sind einfach schon wieder 11 Tage seit meinem letzten Blogpost vergangen – die Zeit vergeht einfach super schnell hier und ich bin abends immer etwas unmotiviert, noch einen Blogpost zu schreiben. Gestern saß ich sogar schon vor meinem Laptop, aber habe ihn dann wieder ausgeschalten 😀
Inzwischen bin ich auch schon drei Monate in den USA! Das Video ist aber leider noch nicht fertig, da es noch etwas zu lang ist 😀 Außer natürlich, ihr wollt euch ein 40-minütiges Video anschauen (ich habe schon über 30 Minuten gelöscht!). Ich hoffe, ich bekomme es übers Wochenende fertig!

Die letzten Tage waren auf jeden Fall fast alle super! Am Dienstag, den 18.10, war ich super spontan mit Karlotta auf einem The Fray Konzert in San Francisco. Vor zwei Wochen ungefähr dachte ich mir nämlich, als gerade How To Save A Life im Radio kam, dass ich unbedingt mal schauen muss, ob die ein Konzert in meiner Nähe haben und wie es der Zufall wollte, hat die Radiomoderatorin danach wirklich gleich das Konzert am 18.10 erwähnt. Ich musste an diesem Tag nur morgens arbeiten und hatte danach den ganzen Tag frei. Vormittags war ich dann eben bei Karlotta und wir haben spontan die Tickets gekauft, was echt die beste Entscheidung überhaupt war. Das Konzert war echt so toll! Die Vorband war American Authors (man kennt eigentlich nur Best Day Of My Life von denen) und die waren schon gut. The Fray danach war aber noch besser. Ich kannte echt ziemlich viele Lieder und das zweite Lied war gleich mein Lieblingslied von denen und ja, es war einfach ziemlich cool. Ich war dann zwar erst um 1.30 Uhr im Bett, aber wer braucht schon Schlaf 😀
Am Mittwoch war ich dann mit Maxi und einer deutschen Familie auf einem Pumpkin Patch. Dort gab es neben Kürbissen eine Hüpfburg, einen Streichelzoo, ein Gruselzelt und andere Kinderbespaßungssachen und Maxi hat sich natürlich einen Kürbis ausgesucht. Den haben wir zuhause auch gleich geschnitzt (sagt man im Deutschen „einen Kürbis schnitzen“?). Leider musste ich den schon wegschmeißen, weil er mega geschimmelt hat 😦

Letztes Wochenende war ich dann mal wieder in San Francisco. Mit Karlotta und Jackie war ich zuerst in Chinatown, die die größte chinesische „Stadt“ außerhalb China ist. Wir waren dort in einer Glückskeksfabrik, die wir fast verpasst hätten, wenn uns nicht ein netter (chinesischer) Mann gesagt hätte, dass sie da ist. Natürlich waren wir in Chinatown auch essen und es war mega gut! Auf Google ist echt Verlass. Danach waren wir bei den Painted Ladies (fünf mehr oder weniger bunte Häuser, die man aus der Serie „Full House“ kennen könnte) und sind danach weiter ins ehemalige Hippieviertel Ashbury-Heights. Das war wirklich mega cool und ich würde da auch sofort hinziehen, wenn es nicht so teuer wäre! Als wir da entlanggelaufen sind, standen da so „Open House“-Schilder rum, denen wir einfach mal gefolgt sind und ja, wir haben dann einfach mal auf Wohnungsinteressenten gemacht und uns eine megaschöne Wohnung dort angeschaut 😀 Die hätte auch nur 1,5-2 Millionen Dollar gekostet! Der Tag war auf jeden Fall echt super und Uber ist einfach cool.


Diese Woche ist noch nicht so viel passiert, außer, dass ich gestern eine Präsentation in meinem Collegekurs hatte. Die hatte ich natürlich nicht erst Dienstagnacht um 12 Uhr fertig, weil mein Laptop natürlich genau dann beschließen musste, nicht mehr zu funktionieren – aber ganz ehrlich, die Ausrede „Mein Laptop ging nicht“ kann man halt echt nicht bringen, auch wenn es wirklich gestimmt hätte. Also habe ich natürlich brav gewartet, bis sich mein Laptop selbstrepariert hat. Wie gesagt, wer braucht schon Schlaf?
Die Präsentation war dann aber eigentlich echt gut, obwohl ich die ganze Zeit gehofft hatte, sie doch nicht halten zu müssen, weil die Zeit echt knapp wurde, aber anstatt die Präsentation zu verschieben, haben wir jetzt einfach unseren wöchentlichen Test mit nachhause bekommen 😀 Also wer da nicht mindestens 90% hat, macht auch irgendwas falsch.