day 365: oahu

Um 19.30 Uhr ging es am Donnerstag dann weiter nach Oahu. Der Flug dorthin war wirklich der kürzeste Flug ever! Ich glaube, wir sind so 30 Minuten geflogen, bevor wir in Honolulu gelandet sind.
Vom Flughafen bin ich mit dem Bus nach Waikiki zu meinem Hostel gefahren, wo ich nur eingecheckt und geduscht habe und dann auch gleich schlafen gegangen bin. Denn so gut Hostels auch sind, um Leute kennen zu lernen, zum Ausschlafen sind sie nicht geeignet 😀

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Am Freitag stand dann gleich ein weiteres meiner Highlights auf dem Plan: schnorcheln. Um 10 Uhr wurde ich von einem Shuttle abgeholt und wir sind zum Hafen in Waianae gefahren. Dort angekommen, habe ich meine Schnorchelausrüstung bekommen und dann ging es auch schon los. Wir haben insgesamt zwei Schnorchelstops gemacht. Beim ersten waren wir so ziemlich mitten im Meer, aber das Wasser war so klar, dass man bis zum Boden sehen konnte und auch richtig warm. Seit ich denken kann, stand „Schwimmen mit Delfinen“ ganz oben auf meiner Bucket List (anscheinend heißt das Löffelliste auf deutsch?) und früher wollte ich immer so „richtig“ mit einem Delfin in einem Pool schwimmen, wie man es hauptsächlich in Florida und in Mexico machen kann, nachdem ich aber inzwischen um einiges schlauer bin und weiß, dass das Tierquälerei schlechthin ist, war mir klar, dass ich das auf keinen Fall machen möchte. Deswegen hatte ich mich noch vor Hawaii dazu entschieden, dass ich auf Hawaii unbedingt mit wilden Delfinen schwimmen möchte und ja, das kann ich jetzt wirklich auf der Liste abhaken. Beim ersten Schnorchelgang haben wir dreimal Delfine gesehen und ich war ungelogen das glücklichste Mädchen der Welt – wenn man im Wasser weinen könnte, hätte ich angefangen. Ich habe davor nur einmal im Leben Delfine gesehen und das war im Nürnberger Zoo (unterstütze ich auch nicht mehr), aber Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen, nicht weil sie gezwungen werden, sondern weil sie da leben und einfach rumschwimmen, war unglaublich! Beim zweiten Schnorchelgang waren wir dann bei einem Riff, die leider auch auf Hawaii immer mehr aussterben, und haben ein paar Fische und sogar zwei Schildkröten gesehen!
Zurück in Waikiki habe ich mir den Sonnenuntergang am Strand angeschaut und dann gab es kostenlose Pizza in meinem Hostel, die ich mir natürlich nicht entgehen habe lassen.

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Jeder Tag toppte gefühlt den Tag davor! Am Samstag ging es nach einer sehr kurzen Nacht um 5.30 Uhr mit dem Shuttle Richtung North Shore. Dort angekommen, musste ich erst einmal ein bisschen warten, denn es war zu bewölkt. Nach einer Weile ist es dann aber aufgeklart, ich habe meine Ausrüstung bekommen und dann ging es mit Kai, meinem Partner, und anderen Verrückten ins Flugzeug. Was ich in diesem Moment gefühlt habe, kann ich wirklich nicht genau sagen. Ich glaube, auf dem Weg nach oben, war ich schon noch ziemlich nervös und auch als der erste aus dem Flugzeug gesprungen (bzw. eher gefallen) ist, hatte ich noch leicht Angst, aber sobald ich in der offenen Tür stand, war alles weg. Der Sprung selber war einfach nur der Wahnsinn! Ich bin einfach eine Minute lang 3km nach unten gefallen, bevor Kai den Fallschirm aufgemacht hat und ich noch ein bisschen die Aussicht genießen konnte. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ICH wirklich aus einem Flugzeug gesprungen bin. Wenn ihr mir das vor einem Jahr oder sogar nur zwei Monaten gesagt hättet, ich hätte euch einen Vogel gezeigt, aber ich würde es immer wieder machen! Danach wäre ich auch am liebsten gleich nochmal hoch geflogen und gesprungen 😀
Als ich um 11.30 Uhr wieder zurück im Hostel war, habe ich erst einmal versucht noch ein bisschen zu schlafen und habe dann bis 15 Uhr oder so mit meinem Zimmernachbar, der irgendwie die ganze Zeit auf dem Zimmer war, gechillt. Um 15 Uhr habe ich dann den Bus zu den Koko Head Stairs genommen. Das sind eigentlich Bahnschienen an einem Berg, die man hochgehen kann. Nach 24 Minuten bin ich nass und fertig oben angekommen und wurde mit einer wunderschönen Aussicht belohnt 🙂 Auf dem Rückweg konnte ich wieder den Sonnenuntergang anschauen und zurück in Waikiki habe ich mir nur was zu Essen gekauft und wollte dann auch schlafen gehen. Das hat dann nicht so geklappt, denn ich habe zwei Australierinnen kennengelernt und bin mit ihnen und anderen zum Strand. Da ich habe wirklich müde war, bin ich um 1 Uhr zurück ins Hostel und schlafen gegangen.

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Sonntag habe ich erst einmal relativ langsam angehen lassen, habe gefrühstückt, mit meiner Schwester telefoniert und gechillt. Um 14 Uhr wollte ich mich dann mit Dalton, den ich auf Maui kennengelernt habe, bei einem Hike treffen. Um 11 Uhr oder so meinte er dann, dass er schon losgefahren ist und ich auch los kann, wenn ich schon fertig bin. Am Ende sind wir dann fast zeitgleich um 13 Uhr dort angekommen (ich war eigentlich früher da, aber ich war zuerst am falschen Treffpunkt :D). Nachdem er dann seinen Rucksack versteckt hatte, konnten wir auch endlich los. Josh und Martino (zwei, die auch den Haleakala mit uns gewandert sind) hatten uns den Olomana Trail empfohlen (das ist sogar Martino’s favorite, obwohl er auch den Stairway to Heaven gemacht hat) und wir sind so froh, dass wir den gemacht haben. Das ist ungelogen der beste Wanderweg, den ich je gewandert bin. Es sind eigentlich drei Berge, die man nacheinander besteigen kann, aber wir sind „nur“ bis zum zweiten Gipfel gegangen. Die meisten gehen nur auf den ersten Berg, da das schon anstrengend genug ist und die Aussicht auf dem auch die beste ist, da er am höchsten ist, aber wir wollten noch eine bessere Aussicht auf den dritten Berg haben, also sind wir weiter. Die Aussicht ist aber wirklich der HAMMER! Die Wanderung an sich ist relativ anspruchsvoll, also es gibt teilweise Seile, mit denen man hochklettern muss und man muss auch felsenklettern (das ist die Übersetzung, die mir für rock climbing angeboten wird?) – ich habe es auf jeden geliebt!
Nach vier/fünf Stunden oder so waren wir wieder unten und sind erst mal zum Supermarkt gefahren, um was zu Essen zu kaufen. Danach musste ich mich auch schon von Dalton verabschieden, denn er wollte dort in dem Ort bleiben und ich musste ja zurück nach Waikiki 😦
Zurück im Hostel bin ich auch nur duschen und schlafen gegangen.

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Montag war dann mein allerletzter Tag auf Hawaii. Ich hatte wie auf Maui für den letzten Tag nicht wirklich einen Plan, habe gepackt, gefrühstückt und ausgecheckt. Unten am Eingang habe ich dann eine Kanadierin und eine Spanierin kennengelernt, die den Pillbox Hike machen wollten, also habe ich mich ganz spontan ihnen angeschlossen. Der Hike war auch echt gut! Ziemlich kurz, dafür ziemlich steil, aber die Aussicht war mal wieder der Wahnsinn. Egal worauf man in Hawaii gestiegen ist, die Aussicht war immer wunderschön, aber wie kann es auch nicht schön sein, wenn es weit und breit nur türkises Meer und grüne Berge gibt? Als wir wieder unten waren, sind wir direkt zum Strand in Lanikai (der auch der beste auf Oahu sein soll), weil uns so heiß war. Gegen 16 Uhr sind wir dann wieder zurück und noch ein bisschen durch Waikiki gelaufen. Zurück im Hostel habe ich nur geduscht, mich umgezogen und bin dann auch mit dem Shuttle zum Flughafen gefahren.

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Die Woche auf Hawaii war mit Abstand die beste Woche meines Lebens bisher. Ich habe mindestens 100 Mal meine Komfortzone verlassen und es nie bereut, habe Sachen gemacht, die ich eine Woche, geschweige denn ein Jahr, vorher nie gemacht hätte, habe so viele Dinge zum ersten Mal gemacht, habe die interessantesten und nettesten Leute (von denen die meisten noch auf Hawaii chillen und mich mit ihren Fotos neidisch machen) kennengelernt, habe die schönste Natur und Aussicht gesehen und hatte einfach eine gute Zeit!
Jetzt sitze ich wieder in San Francisco, in zwei Tagen sitze ich schon im Flugzeug nach Deutschland und ich kann gar nicht glauben, wie unglaublich dieses Jahr war, aber dazu gibt es irgendwann einen eigenen Blogeintrag.

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day 361: maui

Vorletzten Montag ging es auch für mich endlich nach Hawaii! Die Hälfte meiner Freunde war dort schon irgendwann während des Jahres mit ihren Gastfamilien, aber da ich ja bei meiner nicht dabei war, stand das noch ganz oben auf meiner Bucket List. Wobei ich zugeben muss, dass ich ganz am Anfang vom Jahr noch der Meinung war, dass man Hawaii nicht unbedingt machen muss, aber nachdem dann alle meine Freundinnen so davon geschwärmt haben und man an der Westküste ja doch so nah ist, wollte ich mir die Inseln (bzw. ein Teil der Inseln) dann doch unbedingt auch anschauen.

Nachdem das Uber zu teuer war und Sabrina mich super spontan doch fahren konnte, war ich ziemlich knapp am Flughafen: um 9.30 Uhr habe ich eingecheckt und um 9.50 Uhr saß ich auch schon im Flugzeug.
In Maui angekommen, habe ich erst einmal den Shuttle von meinem Hostel bestellt. Auf dem Weg dorthin haben wir noch kurz beim Supermarkt gehalten, wo ich unter anderem Nudeln (was auch sonst) gekauft habe. Gegen 14 Uhr war ich dann im Hostel, habe erst einmal geduscht und dann eigentlich nur gechillt, Freunde gefunden und getrunken 😀
Am Dienstag habe ich die Road to Hana-Tour meines Hostels gemacht. Die war eigentlich der Hauptgrund, warum ich das Hostel ausgewählt habe. Die haben jeden Tag eine kostenlose Tour angeboten und zum Beispiel die Road to Hana-Tour bei einem Touranbieter wäre schon mindestens $150 gewesen. Auf der Road to Hana (das ist übrigens eigentlich einfach nur eine Straße, die zum Ort Hana führt) haben wir bei Wasserfällen, einem Red Sand Beach und einem Black Sand Beach angehalten. Die Natur war natürlich super schön, aber ich muss sagen, dass die Road to Hana das auf Hawaii, das ich „am schlechtesten“ fand. Wobei ich natürlich zugeben muss, dass das hier ein sehr sehr sehr hohes Level von schlecht ist 😀 Zurück im Hostel saßen wir abends wieder alle zusammen und haben Pläne für Mittwoch gemacht.

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Mein Plan war es, mit anderen aus dem Hostel um 7.30 Uhr zum Surfen zu gehen. Also stand ich natürlich pünktlich da, aber eigentlich nur um ihnen zu sagen, dass ich doch etwas anderes machen werde. Ich hatte nämlich am Vortag mitbekommen, dass ein paar Typen zum Vulkan Halekala zum Wandern fahren wollten und da ich die Hosteltour am Samstag verpassen würde, dachte ich, versuche ich einfach mal mein Glück und frage, ob da noch Platz für mich ist. Sie hatten noch Platz! Also ging es dann um 9 Uhr anstatt zum Strand in die Berge.
Am Parkplatz angekommen, war es mindestens 10°C kälter als unten, aber darauf war ich schon „vorbereitet“ und hatte eine Sweatshirt Jacke dabei. Um den Hike zu starten, mussten wir per Anhalter zum Gipfel fahren – alleine hätte ich das ja nie gemacht, aber ich hatte ja vier Aufpasser 😀 Gegen 11 Uhr haben wir dann den 20km langen Rundweg angefangen und ich dachte, ich erfriere gleich. Es war wirklich SO kalt und ich hatte natürlich nur Shorts, ein T-Shirt und die Jacke dabei! Außerdem hat es auch noch genieselt/wir sind durch die Wolken gegangen, aber ich hatte Gott sei Dank einen Plastikregenponcho, der für ein Jahr in meinem Zimmer in Cali lag, dabei. Nach ein paar Minuten wurde es dann aber Gott sei Dank wärmer und ich konnte endlich die wahnsinns Natur bewundern. Der Hike war wirklich verrückt: zuerst sind wir durch eine Mondlandschaft, dann durch gefühlt drei verschiedene Planetlandschaften und zum Schluss durch Jurassic Park gelaufen. Die Landschaft hat sich echt fast minütlich verändert und wir hatten das Gefühl, dass wir nicht auf Hawaii, sondern eben auf dem Mond, unbekannten Planeten und im Film sind. Mega mega schön! Der Hike ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingshikes und eines meiner top vier Highlights von Hawaii geworden! Wir waren uns auch alle einig, dass das viel besser war, als die Road to Hana-Tour am Tag davor. Dadurch, dass die Jungs auch immer ein Schritt schneller als ich waren (aber wirklich nur ein Schritt), musste ich mich auch ein bisschen fordern, was ich auch ganz gut fand. Abends saßen wir dann wieder im Hostel, haben witzige Kartenspiele gespielt (ihr solltet unbedingt Shovel Ass ausprobieren! :D) und gechillt.

Donnerstag war schon mein letzter Tag auf Maui. Ich hatte nicht wirklich Pläne, weil ich nicht mit zur Tour konnte, da die erst um 7 Uhr zurückgekommen wären, mein Flug aber schon um 7.30 Uhr ging. Also habe ich am Morgen erst einmal gechillt, gepackt, ausgecheckt und mich von den Leuten verabschiedet. Um 11 Uhr oder so bin ich dann mit dem Bus zum Strand gefahren, denn ich konnte ja Maui nicht verlassen, ohne richtig am Strand gewesen zu sein. Der Strand und der Ort dort waren auch richtig schön und ich habe mir natürlich ein Shaved Ice (Wassereis, über das Sirup gekippt wird) geholt und war im Pazifik „schwimmen“. Ich bin aber gar nicht so lange dort geblieben, sondern bin um 15 Uhr schon wieder zurück zum Hostel, wo ich noch einmal geduscht habe und dann aber auch gleich mit dem Bus weiter zum Flughafen gefahren bin.

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Die vier Tage auf Maui haben alle meine Erwartungen übertroffen! Das Hostel (Banana Bungalow Hostel) war der Wahnsinn, die Leute, die ich dort kennengelernt habe, so cool und nett, dass ich das Gefühl hatte, dass ich sie schon ewig kenne (ich vermisse die auch richtig), die Natur absolut faszinierend (wer auf Hawaii nur am Strand liegt, macht definitiv was falsch) und ich war einfach nur glücklich, weil alles so perfekt war 🙂

day 357: alcatraz

Vorletzten Sonntag habe ich es nach über 11 1/2 Monaten auch mal nach Alcatraz geschafft und es hat sich SO gelohnt!
Sabrina und ich hatten vor zwei Monaten ungefähr Tickets für die Nachtführung gekauft (als wir am 16.Juli dort waren, war die nächste verfügbare Führung am 22.08! Also auf jeden Fall vorher buchen!), das heißt, wir waren so gegen 17 Uhr in San Francisco.

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Auf der Insel angekommen, werden einem erst einmal ein paar Sachen erklärt und dann bekommt man seine Audio-Tour und kann damit durch das Gefängnis gehen. Das ist echt so super interessant! Man erfährt Sachen über die Lebensbedingungen, die Offiziere (die dort mit ihren Familien gelebt haben) und Fluchtversuche. Man kann das Audio auch immer stoppen und Sabrina und ich haben auch statt der eigentlich 45 Minuten 90 Minuten gebraucht.

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Von Alcatraz aus hat man auch eine wunderschöne Aussicht auf San Francisco.
Ich habe an dem Tag auch mal wieder gelernt (ja, ich habe es anscheinend immer noch nicht verstanden), dass man NIE, aber wirklich nie, nur im T-Shirt nach San Francisco kann – egal ob die Wetter-App 30°C anzeigt.

day 356: napa valley

Irgendwann während der Woche hatte ein anderes Au-Pair in Au-Pair WhatsApp-Gruppen gefragt, ob irgendjemand am Samstag mit ins Napa Valley möchte, da sie in ihrem Auto noch ziemlich viele Plätze frei hatte.
Anni und ich hatten für Samstag noch nichts geplant, weswegen wir einfach spontan zugesagt haben.

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Am Samstag war es dann super heiß, aber wir haben uns trotzdem einen schönen Tag gemacht. Das Napa Valley ist natürlich für seinen Wein bekannt, was uns die Dame in der Touristeninformation auch sehr klar gemacht hat, aber wir haben einfach auf einem Weingut gepicknickt und sind einfach die Straßen lang gefahren 🙂

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day 340: bye karlotta & annika

Ich habe gerade das Gefühl, dass jede zweite Überschrift inzwischen „bye Name“ ist 😀

Nach dem Ausflug zum Stanislaus National Forest habe ich nicht mehr so viel gemacht. Ich habe die Kinderzimmer aufgeräumt, allgemein das Haus ein bisschen auf Vordermann gebracht und gechillt.
Am Dienstag war ich abends noch mal mit allen meinen Freundinnen bei der Cheesecake Factory essen. Das war echt super schön noch einmal alle auf einmal zu sehen, da nicht nur mein Jahr zu Ende geht, sondern auch deren und wir uns nicht mehr so oft sehen können.

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Am Donnerstagabend habe ich dann auch schon Annika zum letzten Mal gesehen! Wir sind beide noch bis Anfang August in den USA (sie sogar noch eine Woche länger als ich), aber wir reisen genau so, dass wir uns immer um ein paar Tage verpassen. Naja, Abschiede bin ich inzwischen echt gewohnt und sie wird auch in Deutschland relativ nah bei mir wohnen wahrscheinlich, so dass wir uns hoffentlich auch so noch treffen werden. Wir planen sowieso eine California reunion fürs Oktoberfest, aber mal schauen, ob das klappt 😀

Am Freitagmorgen hat Karlotta mich dann inklusive meinem Rucksack abgeholt und wir sind ein letztes Mal nach San Francisco. Zuerst waren wir bei Mr. Holmes Bakehouse, der eigentlich für seine Cruffins berühmt ist, die aber schon ausverkauft waren, weshalb wir uns für Croissants, einen Muffin und einen Donut entschieden haben. Das war alles auch richtig lecker, wenn auch richtig teuer – aber das bin ich inzwischen so gewohnt, dass es mir nicht mal teuer vorkam. Danach sind wir noch zum Coit Tower, wo wir beide noch nicht waren und dann sind wir noch ein bisschen am Fisherman’s Wharf rumspaziert. Dann war es auch schon 11.30 Uhr und Karlotta hat mich zum Flughafen gefahren 🙂 Dort musste ich mich dann auch schon von ihr verabschieden, denn bei ihr war das selbe Problem wie bei Annika – wir reisen einfach zu viel.

day 337: stanislaus national park

Seit meine Hostmom und Anna auch in den Urlaub geflogen sind, habe ich sozusagen frei.
Das musste natürlich gleich genutzt werden und da Sabrina in der Woche vom 26.06-02.07 auch alleine waren, haben wir beschlossen, einen größeren Tagestrip zu machen. In Kalifornien gibt es wirklich super viel Natur und Sachen, die man sich anschauen kann.
Wir haben uns am Ende für den Stanislaus National Forest entschieden. Wir sind dort einmal um den See gewandert, was eigentlich als super leichter Wanderweg ausgeschrieben war, aber meiner Meinung nach, nicht ganz so leicht war.
Die Natur war aber wunderschön und ich habe alle Leute beneidet, die in einem der Ferienhäuser dort ihren Sommer verbringen. Das einzige, was uns gefehlt hat, war der Bikini, denn den hatten wir vergessen 😀

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