day 92: three months in the states

Mein dritter Monat, das heißt, ein Viertel meines Jahres ist vorbei! Die Zeit vergeht einfach mega schnell – meistens irgendwie zu schnell.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Momente und Tage, in denen ich einfach nur nachhause will. Nicht, weil es mir hier nicht gefällt oder weil ich Heimweh habe, sondern weil ich teilweise das Gefühl habe, dass mich das hier überhaupt nicht weiterbringt – ich passe hier für ein Jahr auf Kinder auf, wow. Das ist manchmal so langweilig und bei mir ist auch alles so einfach – meine Gastfamilie ist super, mein Job gefällt mir wirklich, ich habe Freunde gefunden, etc. (nicht, dass ich mich darüber wirklich beschweren möchte – ich hatte schon eine schwierige Zeit in Spanien) – , dass ich mich wirklich unterfordert fühle. Aber ich darf in solchen Momenten nicht vergessen, dass das Jahr nicht dazu da ist, mich bildungs-/karrieretechnisch weiterzubringen, sondern dass es um mich geht. Darum, mich – meine Persönlichkeit – weiterzuentwickeln und auch wenn ich es selber noch nicht so sehe, weiß ich, dass ich mich bereits verändert habe.

Okay, genug philosophiert. Natürlich gibt es auch diesen Monat ein Video – ich liebe es, ich hoffe, ihr mögt es auch 😊

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day 95: first concert ever, pumpkin patch, san francisco & college

Es sind einfach schon wieder 11 Tage seit meinem letzten Blogpost vergangen – die Zeit vergeht einfach super schnell hier und ich bin abends immer etwas unmotiviert, noch einen Blogpost zu schreiben. Gestern saß ich sogar schon vor meinem Laptop, aber habe ihn dann wieder ausgeschalten 😀
Inzwischen bin ich auch schon drei Monate in den USA! Das Video ist aber leider noch nicht fertig, da es noch etwas zu lang ist 😀 Außer natürlich, ihr wollt euch ein 40-minütiges Video anschauen (ich habe schon über 30 Minuten gelöscht!). Ich hoffe, ich bekomme es übers Wochenende fertig!

Die letzten Tage waren auf jeden Fall fast alle super! Am Dienstag, den 18.10, war ich super spontan mit Karlotta auf einem The Fray Konzert in San Francisco. Vor zwei Wochen ungefähr dachte ich mir nämlich, als gerade How To Save A Life im Radio kam, dass ich unbedingt mal schauen muss, ob die ein Konzert in meiner Nähe haben und wie es der Zufall wollte, hat die Radiomoderatorin danach wirklich gleich das Konzert am 18.10 erwähnt. Ich musste an diesem Tag nur morgens arbeiten und hatte danach den ganzen Tag frei. Vormittags war ich dann eben bei Karlotta und wir haben spontan die Tickets gekauft, was echt die beste Entscheidung überhaupt war. Das Konzert war echt so toll! Die Vorband war American Authors (man kennt eigentlich nur Best Day Of My Life von denen) und die waren schon gut. The Fray danach war aber noch besser. Ich kannte echt ziemlich viele Lieder und das zweite Lied war gleich mein Lieblingslied von denen und ja, es war einfach ziemlich cool. Ich war dann zwar erst um 1.30 Uhr im Bett, aber wer braucht schon Schlaf 😀
Am Mittwoch war ich dann mit Maxi und einer deutschen Familie auf einem Pumpkin Patch. Dort gab es neben Kürbissen eine Hüpfburg, einen Streichelzoo, ein Gruselzelt und andere Kinderbespaßungssachen und Maxi hat sich natürlich einen Kürbis ausgesucht. Den haben wir zuhause auch gleich geschnitzt (sagt man im Deutschen „einen Kürbis schnitzen“?). Leider musste ich den schon wegschmeißen, weil er mega geschimmelt hat 😦

Letztes Wochenende war ich dann mal wieder in San Francisco. Mit Karlotta und Jackie war ich zuerst in Chinatown, die die größte chinesische „Stadt“ außerhalb China ist. Wir waren dort in einer Glückskeksfabrik, die wir fast verpasst hätten, wenn uns nicht ein netter (chinesischer) Mann gesagt hätte, dass sie da ist. Natürlich waren wir in Chinatown auch essen und es war mega gut! Auf Google ist echt Verlass. Danach waren wir bei den Painted Ladies (fünf mehr oder weniger bunte Häuser, die man aus der Serie „Full House“ kennen könnte) und sind danach weiter ins ehemalige Hippieviertel Ashbury-Heights. Das war wirklich mega cool und ich würde da auch sofort hinziehen, wenn es nicht so teuer wäre! Als wir da entlanggelaufen sind, standen da so „Open House“-Schilder rum, denen wir einfach mal gefolgt sind und ja, wir haben dann einfach mal auf Wohnungsinteressenten gemacht und uns eine megaschöne Wohnung dort angeschaut 😀 Die hätte auch nur 1,5-2 Millionen Dollar gekostet! Der Tag war auf jeden Fall echt super und Uber ist einfach cool.


Diese Woche ist noch nicht so viel passiert, außer, dass ich gestern eine Präsentation in meinem Collegekurs hatte. Die hatte ich natürlich nicht erst Dienstagnacht um 12 Uhr fertig, weil mein Laptop natürlich genau dann beschließen musste, nicht mehr zu funktionieren – aber ganz ehrlich, die Ausrede „Mein Laptop ging nicht“ kann man halt echt nicht bringen, auch wenn es wirklich gestimmt hätte. Also habe ich natürlich brav gewartet, bis sich mein Laptop selbstrepariert hat. Wie gesagt, wer braucht schon Schlaf?
Die Präsentation war dann aber eigentlich echt gut, obwohl ich die ganze Zeit gehofft hatte, sie doch nicht halten zu müssen, weil die Zeit echt knapp wurde, aber anstatt die Präsentation zu verschieben, haben wir jetzt einfach unseren wöchentlichen Test mit nachhause bekommen 😀 Also wer da nicht mindestens 90% hat, macht auch irgendwas falsch.

day 84: work, shopping, fleet week, calacademy, …

Okay, wo bin ich stehen gelieben? Es sind einfach schon wieder 9 Tage seit meinem letzten Post vergangen (wobei ich sogar dachte, dass es noch schlimmer wäre). Ich hole mir mal schnell mein One Line A Day Diary, dass ich euch erzählen kann, was ich so gemacht habe 🙂

Vorletztes Wochenende war ziemlich cool. Am Samstag habe ich eigentlich nicht so viel gemacht, außer gearbeitet, Sport und gechillt. Dafür war der Abend umso schöner. Ich habe eigentlich nichts spannendes gemacht, aber wir haben hier zuhause Musik über die Soundanlage angemacht und dann alle getanzt und beim ins Bett bringen habe ich mich auch noch super mit Ella unterhalten. Seit diesem Samstag läuft es echt so gut mit ihr 🙂
Am Sonntag bin ich dann nach San Francisco und nachdem ich meinen Zug verpasst habe, bin ich natürlich viel zu spät zum Treffpunkt gekommen und musste dann auch erst einmal eine Weile suchen, bis ich die Mädels, mit denen ich mich treffen wollte (und die ich übrigens nicht kannte), gefunden hatte, aber dann haben wir uns zusammen die Air Show der Fleet Week angeschaut, die eigentlich echt ganz cool war. Am Abend war ich dann mit Jacky (sie ist das Au-Pair von Maxis bester Freundin) in der Cheesecake Factory und wir haben uns (nach dem normalen Essen natürlich :D) den Chocolate Hazelnut Crunch Cheesecake geteilt und der war echt SO gut! Aber da ist auch Nutella drin, dann muss das gut sein.

Die Woche war dann wieder ziemlich unspannend bis auf Donnerstag. Am Montag sollte ich mit Maxi bei Ellas Training warten und wir hatten auch extra selber einen Ball zum Spielen dabei, aber leider fand mich Maxi zu schlecht, so dass er nicht mit mir spielen wollte 😀 Gott sei Dank konnte ein Freund von ihm kommen – so war das für uns beide entspannter. Montag und Mittwoch war ich natürlich wieder im College und habe 8/10 auf meinen zweiten Test bekommen.
Am Donnerstag war ich dann mit Maxi und einem Freund von ihm in San Francisco in der CalAcademy, was ein Naturwissenschaftenmuseum ist. Es gibt einen Regenwald, ein Aquarium, ein Planetarium (das leider geschlossen war) und andere Sachen, wie die Entstehung vom Menschen und ein Erdbebensimulator. Die Informationen über Erdbeben fand ich mega interessant, wobei ich das ganze Museum ziemlich cool fand.
Am Freitag war ich mit Ella zwischen Schule und Volleyball bei Posh Bagels (da gibt es Bagels :D) und war danach mal wieder bei Costco. Am Abend habe ich mit meinen Hostparents einen Film geschaut, der eifach mal voll der Männerfilm war (mein Hostdad hat den aber auch ausgesucht), aber eigentlich echt nicht schlecht war. Es ging um Drogen und einen Undercovereinsatz und das basiert auch alles auf einer wahren Geschichte.
Am Samstag habe ich wie immer gearbeitet, was dieses Mal aber gar nicht so einfach war, weil alle drei Kinder ein bisschen am Durchdrehen waren, aber irgendwann waren wir dann endlich alle in der Bibliothek und dann war auch wieder alles gut. Ich lese übrigens jetzt auch mal Harry Potter. Als Kind habe ich mal den ersten Band gelesen und fand den aber gar nicht so toll, weswegen ich nicht weitergelesen habe, aber mal schauen, wie es dieses Mal wird – ich bin noch beim ersten. Nach dem Arbeiten bin ich mit Jackie zu der San Francisco Outlet Mall gefahren und wir haben ein bisschen geshoppt 🙂 Jackie ist eht super lieb und es ist so schade, dass sie in zwei Monaten schon wieder nachhause fliegt.
Am Sonntag war ich morgens im Gym und zum Lunch hatten wir zwei Familien da, also full house. Als die dann weg waren, bin ich mit meiner Hostmom, Ella und Maxi zu einem Stanford-Basketball-Event gegangen und ich habe jetzt Unterschriften von so ein paar Spielern – vielleicht werden die ja mal berühmt. Am Abend war ich dann mit Lea, Vroni und ihrer Cousine mal wieder in der Cheesecake Factory, aber dieses Mal gab es für mich „nur“ den Original Cheesecake.

day 75: 1st quiz, shopping & usual craziness

Am Montag hatte ich einen relativ kurzen Arbeitstag und habe abends dann noch Anna bei ihrer Mathehausaufgabe geholfen (ein Video). Außerdem habe ich ja zwei Blogposts geschrieben, meine Wäsche gemacht und recherchiert, da habe ich mich echt produktiv gefühlt 😀
Am Mittwoch hatte ich dann mein erstes Quiz von meiner Collegeclass und ich hatte am Abend davor noch mit Vroni ein bisschen „gelernt“ und dabei eigentlich festgestellt, dass wir von Kapitel 2 und 3 so gar keine Ahnung haben, aber die Fragen waren echt ein Witz und ich müsste eigentlich 9 von 10 richtig haben. Davor und danach habe ich mich auch mit einer anderen Studentin unterhalten. Sie studiert/arbeitet seit 5 Jahren in den USA und kommt ursprünglich aus Indonesien. Nächstes Jahr muss sie aber wahrscheinlich auch wieder zurück, weil man hier ja nicht so einfach ein Arbeitsvisum bekommt.
Gestern (also am Freitag) war ich vormittags endlich mal ein bisschen shoppen und ich habe solche Schnäppchen bei Victoria’s Secret und Forever 21 gemacht. Und ich habe immerhin auch ein T-Shirt gekauft, dass ich auch zum Arbeiten anziehen kann. Ich habe echt einiges dabei, aber das meiste ist irgendwie mega ungünstig zum Arbeiten 😀 Nachmittags war dann ein family picnic von Ellas Schule. Das war ehct mega cool! Es gab Hüpfburgen, Karaoke, etc. Wir sind dann aber schon r
ealtiv früh nachhause, weil wir eine deutsche Familie zu Gast hatten, die die letzten zwei Monate durch die USA gereist ist. Die haben sogar ihre Babysitterin mitgenommen, die auch super nett war und wir haben mal wieder S’mores gemacht, alle zusammen Fußball gespielt und ich habe mich echt gut mit der Babysitterin unterhalten 🙂 Die Kinder waren auch erst 1,3 und 5, also war ich voll in meinem Element. So toll ich das Alter von meinen drei finde, ab und zu so ein kleineres anhänglicheres Kind zu haben, wäre schon cool.

P.S.: Meine Hostmom ist davon überzeugt, dass ich die nächste Angela Merkel werden soll.
P.P.S.: Maxi wollte letztens unbedingt, dass ich ihm am Abend was vorsinge, weil ich am besten von allen singen kann (HAST DU DAS GEHÖRT, MAMA? :D).

day 70: roadtrip to big sur

Letztes Wochenende stand endlich mein erster kleiner Trip an und ich bin immer noch geflasht. Ich habe noch nie so wirklich „Natur“urlaub gemacht und deswegen ist die Pazifikküste echt das schönste, was ich je gesehen habe. So oft stand ich einfach nur da und dachte mir, wie kann etwas so schön sein?
Aber ganz von vorne:

Am Samstagmorgen hat nach 5 Stunden Schlaf um 6 Uhr mein Wecker geklingelt und ich habe noch fertiggepackt, gefrühstückt und mir noch Essen für die Fahrt eingepackt und um 7 Uhr hat mich dann Karlotta abgeholt.
Erster Stop: Tankstelle. War jetzt nicht so spektakulär, aber für Karlotta war das das erste Mal tanken, also muss das natürlich erwähnt werden. Außerdem hat uns dieser eine Tank für das ganze Wochenende gereicht!
Danach ging es dann aber auch richtig los Richtung Highway No.1 bzw. Half Moon Bay. In der Woche davor gab es einen Waldbrand in der Nähe von Santa Cruz (durch das wir auch durchmussten/wollten), weswegen meine Hostmom schon meinte, dass wir besser erst ab Monterey auf den Highway No.1 fahren sollten, aber wir haben es einfach mal probiert und wir haben auch die ganze Fahrt lang kein Feuer, geschweige denn eine Wolke gesehen. Wir hatten echt super viel Glück mit dem Wetter, denn das war viel kälter und bewölkter angesagt, aber wir hatten wirklich den ganzen Tag nur Sonne.
In Half Moon Bay haben wir auch schon das erste Mal angehalten und sind nach ein paar Kletterkünstenversuchen auch unten am Strand angekommen, wo ziemlich viele gecampt haben. Schon da war ich das erste Mal von der Schönheit beeindruckt. An der Westküste gibt es ja keinen Sonnenaufgang über dem Meer, aber wie die Sonne langsam hinter den Klippen hervorgekommen ist, war auch mega schön!
Unterwegs haben wir dann noch öfters an Stränden und Aussichtspunkten angehalten, um uns die Aussicht anzuschauen und es war einfach alles schön.
Mittags waren wir dann in Monterey und haben uns dort den Fisherman’s Pier angeschaut und sind ein bisschen rumgelaufen. Nach einer Stunde sind wir dann aber auch weiter zu meinem Highlight des ganzen Roadtrips: dem 17-Mile-Drive zwischen Monterey und Carmel-By-The-Sea. Man bezahlt am Anfang 10$ und fährt dann einfach an einer Straße am Pazifik entlang und es gibt ca. 20 Punkte, an denen man anhalten kann. Der 17-Mile-Drive ist ab sofort wirklich mein Geheimtipp für die Gegend hier, weil es war wirklich so so so so schön!

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In Carmel angekommen, sind wir erst einmal zu unserem airbnb in Carmel Valley gefahren bzw. Karlotta ist gefahren und ich bin eingeschlafen, aber rechtzeitig vor dem Haus wieder aufgewacht. Von dem Haus aus hatte man wirklich eine mega Aussicht über das Tal und unser Zimmer war auch richtig süß, auch wenn das uns beide etwas an in Bordellzimmer erinnert hat, weil wirklich ALLES lila war 😀 Nachdem wir unser Auto ein bisschen ausgeladen hatten, sind wir aber wieder nach Carmel-By-The-Sea gefahren, weil wir eigentlich noch unbedingt im Pazifik schwimmen gehen wollten. Die Wellen waren aber wirklich mega hoch, also haben wir das sein lassen und uns am Sunset Beach den Sonnenuntergang angeschaut. Danach waren wir erst einmal Essen, weil wir bis dahin nur unser selbstmitgebrachtes Essen gegessen hatten.

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Am Sonntag sind wir um 7 Uhr aufgestanden, aber erst so gegen 9.30 Uhr losgekommen, weil unser Host so nett war und wir uns beim Frühstück ziemlich lange mit ihr unterhalten haben. Erster Stop dieses Mal: Safeway. Wir mussten uns natürlich erst einmal neues Essen kaufen 😀
Danach ging es zum Point Lobos, wo wir erst einmal etwas unfreiwillige 2 1/2 Stunden gewandert sind (am Anfang haben wir uns noch gewundert, warum alle Sportsachen anhaben und so große Wasserflaschen dabeihaben), um die ganze Halbinsel (?) zu umrunden und auch wirklich alles zu sehen.

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Zurück am Auto gab’s dann erst einmal Bagels mit Avocado und Schinken, was ich noch alles von zuhause dabeihatte. Danach ging es einfach weiter entlang am Highway No.1 und ich bin mir gar nicht sicher, in welcher Reihenfolge wir das alles gesehen haben, aber wir sind natürlich durch die „Stadt“ Big Sur und über die Bixby Creek Bridge gefahren, waren am Pfeiffer Beach, der wirklich auch traumhaft war und ganz am Schluss bei den McWay Waterfalls, die eher so ein kleiner Wasserfall waren, aber dort sah es aus wie in der Karibik.
Von dort sind wir dann leider auch schon wieder Richtung Norden nachhause gefahren, aber natürlich nicht, ohne 1000x anzuhalten, um den Sonnenuntergang zu fotografieren.
Im Endeffekt sind wir das, was wir davor in zwei Tagen gefahren sind, dann in 2 1/2 Stunden wieder zurückgefahren, aber wir haben noch einen Zwischenstopp bei IN ‚N Out gemacht, um nochmal was zu essen 🙂

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Das Wochenende war wirklich super schön und ich freue mich schon so sehr auf meinen nächsten Trip (der noch nicht geplant ist :D)!

day 68: first day of college, shopping, planning & other stuff

Ich merke gerade beim Durchlesen von meinem One Line A Day – Tagebuch (ohne das könnte ich keinen einzigen Blogeintrag schreiben, weil ich mich an gar nichts mehr erinnern würde…), das die Woche eigentlich ziemlich cool war!
Am Montag war mein erster Tag am College und ich liebe es! Jeden Montag und Mittwoch werden ich jetzt etwas über Marketing lernen und obwohl (oder vielleicht auch weil) wir jeden Mittwoch einen Test schreiben und auch eine Präsentation halten müssen, liebe ich den Kurs. Marketing ist aber auch echt interessant! Die Professorin hat uns (Vroni studiert mit mir!) sogar ihr altes Buch geliehen, da wir sonst 200$ hätten zahlen müssen. Am Nachmittag wollte ich dann mit Maxi einen kleinen Kürbis aushöhlen und ob ihr es glaubt oder nicht, es ging nicht. Der Kürbis war so hart, wir konnten nicht mal in die Schale reinschneiden 😀 Abends war dann auch die erste Presidential Debate, von der ich aber ehrlichgesagt nicht so viel mitbekommen habe, da ich gearbeitet habe und nicht die ganze Zeit vor dem Fernseher sitzen konnte.
Am Dienstag war ich ein bisschen shoppen, aber da ich nichts anderes gefunden habe, habe ich mir neue Nikes gekauft. Irgendwie läuft Shoppen bei mir immer auf Sportsachen raus, obwohl ich wirklich mal was richtiges zum Anziehen bräuchte!
Am Donnerstag habe ich in Ellas Mathestunde geholfen. Das war echt cool. Meine Hostmom und ich haben die Sachen der Kinder korrigiert und das hat echt total Spaß gemacht, auch wenn ich das amerikanische Loben noch nicht so drauf habe 😀 Abends habe ich mich mit Karlotta getroffen, um unser Wochenende zu planen, da wir beide frei hatten und einen kleinen Roadtrip geplant hatten.
Am Freitag habe ich mal ein bisschen ausgetestet, wie weit unser Van mit nahezu keinem Tank fahren kann und sagen wir es mal so, ich bin an der Tankstelle am Ende angekommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich noch sehr viel weiter gekommen wäre. Der obligatorische Wocheneinkauf durfte natürlich auch nicht fehlen und am Nachmittag habe ich dann Anna und eine Freundin von der Schule abgeholt und wir waren fünf Stunden shoppen, weil die beiden noch ein Kleid, Schuhe, etc. für eine Bar Mizwa (bei der übrigens einfach mal Flo Rida aufgetreten ist) am Samstag gebraucht haben.
Nachdem wir um 21 Uhr wieder zuhause waren, habe ich noch etwas fürs Wochenende gekocht, da ich mir ungefähr das stressigste Wochenende überhaupt als mein freies Wochenende ausgesucht habe und meine Hostmom aber nicht wirklich Nein sagen konnte, da schon alles ausgemacht war.
Um 12 oder 1 Uhr bin ich dann aber auch totmüde ins Bett gefallen.

So, jetzt habt ihr erstmal ein bisschen was zu lesen, aber auf den Post übers Wochenende müsst ihr leider noch ein bisschen warten, weil dafür brauche ich etwas mehr Zeit.