day 19: michigan & first day of work

Seit Donnerstagabend bin ich zurück in California. Die Tage in Michigan waren richtig toll 🙂
Ich musste die ganze Zeit immer noch nicht so wirklich arbeiten, aber ich habe natürlich geholfen, den Kindern Frühstück zu machen, sie fertig zu machen und mit ihnen gespielt.
Am Dienstag waren wir mit dem Motorboot auf dem Elk Lake und es war so heiß, dass wir wirklich alle fünf Minuten zum Abkühlen ins Wasser gesprungen sind. Außerdem hatten die auch eine Tube, also einen Ring, auf den man sich drauflegen konnte und der hinterm Boot hergezogen wird und das hat so Spaß gemacht! Anna hat auch Wasserski ausprobiert und sogar geschafft, einmal aufzustehen und ein paar Meter zu fahren. Zum Frühstück hatte ich übrigens mein erstes PB&J Sandwich, also ein Sandwich mit Erdnussbutter und Marmelade und das schmeckt gar nicht mal so schlecht. Abends haben wir dann wieder Olympia angeschaut – die Amerikaner feiern hier hauptsächlich ihr Turnteam und natürlich Michael Phelps.
Am Mittwoch waren wir vormittags wieder Boot fahren und eigentlich wollte ich nicht mitkommen, weil es mir wegen meinem Sonnenbrand von San Francisco nicht so gut ging, aber Maxi meinte, dass ich mitkommen MUSS, weil sie fürs Tubing einen Aufpasser brauchen und sie alle drei zusammen tuben wollten 😀 Also bin ich natürlich mitgekommen. Am Abend sind wir dann in den Ort reingefahren, da dort jeden Mittwoch Family Fun Night ist. Es war echt so schön und lustig und Anna, Ella und ich haben uns unser erstes Henna Tattoo machen lassen und wir wollten jetzt mal schauen, ob man das auch selber machen kann.
Am Donnerstag haben wir hauptsächlich gepackt, waren natürlich noch einmal Boot fahren und tuben und ich bin mit Anna Jetski gefahren – das war echt so cool! Am Abend ging dann der Flug und es war gar nicht so einfach, alles ins Auto zu bekommen, da wir sechs Personen + 6 große Koffer/Taschen + gefühlt 100 Handgepäcksstücke hatten, aber irgendwie hat Gott sei Dank alles reingepasst und wir waren rechtzeitig am Flughafen. Von dort sind wir dann auch erst einmal nach Chicago geflogen und ich hatte sogar einen Economy Plus Sitz, das heißt mit mehr Beinfreiheit, die ich mit meinen 1,60m auch erst einmal ausgenutzt habe 😀 In Chicago hatten wir dann weniger als 45 Minuten zum Umsteigen, aber wir sind genau rechtzeitig zum letzten Aufruf zum Boarden am Gate angekommen. Das Flugzeug nach San Francisco war so riesig! Es gab 50 Reihen á 9 Sitzen (in der First Class natürlich ein bisschen weniger, aber trotzdem müssen da ja fast 400 Leute reinpassen!). In San Francisco hat uns dann der Opa abgeholt und ich war so froh, als ich dann endlich in meinem Bett lag.

Gestern war dann auch endlich mein erster offizieller Arbeitstag. Meine Hostmom meinte am Tag davor, dass ich ausschlafen kann, aber ich war sowieso um 7 Uhr wach, also habe ich um kurz nach 8 angefangen. Ehrlichgesagt hat sich das gestern aber nicht wirklich nach Arbeiten angefühlt. Ich habe geholfen, die Koffer auszuräumen, die Wäsche der Kinder gemacht, war über 1,5 Stunden Lebensmittel einkaufen (Costco ist einfach zu riesig) und habe Anna bei ihren Spanischaufgaben, die sie über die Ferien machen muss, geholfen. Also ich hoffe, dass ich meiner Gastfamilie damit helfen konnte, da ich irgendwie nicht das Gefühl hatte, eine große Hilfe zu sein.
Am Abend war ich mit der ganzen Familie in einem Club, in dem es Swimming Pools, Tennisplätze und einen Fitnessraum gibt und da war es auch ziemlich schön 🙂

Heute (es ist gerade 8 Uhr) muss ich um 10 Uhr für zwei Stunden arbeiten, das heißt, mit Anna ein bisschen Spanisch machen. Es ist so ein komisches Gefühl, dass das extra als Arbeit gezählt wird, weil ich würde es ja auch einfach so machen – aber eigentlich ist es ja egal, ob das jetzt als Arbeit zählt oder nicht, machen tue ich es so oder so. Und danach muss ich mal schauen, was ich so mache 🙂

P.S.: Mein Laptopladekabel ist angekommen, das heißt, ich kann jetzt endlich die Bilder auf meinem Foto rüberziehen und dann bekommt ihr auch mal mehr Fotos 🙂

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day 15: michigan!

Sonntagmorgen ging es um 8.25 Uhr los nach Michigan! Ich hatte einen Zwischenstopp in Chicago und mein zweiter Flug hatte dann auch Verspätung, aber ich bin gut in Michigan angekommen 🙂 Meine Hostmom hat mich am Flughafen abgeholt und im Haus haben schon meine drei Kinder und mein Gastvater auf mich gewartet und mich begrüßt – ich liebe meine Gastfamilie schon jetzt! Alle sind so nett und lieb und ich werde jetzt schon wie ein Familienmitglied behandelt ☺ Am Sonntag waren wir dann noch schwimmen (das Haus liegt direkt am Elk Lake, einem kleinen See neben dem Lake Michigan) und abends was essen. Ich bin jetzt übrigens gerade nur 6 Stunden hinterher! Aber die Zeitumstellung von drei Stunden macht mir Gott sei Dank gar nichts aus.

Am Montag sind wir mittags in einen Nationalpark am Lake Michigan gefahren. Dort waren wir bei einer riesigen Düne, von der man eine WAHNSINNS Aussicht über den Lake Michigan hatte (der so riesig ist, dass es wie ein Meer aussah) und die wir dann auch runtergerannt sind (obwohl die Mitarbeiter das nicht so toll finden).

Unten sind wir kurz im Lake Michigan geschwommen und das Wasser war so klar und richtig warm! Danach sind wir die ganze Düne wieder hochgegangen oder besser hochgekrabbelt, weil die echt steil und hoch war und wir haben auch so gut 45 Minuten gebraucht, um wieder oben zu sein. Als Abkühlung (ein Pool fehlt oben an der Düne echt) sind wir dann ein Eis essen gegangen und die haben hier in den USA echt nur so ausgefallenere Sorten wie Mint Chocolate Chip, Peanut Butter Cookies, … und gar nicht so einfache Sorten wie Jogurt, Zitrone, Schokolade, Erdbeere, Vanille 🙂 Schmeckt aber natürlich trotzdem super gut.
Zurück im Haus waren wir noch einmal kurz schwimmen, aber ich war echt schon richtig müde vom Dünen raufklettern. Am Abend haben wir dann noch ein bisschen Olympia angeschaut, das hier in den USA viel wichtiger und größer ist als in Deutschland! Zwischendrin habe ich mit Anna die Werbungen bewertet und Cake Wars angeschaut – leider hat unsere Favoritin nicht gewonnen 😁

Allgemein finde ich es hier in Michigan so toll! Alles ist grün und es gibt so viele Seen. Ich bin so froh, dass meine Gastfamilie mir das ermöglicht hat ❤