day 357: alcatraz

Vorletzten Sonntag habe ich es nach über 11 1/2 Monaten auch mal nach Alcatraz geschafft und es hat sich SO gelohnt!
Sabrina und ich hatten vor zwei Monaten ungefähr Tickets für die Nachtführung gekauft (als wir am 16.Juli dort waren, war die nächste verfügbare Führung am 22.08! Also auf jeden Fall vorher buchen!), das heißt, wir waren so gegen 17 Uhr in San Francisco.

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Auf der Insel angekommen, werden einem erst einmal ein paar Sachen erklärt und dann bekommt man seine Audio-Tour und kann damit durch das Gefängnis gehen. Das ist echt so super interessant! Man erfährt Sachen über die Lebensbedingungen, die Offiziere (die dort mit ihren Familien gelebt haben) und Fluchtversuche. Man kann das Audio auch immer stoppen und Sabrina und ich haben auch statt der eigentlich 45 Minuten 90 Minuten gebraucht.

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Von Alcatraz aus hat man auch eine wunderschöne Aussicht auf San Francisco.
Ich habe an dem Tag auch mal wieder gelernt (ja, ich habe es anscheinend immer noch nicht verstanden), dass man NIE, aber wirklich nie, nur im T-Shirt nach San Francisco kann – egal ob die Wetter-App 30°C anzeigt.

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day 356: napa valley

Irgendwann während der Woche hatte ein anderes Au-Pair in Au-Pair WhatsApp-Gruppen gefragt, ob irgendjemand am Samstag mit ins Napa Valley möchte, da sie in ihrem Auto noch ziemlich viele Plätze frei hatte.
Anni und ich hatten für Samstag noch nichts geplant, weswegen wir einfach spontan zugesagt haben.

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Am Samstag war es dann super heiß, aber wir haben uns trotzdem einen schönen Tag gemacht. Das Napa Valley ist natürlich für seinen Wein bekannt, was uns die Dame in der Touristeninformation auch sehr klar gemacht hat, aber wir haben einfach auf einem Weingut gepicknickt und sind einfach die Straßen lang gefahren 🙂

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day 340: bye karlotta & annika

Ich habe gerade das Gefühl, dass jede zweite Überschrift inzwischen „bye Name“ ist 😀

Nach dem Ausflug zum Stanislaus National Forest habe ich nicht mehr so viel gemacht. Ich habe die Kinderzimmer aufgeräumt, allgemein das Haus ein bisschen auf Vordermann gebracht und gechillt.
Am Dienstag war ich abends noch mal mit allen meinen Freundinnen bei der Cheesecake Factory essen. Das war echt super schön noch einmal alle auf einmal zu sehen, da nicht nur mein Jahr zu Ende geht, sondern auch deren und wir uns nicht mehr so oft sehen können.

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Am Donnerstagabend habe ich dann auch schon Annika zum letzten Mal gesehen! Wir sind beide noch bis Anfang August in den USA (sie sogar noch eine Woche länger als ich), aber wir reisen genau so, dass wir uns immer um ein paar Tage verpassen. Naja, Abschiede bin ich inzwischen echt gewohnt und sie wird auch in Deutschland relativ nah bei mir wohnen wahrscheinlich, so dass wir uns hoffentlich auch so noch treffen werden. Wir planen sowieso eine California reunion fürs Oktoberfest, aber mal schauen, ob das klappt 😀

Am Freitagmorgen hat Karlotta mich dann inklusive meinem Rucksack abgeholt und wir sind ein letztes Mal nach San Francisco. Zuerst waren wir bei Mr. Holmes Bakehouse, der eigentlich für seine Cruffins berühmt ist, die aber schon ausverkauft waren, weshalb wir uns für Croissants, einen Muffin und einen Donut entschieden haben. Das war alles auch richtig lecker, wenn auch richtig teuer – aber das bin ich inzwischen so gewohnt, dass es mir nicht mal teuer vorkam. Danach sind wir noch zum Coit Tower, wo wir beide noch nicht waren und dann sind wir noch ein bisschen am Fisherman’s Wharf rumspaziert. Dann war es auch schon 11.30 Uhr und Karlotta hat mich zum Flughafen gefahren 🙂 Dort musste ich mich dann auch schon von ihr verabschieden, denn bei ihr war das selbe Problem wie bei Annika – wir reisen einfach zu viel.

day 337: stanislaus national park

Seit meine Hostmom und Anna auch in den Urlaub geflogen sind, habe ich sozusagen frei.
Das musste natürlich gleich genutzt werden und da Sabrina in der Woche vom 26.06-02.07 auch alleine waren, haben wir beschlossen, einen größeren Tagestrip zu machen. In Kalifornien gibt es wirklich super viel Natur und Sachen, die man sich anschauen kann.
Wir haben uns am Ende für den Stanislaus National Forest entschieden. Wir sind dort einmal um den See gewandert, was eigentlich als super leichter Wanderweg ausgeschrieben war, aber meiner Meinung nach, nicht ganz so leicht war.
Die Natur war aber wunderschön und ich habe alle Leute beneidet, die in einem der Ferienhäuser dort ihren Sommer verbringen. Das einzige, was uns gefehlt hat, war der Bikini, denn den hatten wir vergessen 😀

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day 335: bye anna & birthday in sf

Für Samstagmorgen hatte ich mir meinen Wecker auf 4.45 Uhr gestellt, weil ich nicht genau wusste, wann Anna und meine Hostmom los mussten und Anna an Tag davor was von 5.30 Uhr gemeint hat. Am Ende sind sie dann erst um 7.15 Uhr los, das heißt, ich hätte zwei Stunden länger schlafen können – aber wer braucht schon Schlaf 😀

Der Abschied war nicht sehr cool, aber ich weiß, dass ich mit Anna am ehesten in Kontakt bleiben werde 🙂 Auf jeden Fall lag ich danach aber erst einmal heulend im Bett bis ich dann mit einer Freundin geskypt habe. Orri und Hal sind dann auch zum Flughafen, das heißt, von denen musste ich mich auch verabschieden, aber inzwischen habe ich ja Übung darin und die kannte ich ja jetzt auch nur zwei Wochen. Wobei ich super viel Spaß mit beiden hatte und die gerne hätten länger bleiben können..:-)
Am Mittag bin ich dann mit Sabrina nach San Francisco gefahren, wo wir uns dann mit Karlotta, Annika und zwei Freundinnen von ihnen getroffen haben. Das Wochenende war Pride Weekend in San Francisco, das heißt es war super viel los und da ich nur ganz normale Sachen anhatte, kam ich mir echt etwas underdressed vor. Die meiste Zeit saßen wir einfach nur im Mission Dolores Park, wo ich auch eine Blumenkette fürs Haar bekommen habe 🙂
Wir haben uns dann später bei Hippie Thai im Ashbury-Heights Viertel was zu Essen geholt, das mega gut war, also den kann ich auf jeden Fall empfehlen und sind dann noch zu den Painted Ladies.

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Am Abend meinte Sabrina dann zu mir, dass ich unbedingt noch zu ihr kommen muss. Gesagt, getan, und sie hatte mir noch Muffins gebacken! Sie hatte mich in SF nämlich gefragt, wie mein Geburtstag bisher war und ob ich einen Kuchen bekommen habe und nach dem ich das verneint hatte (meine Hostmom & Anna mussten ja echt früh los und sowieso ist dafür eigentlich immer die Oma zuständig gewesen), konnte sie es auf keinen Fall zulassen, dass ich an meinem Geburtstag keinen Kuchen bekomme. So super lieb!

Ich muss sagen, mein Geburtstag war echt schön, wenn auch sehr anders, als ich ihn mir vorgestellt habe, aber ich habe gemerkt, dass die eigene Denkweise/Einstellung (mindset halt :D) sehr viel ausmachen kann.

day 269: alamere falls & easter

Noch während ich letzten Dienstag mit meiner Familie in San Francisco unterwegs war, hatte mir meine Hostmom geschrieben, dass sie mit den Kindern spontan bis Sonntag wegfliegt. Deswegen habe ich sie Mittwochmorgen auch nur alle zum Flughafen gefahren und hatte dann den Rest der Woche auch noch frei – auch nicht schlecht 😀
Da Karlotta auch frei hatte und ihre Gastfamilie auch nicht da war, bin ich sozusagen für die Tage bei ihr eingezogen. Es war echt mal super entspannt, niemand von der Gastfamilie da zu haben (bei mir sind ja immer Opa und Oma noch da und dieses Mal war auch noch mein Hostdad da) und wir haben auch ziemlich viel gechillt, Serien geguckt und gegessen.
Am Mittwoch selber waren wir nachmittags mit Faraz (Typ aus unserem letzten Collegekurs) in San Francisco. Wir waren zuerst wieder bei den Twin Peaks und dann beim Ghirardelli Square (Ghirardelli ist eine Schokoladenmarke aus San Francisco). Danach hat uns Faraz noch ein Aussichtspunkt gezeigt, von dem man San Francisco und San José sehen konnte – super schön!
Am Donnerstag war ich nachmittags sogar für ein paar Stunden zuhause, weil ich Wäsche waschen musste (Donnerstag ist immer mein Waschtag), aber sonst war ich den ganzen Tag bei Karlotta.
Am Freitag hat der Wecker dann relativ früh geklingelt, weil wir Wandern gehen wollten. Wir haben dann noch Sabrina abgeholt, die auch frei hatte, und sind zum Point Reyes in den Norden von San Francisco gefahren. Ich hatte ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, was uns erwarten wird, da Karlotta alles „geplant“ hatte. Im Endeffekt sind wir fünf Stunden durch Wald, Dünen, Sand und Hügel gewandert, weil wir auf dem Hinweg den inoffiziellen Weg nicht gefunden haben und den offiziellen Weg nehmen mussten, mit dem man aber einen riesen Umweg gemacht hat. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Unser Ziel waren die Alamere Falls. Das ist ein Wasserfall, der direkt ins Meer läuft. Die letzte Meile auf unserem Hinweg war am Strand entlang und da Flut war, sind meine Füße nicht ganz trocken geblieben, auch wenn ich es wirklich versucht habe 😀 Der Wasserfall selber war aber einfach unglaublich schön und da es die Tage davor geregnet hatte, hatte er auch ziemlich viel Wasser. Auf dem Rückweg haben wir dann den inoffiziellen Weg genommen, den anscheinend auf dem Hinweg schon jeder außer uns gefunden hatte, denn während dem Wandern waren wir so ziemlich alleine, aber am Wasserfall waren dann doch einige Menschen. Das fand ich nochmal richtig cool, weil wir neben dem Wasserfall hochklettern mussten und dann auch über den Wasserfall bzw. Fluss rüber springen mussten.

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Als wir endlich wieder zuhause bei Karlotta waren, haben wir uns erst einmal Pizza bestellt, weil wir den ganzen Tag über nicht wirklich was hatten. Ich habe dann noch Sabrina nachhause gefahren und habe ausnahmsweise bei mir zuhause geschlafen.
Am Samstag bin ich morgens gleich wieder zu Karlotta gefahren und von dort aus haben wir die anderen abgeholt und sind nach Half Moon Bay ans Meer gefahren. Das Wetter war erstaunlich gut und fast nicht windig! Am Strand haben wir Phase 10 gespielt und den Surfern zugeschaut (surfen lernen steht bei mir auch noch ganz oben auf der to-do Liste). Als es dann doch windiger wurde, sind wir alle zu Karlotta gefahren und haben uns die High School Musical Filme angeschaut, da sie es nicht glauben konnten, dass ich sie noch nie gesehen hatte. Ich bin allerdings nach dem zweiten Film nachhause gefahren, um zu schlafen, weil ich wirklich so müde war! Wirklich, immer, wenn ich frei habe, bin ich danach unausgeschlafener als normalerweise.
Sonntagmorgen bin ich dann aber auch gleich wieder zu Karlotta, um sie für die Kirche abzuholen. Der Gottesdienst war auch richtig schön und es gab Donut Holes (der Teig, der in der Mitte aus dem Donut ausgestochen wird), Lemonade, Kaffee, etc. danach und wir haben ein Buch geschenkt bekommen. Nach der Kirche sind wir wieder zu Karlotta, um ein kleines Osterfrühstück mit Sabrina und Annika zu machen. Danach ging es mit High School Musical weiter und weil wir noch nicht genug von Zac Efron hatten, haben wir noch The Lucky One angefangen (ich habe ja gesagt, wir haben viel gechillt). Gegen 17 Uhr hat mich Karlotta dann aber rausgeschmissen, weil ihre Gastfamilie zurückgekommen ist und sie arbeiten musste. Ich habe dann auch nicht mehr sehr viel gemacht und habe dann um 21 Uhr meine Gastfamilie vom Flughafen abgeholt.

Diese Woche war dann wieder eine ganz normale Arbeitswoche. Am Dienstag haben alle verschlafen und bis ich das gemerkt habe, war es fast schon zu spät. Naja, 2 von 3 Kindern waren trotzdem pünktlich in der Schule und die Dritte nur nicht, weil niemand zuhause war, um sie zu fahren.
Vormittags war ich meistens wie immer im Gym und/oder habe mich mit Freunden getroffen, Sachen für mein Studium organisiert, etc.
Meine Arbeitswochen sind echt nicht spannend 😀 Mal schauen, was ich dieses Wochenende so mache!

day 257: about the next au pair, my last time college, a party & my stanford class

Meine Hostmom hat sich „endlich“ aufgerafft (wir sind immer noch super früh dran) und seit dem 28. März suchen sie/wir mein Nachfolgeaupair. Ich fand das am Anfang wirklich interessant, das von der Gastfamilienseite mitzubekommen, aber jetzt, wo es langsam ernster wird, wird mir immer mehr bewusst, dass ich bald weg bin 😦 Aber naja, so hundertprozentig motiviert ist meine Hostmom noch immer nicht 😀 Wir haben bisher erst mit einem Mädchen geskypt und soweit ich weiß, hat sie auch noch gar nicht mehr angeschrieben. Das ist aber auch wirklich so schlecht gemacht von AuPairCare! Man kann fast keine Filter auswählen, das heißt, wir müssten jetzt wirklich über 100 Bewerbungen durchschauen und darauf habe nicht Mal ich Lust und ich finde es eigentlich voll spannend, was die so schreiben und wie die Videos so sind. Aber naja, meine Hostmom ist auch ziemlich anspruchsvoll und weiß genau was sie will (mich, haha :D), aber sie musste sich schon von ein paar Kriterien verabschieden bzw. ist manches kein Muss-Kriterium mehr. Ich bin echt super gespannt, wer mein Nachfolgeaupair wird 🙂

Letzte Woche Donnerstag war auch endlich mein letztes Mal College! Es war unser Finalday, aber da wir ja statt dem Final ein Paper geschrieben haben (oder auch nicht), haben wir ein Potluck gemacht. Das heißt, jeder hat etwas zum Essen mitgebracht. Ich habe davor mal gegoogelt, was „typisch deutsch“ ist und habe dann Wiener im Schlafrock gemacht, also ohne Wiener, sondern mit irgendwelchen anderen Würstchen natürlich. Karlotta und ich wurden dann auch von Jazzi, die in unserem Kurs war, zu ihrer Winterquarterabschlussfeier eingeladen und da haben wir natürlich sofort zugesagt.
Die war dann auch letzten Samstag und es war wirklich mega cool 🙂 Zuerst waren wir am Pool von ihrem Apartmentkomplex, aber um 22 Uhr mussten wir in ihre Wohnung, weil dann der Pool „schließt“. Natürlich wurde Bierpong gespielt (amerikanisches Bier ist SO schlecht), es gab Essen (vegetarische Chicken Nuggets und irgendwann ganz am Ende Pizza) und zwischenzeitlich war ich sogar auf einer anderen Party, weil ich mit Karlotta, Faraz und Nick (beide auch aus unserem Kurs) draußen war und wir dann einen anderen getroffen haben, der dachte, wir sind auch auf der zweiten Party und uns dann einfach mitgenommen hat. Wir haben dann einfach die beiden Partys zusammengelegt und ja, der Abend war ziemlich schön 🙂 Nicht Mal ein einziges Foto habe ich von der Party, das heißt, die muss gut gewesen sein, weil ich gar nicht an meinem Handy war. Ich habe dann auch bei Karlotta übernachtet und da am nächsten Tag auch nur gechillt 😀

Seit letzten Montag mache ich jetzt eine Class an Stanford. Die heißt Neuromarketing und geht um Wirtschaftspsychologie würde ich jetzt mal sagen. Die ist Gott sei Dank abends, das heißt, ich habe jetzt montags immer schon früher Schluss und ALLE FÜNF Vormittage frei! Das hatte ich schon seit September nicht mehr wirklich 😀
So gaanz langsam kommt hier auch endlich der Sommer an. Jeden Amerikaner, den ich treffe, beteuert mir, dass das Wetter absolut unnormal ist und es eigentlich schon seit Wochen nur noch Sonne geben sollte. Ja, ist leider nicht so, aber ich kann mich nicht beschweren – wir hatten schon ein paar echt superschöne Tage dabei 🙂
Jetzt gerade ist es nur etwas doof, weil meine Familie in 16 Stunden in San Francisco landet und die jetzt ausgerechnet schlechtes Wetter bekommen 😦 Aber davon werden wir uns garantiert nicht die Stimmung vermiesen lassen – ich freue mich auf jeden Fall schon SO SEHR und bin echt aufgeregt!