day 325: 50 days left & 3 days left with ella and maxi

Ich weiß, es fehlen noch total viele Blogposts dazwischen, aber die kommen spätestens in zwei Wochen, denn dann habe ich sehr viel Zeit. Ich möchte aber meine derzeitige Gefühlslage „aufs Papier bringen“, so lange ich noch ganz genau weiß (bzw. auch nicht weiß), wie ich mich fühle/gefühlt habe.

Drei Tage bleiben mir nur noch mit Maxi und Ella, denn statt Montag fliegen sie schon Samstagmorgen mit meinem Hostdad in den Urlaub. Das heißt, eigentlich habe ich nur noch zwei ganze Tage mit ihnen.
Und ich weiß wirklich nicht, woran es genau lag, aber als wir heute über meine Abschiedsfeier, die meine Gastfamilie eigentlich für diesen Freitag geplant hatte, geredet haben und gemeinsam beschlossen haben, dass wir das auf nächste Woche verschieben, war ich so den Tränen nahe, dass ich erst einmal in mein Zimmer bin, um alleine zu weinen. Es lag auf keinen Fall daran, dass wir die Abschiedsfeier verschoben haben, denn damit war ich absolut einverstanden bzw. es war sogar mein Vorschlag, weil mein Hostdad sie eigentlich trotzdem noch unbedingt am Freitag machen wollte, aber das alles viel zu stressig geworden wäre.
Vielleicht lag es allgemein an dem Gespräch über Abschied. Vielleicht lag es an dem (psychischen) Stress. Vielleicht lag es an der Angst vor dem Abschied (Abschiede sind für mich eigentlich immer super leicht, weil ich es in dem Moment nie realisiere, für wie lange ich mich teilweise verabschiede und genau das hasse ich). Vielleicht bin ich auch einfach komisch. (ich sitze übrigens gerade schon wieder mit Tränen in den Augen da – ich sage ja: komisch)
Ich kann es eigentlich wirklich kaum erwarten, kein Au-Pair mehr zu sein, denn mit meinem Job bin ich wirklich fertig. Aber anscheinend sind tief in mir drinnen doch noch Gefühle.
Ich finde den Blogpost übrigens gerade ziemlich dumm und fange gleich deswegen zu weinen an, weil ich einfach nicht weiß, wie ich meine Gefühle beschreiben soll. Ich habe so viele Sachen, die mich gerade beschäftigen – um die ich mich kümmern muss -, dass ich, glaube ich, gerade zumindest nach außen hin, ziemlich gefühlskalt durch die Welt laufe und nur versuche, die Zeit rumzubringen, zu überleben. Und dabei meine ich nicht mal, dass es mir schlecht geht, sondern, dass es einfach zu viele Gefühle sind, die auf einmal in mir sind, dass ich teilweise echt überfordert bin. Deswegen verdränge ich einfach alles und versuche meine To-Do-Liste bis Freitag abzuarbeiten – bis heute hat das ganz gut geklappt.
Mal schauen, wie es mir dann am Freitag/Samstag geht, wenn ich mich von meinen zwei kleinen munchkins wirklich verabschieden muss.

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day 300: sunrise in san francisco, dentist, painting the garage wall & it’s getting real

Letztes Wochenende am Sonntag bin ich morgens um 4.00 Uhr aufgestanden und zu Judith gefahren. Dort wurden wir von Sabrina abgeholt und wir haben uns auf den Weg nach San Francisco gemacht, wo wir uns den Sonnenaufgang anschauen wollten. Die Betonung liegt auf „wollten“, denn wir waren erstens ein bisschen spät dran (die Sonne fängt ja fast schon um 4 Uhr an, aufzugehen) und zweitens sind wir auf der Autobahn in einen Müllsack gefahren. Das hört sich erst mal ganz witzig und harmlos an, aber war es leider nicht, denn die ganze Stoßstange ist kaputt und muss laut Werkstatt ausgewechselt werden, sonst fällt sie bald ab. Wir konnten den Müllsack echt nicht sehen, weil das Auto vor uns erst kurz davor die Spur gewechselt hat und mich würde es auch echt interessieren, was in dieser Mülltüte drin war, dass es so einen großen Schaden verursachen konnte. Wie schwerwiegend der Schaden war, war uns übrigens anfangs nicht so bewusst und wir sind trotzdem weiter gefahren und haben uns den restlichen Sonnenaufgang von der Nordseite der Golden Gate Bridge angeschaut. Nachdem wir dann mit Hilfe von drei Männern ein Stück Plastik unterm Auto, das nur noch halb dran hing und am Reifen schliff, weggeschnitten hatten, sind wir noch zum Hippie Tree weiter, was wirklich einer meiner Lieblingsplätze ist – die Aussicht ist einfach wunderschön!

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Nach zwei Stunden ohne Antwort von Sabrinas Hostmom, der wir natürlich geschrieben hatten, haben wir uns einfach mal auf den Weg Richtung Napa Valley gemacht, was eigentlich von Anfang an unser Ziel war. Als wir schon fast dort waren, kam endlich ihre Antwort und wir sind dann doch wieder umgekehrt und nachhause gefahren. Sabrinas Gasteltern haben so nett reagiert und waren überhaupt nicht sauer! Ihr Hostdad meinte sogar, dass sie das nicht mal in die Werkstatt bringen müsste, um es abchecken zu lassen, weil es wirklich nicht so schlimm aussah.
Ich habe dann mein Auto bei Judith geholt und wir sind nach Half Moon Bay an den Strand gefahren.

Am Dienstag war ich hier dann doch mal beim Zahnarzt. Eigentlich wollte ich bis Deutschland warten, aber nachdem zwei meiner Freundinnen beim Zahnarzt waren und es auch gar nicht so teuer war, bin ich jetzt auch mal gegangen, da einer meiner Zähne schon seit längerem super empfindlich war und ich eigentlich hätte schwören können, dass da ein Loch sein muss. Es stellte sich heraus, dass an dem Zahn nur das Zahnfleisch nicht weit genug hochgeht und somit der empfindliche Zahnhals etwas freiliegt und dem gefällt Kälte gar nicht. Ich bin echt so erleichtert, dass ich kein Loch habe und dass ich das habe abchecken lassen, aber mein erster Arzttermin in Deutschland wird trotzdem der Zahnarzt sein, da er ja jetzt nur die eine Seite so richtig angeschaut hat und ich auch einfach alles richtig abchecken lassen will. Man hat echt keine Ahnung, was wir in Deutschland für einen Luxus mit unserer Krankenversicherung haben, die im Vergleich echt so viel übernimmt! Es ist echt ein komisches Gefühl, zu den Leuten zu gehören, die sich nicht trauen zum Arzt zu gehen, weil es zu teuer werden könnte…

Am selben Tag war ich mit Anna nach der Schule Farbe, etc. einkaufen, da sie für ein Englischprojekt, die Garagenwand anmalen wollte. Das haben wir dann auch am Freitag gemacht und es ist echt gut geworden! Überhaupt nicht fleckig oder ähnliches und es hat sogar richtig Spaß gemacht, auch wenn streichen bei 30°C ganz schön anstrengend ist 😀
Gestern habe ich vormittags gearbeitet, danach mit meiner Zwillingsschwester geskypt und mich abends mit Judith, Anni und Karlotta getroffen.

Ich bin jetzt schon 300 Tage in den USA und in 74 Tagen geht es für mich nachhause. In letzter Zeit merke ich immer öfter, dass es wirklich dem Ende zu geht. Letztens habe ich z.B. drei Brotlaibe für Maxi gekauft (wir frieren das Brot ein) und mich gefragt, ob das jetzt nicht reichen müsste bis zum Ende, ich habe letzte Woche mein Zimmer ausgemistet und auch schon überlegt, mal Probe zu packen, ich habe mit meinen Freunden festgestellt, dass wir uns teilweise nur noch einen Monat sehen, weil wir dann alle am Reisen sind, etc.
Ich habe auch nur noch einen Monat mit meinen Kids! Auf der einen Seite kann ich es kaum abwarten, bis ich endlich fertig mit dem Au-Pair Job bin, aber auf der anderen Seite, heißt das ja auch, dass ich meinen Kleinen fürs Erste „Auf Wiedersehen“ sagen muss, ohne zu wissen, wann das Wiedersehen genau sein wird…

day 184: six months in the states

Meine Halbzeit ist jetzt auch schon wieder 16 Tage her, aber ich hatte bis jetzt einfach noch nicht mein Video fertig und deswegen wollte ich noch keinen Post schreiben.

SECHS Monate bin ich jetzt schon hier. Einerseits fühlt es sich so an, als ob ich schon immer hier wäre, aber auf der anderen Seite – waren das wirklich sechs Monate?
Ich habe in dem halben Jahr so viel erlebt und gesehen wie in meinem ganzen Leben davor nicht und ich bin so stolz auf mich, was ich aus meinem Jahr mache und so unendlich dankbar, dass ich so Glück hatte und alles so gut läuft.
Ich freue mich zwar schon sehr auf zuhause, aber wenn ich daran denke, dass ich in sechs Monaten wieder zuhause bin, ist das schon ein sehr komisches Gefühl. Irgendwie Vorfreude gemischt mit Aufregung und ja, Panik. Ich möchte noch so viel hier machen und habe mir noch so viel vorgenommen und die Zeit vergeht einfach so schnell.

day 122: katie alone at home

Am Dienstagmorgen nach Grand Canyon und Las Vegas war ich ziemlich fertig, also bin ich mit Ben & Jerry’s (das wir eigentlich schon die ganze Zeit auf dem Roadtrip haben wollten) zu Karlotta und wir haben einfach ein bisschen Netflix (ich bin mega enttäuscht von Netflix!) geschaut und nichts gemacht. Als ich danach wieder nachhause bin, um das Auto zu tauschen und Maxi abzuholen, hat mir meine Hostmom gesagt, dass sie vom Sonntag bis Donnerstag zum Grand Canyon fliegen werden. Ich hatte am Morgen natürlich ein bisschen was erzählt und da meinte mein Hostdad schon, dass sie doch über Thanksgiving (Gott sei Dank sind sie jetzt doch schon morgen Mittag zurück und ich kann Thanksgiving mit ihnen verbringen) zum Grand Canyon fliegen sollten. Also haben sie das wohl ganz spontan gebucht 😀
Am Mittwoch hatte ich wie immer College, da ich allerdings am Montag nicht da war und unseren wöchentlichen Test auch total vergessen hatte, hatte ich dieses Mal nur 50%. Aber immerhin können wir jetzt nicht mehr aus dem Kurs geschmissen werden, egal wie oft wir fehlen. Am Nachmittag hatte ich dann gar keine Kinder, weil Maxi ein Playdate bei einer Freundin hatte, also durfte ich ein paar Erledigungen machen.
Am Freitag war ich dann mit Anna shoppen, was echt richtig cool war und wir haben auch alles gefunden, was sie brauchte. Am Abend habe ich mich dann wieder mit Karlotta getroffen und wir haben einen Flug nach NEW YORK CITY für das zweite Dezemberwochenende gebucht – ich freue mich so unglaublich darauf, ihr könnt es euch gar nicht vorstellen! Vorweihnachtszeit in New York – haaaaalloooo!
Am Samstag habe ich dann vormittags ein bisschen gearbeitet und dann mit einer Freundin telefoniert (ich habe echt die BESTEN Freunde!). Außerdem habe ich mich mit Jacky getroffen, weil wir eigentlich von Sonntag bis Mittwoch nach Los Angeles fahren wollten, aber daraus ist leider nichts geworden, weil wir kein Auto mieten konnten 😦 Dafür war ich dann mit Karlotta noch bei IKEA und Michael’s und bin jetzt stolzer Besitzer von Adventskerzen.
Am Sonntag hatten wir ein kleines Geburtstagsfrühstück für den Gastopa (schon ohne meine Gastfamilie, denn deren Flug ging schon um 6Uhr morgens) und ab 13 Uhr war ich dann alleine im Haus, weil die Großeltern in die Oper sind. Ich habe das richtig genossen mal alleine zu sein, weil das hier noch seltener passiert, als zuhause, weil einer von den Großeltern eigentlich immer da ist. Aber ich liebe es so sehr alleine zu sein und habe auch erst mal ungestört ein Homeworkout gemacht, war ein bisschen einkaufen und habe zum ersten Mal hier fernsehen geschaut. Am Abend bin ich dann mit Jacky zu Oren’s Hummus zum Essen und wir haben mal wieder etwas mit unserer Bestellung übertrieben, aber so hatten wir wenigstens beide noch etwas für Montag zu essen 😀

Am Montag war ich nach dem College mit Jackie shoppen. Den ersten Laden, den wir betreten haben, war Victoria’s Secret und den haben wir für die nächsten ZWEI Stunden auch nicht verlassen. Ich weiß gar nicht, wie die Zeit so schnell vorbeigegangen ist, weil es mir echt viel kürzer vorgekommen ist, aber ich bin jetzt auch $100 ärmer (don’t judge me – Jackie hat $300 ausgegeben). Danach habe ich dann aber nichts mehr gekauft, weil mir das echt genug Geld war.
Gestern war dann mega der Chillertag. Ich war im Fitnessstudio, bei Costco und sonst habe ich nicht so viel gemacht, um ehrlich zu sein. Am Abend war ich dann bei Jackie und wir haben zusammen gekocht.
Heute habe ich College geschwänzt und bin mit Jackie nach San Francisco. Dort waren wir eigentlich nur bei den Twin Peaks, von denen man eine WAHNSINNS Aussicht über San Francisco hat. Ich liebe liebe Aussichtspunkte und könnte da echt den ganzen Tag nur mit Schauen verbringen. Danach waren wir noch Asiatisch essen (das supergute Restaurant in Chinatown vom letzten Mal hatte leider zu) und wir hatten dann beide noch so Lust auf was Süßes, dass wir uns auf die Suche nach einem Crepe gemacht haben. Das Schicksal meinte es gut mit uns und wir haben wirklich noch einen gefunden. Wir mussten dann war zum Zug rennen und Nutella ist jetzt auf meiner Jacke, aber der Crepe war gut (priorities und so :D). Jetzt komme ich gerade von der Kirche zurück, die eigentlich ganz okay war. Die Lieder waren eindeutig besser als in Deutschland, aber es war jetzt auch nicht so super spannend.


P.S.: Ein Drittel ist um.

day 92: three months in the states

Mein dritter Monat, das heißt, ein Viertel meines Jahres ist vorbei! Die Zeit vergeht einfach mega schnell – meistens irgendwie zu schnell.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Momente und Tage, in denen ich einfach nur nachhause will. Nicht, weil es mir hier nicht gefällt oder weil ich Heimweh habe, sondern weil ich teilweise das Gefühl habe, dass mich das hier überhaupt nicht weiterbringt – ich passe hier für ein Jahr auf Kinder auf, wow. Das ist manchmal so langweilig und bei mir ist auch alles so einfach – meine Gastfamilie ist super, mein Job gefällt mir wirklich, ich habe Freunde gefunden, etc. (nicht, dass ich mich darüber wirklich beschweren möchte – ich hatte schon eine schwierige Zeit in Spanien) – , dass ich mich wirklich unterfordert fühle. Aber ich darf in solchen Momenten nicht vergessen, dass das Jahr nicht dazu da ist, mich bildungs-/karrieretechnisch weiterzubringen, sondern dass es um mich geht. Darum, mich – meine Persönlichkeit – weiterzuentwickeln und auch wenn ich es selber noch nicht so sehe, weiß ich, dass ich mich bereits verändert habe.

Okay, genug philosophiert. Natürlich gibt es auch diesen Monat ein Video – ich liebe es, ich hoffe, ihr mögt es auch 😊

day 100.

ICH BIN SCHON 100 TAGE IN DEN USA!!! 100 Tage von 365 Tagen. 365 Tage, die ich so gut wie es geht nutzen will. Wenn ich so auf die letzten 100 Tage zurückblicke, hat das zumindest meistens ganz gut geklappt, auch wenn nicht alles so gelaufen ist wie ich es gerne hätte und ich noch so viel für die nächsten Monate geplant habe. Aber ich habe noch neun Monate übrig, das heißt, mindestens neun Wochenenden zum Reisen und dann natürlich noch meine zehn Urlaubstage.
Ich habe aber jetzt schon so viel erlebt wie in Deutschland in einem Jahr nicht.

Das letzte Wochenende war ja das Halloweenwochenende, das ich auch ganz gut genutzt habe. Am Freitag war ich zuerst mit meiner Gastfamilie bei unserem Club, wo es eine Halloweenparty mit einem Haunted House gab. Wegen meinen Kids habe ich aber nur die ungruseligste Version gemacht, aber ich konnte mir wirklich vorstellen, dass die schlimmste wirklich schlimm ist 😀 Am Abend war ich auf einer Stanfordparty, die ziemlich cool war. Es war einfach schön, mal wieder wegzugehen und Leute kennenzulernen 🙂 Am Samstag war ich dann mit Karlotta shoppen und am Abend war ich auf einer Geburtstagsparty von einem anderen Au-Pair. Am Sonntag war ich vormittags bei Veronika, um für unser Midterm Exam zu „lernen“. Wir lagen aber eigentlich nur im Bett, waren am Handy und haben GZSZ angeschaut 😀 Am Nachmittag war ich dann mit einer befreundeten Familie im Kino – wir haben „The Queen of Katwe“ angeschaut. Der Film ist auf jeden Fall gutes Nachdenkmaterial und wirklich gut gemacht.

Am Montag war ja dann endlich das richtige Halloween. Morgens war ich ganz normal im College und nachdem ich Veronika und Sabrina nachhause gebracht habe, bin ich ins Gym. Dort habe ich dann auch eine Nachricht von meiner Hostmom bekommen, dass ich den Rest des Tages frei habe. Als ich dann zuhause war, habe ich aber eigentlich nur gechillt und Oreomumien gemacht und um halb sechs bin ich dann auch mit meiner Gastfamilie zu Freunden gegangen, um das erste Mal in meinem Leben trick or treating zu gehen. Ganz ehrlich, ich mag Halloween überhaupt nicht. Die Kinder gehen von Haus zu Haus und holen sich so viele Süßigkeiten, dass sie drei Jahre davon essen könnten. Was ist der Sinn dahinter? Die müssen nicht mal irgendwas sagen und viele sagen auch nicht einmal Danke. Aber gut, für die Kinder ist es schon ganz cool, weil sie sich halt verkleiden können und Süßigkeiten bekommen. Um 20 Uhr bin ich dann aber auch weiter zu Sabrina, wo wir uns noch einen Horrorfilm (ich hasse Horrorfilme) angeschaut haben. Ich habe die meiste Zeit aber auch gar nicht hingeschaut und mir die Handlung auch bei Wikipedia durchgelesen, dann war das nicht ganz so schlimm 😀

Am Dienstag habe ich mit Karlotta und Jacky einen GRAND CANYON weekend trip gebucht – OMG, ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich zum Grand Canyon fliege 🙂 Nächste Woche Samstag geht’s schon los und das haben wir danach auch erstmal mit Essen gehen gefeiert. Der Tag war an sich super entspannt – ich habe kurz mit einer Freundin geskypt und abends habe ich mich noch mit jemandem zum Lernen getroffen 🙂

P.S.: Wir tun jetzt einfach mal so, als ob ich diesen Post vor drei Tagen veröffentlicht hätte, okay?

day 95: first concert ever, pumpkin patch, san francisco & college

Es sind einfach schon wieder 11 Tage seit meinem letzten Blogpost vergangen – die Zeit vergeht einfach super schnell hier und ich bin abends immer etwas unmotiviert, noch einen Blogpost zu schreiben. Gestern saß ich sogar schon vor meinem Laptop, aber habe ihn dann wieder ausgeschalten 😀
Inzwischen bin ich auch schon drei Monate in den USA! Das Video ist aber leider noch nicht fertig, da es noch etwas zu lang ist 😀 Außer natürlich, ihr wollt euch ein 40-minütiges Video anschauen (ich habe schon über 30 Minuten gelöscht!). Ich hoffe, ich bekomme es übers Wochenende fertig!

Die letzten Tage waren auf jeden Fall fast alle super! Am Dienstag, den 18.10, war ich super spontan mit Karlotta auf einem The Fray Konzert in San Francisco. Vor zwei Wochen ungefähr dachte ich mir nämlich, als gerade How To Save A Life im Radio kam, dass ich unbedingt mal schauen muss, ob die ein Konzert in meiner Nähe haben und wie es der Zufall wollte, hat die Radiomoderatorin danach wirklich gleich das Konzert am 18.10 erwähnt. Ich musste an diesem Tag nur morgens arbeiten und hatte danach den ganzen Tag frei. Vormittags war ich dann eben bei Karlotta und wir haben spontan die Tickets gekauft, was echt die beste Entscheidung überhaupt war. Das Konzert war echt so toll! Die Vorband war American Authors (man kennt eigentlich nur Best Day Of My Life von denen) und die waren schon gut. The Fray danach war aber noch besser. Ich kannte echt ziemlich viele Lieder und das zweite Lied war gleich mein Lieblingslied von denen und ja, es war einfach ziemlich cool. Ich war dann zwar erst um 1.30 Uhr im Bett, aber wer braucht schon Schlaf 😀
Am Mittwoch war ich dann mit Maxi und einer deutschen Familie auf einem Pumpkin Patch. Dort gab es neben Kürbissen eine Hüpfburg, einen Streichelzoo, ein Gruselzelt und andere Kinderbespaßungssachen und Maxi hat sich natürlich einen Kürbis ausgesucht. Den haben wir zuhause auch gleich geschnitzt (sagt man im Deutschen „einen Kürbis schnitzen“?). Leider musste ich den schon wegschmeißen, weil er mega geschimmelt hat 😦

Letztes Wochenende war ich dann mal wieder in San Francisco. Mit Karlotta und Jackie war ich zuerst in Chinatown, die die größte chinesische „Stadt“ außerhalb China ist. Wir waren dort in einer Glückskeksfabrik, die wir fast verpasst hätten, wenn uns nicht ein netter (chinesischer) Mann gesagt hätte, dass sie da ist. Natürlich waren wir in Chinatown auch essen und es war mega gut! Auf Google ist echt Verlass. Danach waren wir bei den Painted Ladies (fünf mehr oder weniger bunte Häuser, die man aus der Serie „Full House“ kennen könnte) und sind danach weiter ins ehemalige Hippieviertel Ashbury-Heights. Das war wirklich mega cool und ich würde da auch sofort hinziehen, wenn es nicht so teuer wäre! Als wir da entlanggelaufen sind, standen da so „Open House“-Schilder rum, denen wir einfach mal gefolgt sind und ja, wir haben dann einfach mal auf Wohnungsinteressenten gemacht und uns eine megaschöne Wohnung dort angeschaut 😀 Die hätte auch nur 1,5-2 Millionen Dollar gekostet! Der Tag war auf jeden Fall echt super und Uber ist einfach cool.


Diese Woche ist noch nicht so viel passiert, außer, dass ich gestern eine Präsentation in meinem Collegekurs hatte. Die hatte ich natürlich nicht erst Dienstagnacht um 12 Uhr fertig, weil mein Laptop natürlich genau dann beschließen musste, nicht mehr zu funktionieren – aber ganz ehrlich, die Ausrede „Mein Laptop ging nicht“ kann man halt echt nicht bringen, auch wenn es wirklich gestimmt hätte. Also habe ich natürlich brav gewartet, bis sich mein Laptop selbstrepariert hat. Wie gesagt, wer braucht schon Schlaf?
Die Präsentation war dann aber eigentlich echt gut, obwohl ich die ganze Zeit gehofft hatte, sie doch nicht halten zu müssen, weil die Zeit echt knapp wurde, aber anstatt die Präsentation zu verschieben, haben wir jetzt einfach unseren wöchentlichen Test mit nachhause bekommen 😀 Also wer da nicht mindestens 90% hat, macht auch irgendwas falsch.