day 290: cinco de mayo, san francisco with anna, last time college & happy birthday anna!

Am 05. Mai ist hier so etwas wie ein inoffizieller Feiertag, nämlich „cinco de mayo“ (= 05.Mai :D). Eigentlich wird da an den Sieg der mexikanischen Armee über Frankreich 1862 erinnert, aber hier in den USA ist das anscheinend der Tag, an dem die mexikanisch-amerikanische Kultur im Allgemeinen gefeiert wird und der Tag wird auch hauptsächlich zum Trinken genutzt (die Biermarke Corona hat den Tag, glaube ich, auch erst so richtig populär in den USA gemacht). Auf jeden Fall hatte unser Club natürlich auch eine Cinco de Mayo Party mit mexikanischem Essen und Piñatas für die Kinder. War nicht super spektakulär, besonders, wenn man nicht Alkohol trinken darf, aber das Essen war gut.
Am Tag danach habe ich vormittags mit Anna zuerst Spanisch und Geschichte gemacht und danach sind wir zusammen nach San Francisco gefahren! Zuerst sind wir zu Holmes Bakeshop, der aber leider schon zu hatte (2h vor dem eigentlichen Ladenschluss!), weil die für heute ausverkauft waren. Wir haben aber dann ein anderes leckeres Café gefunden und sind danach mit dem Bus über die Golden Gate Bridge gefahren und dann zu Fuß zurückgelaufen. Wir sind dann einfach an der Küste weiter gegangen zu einem super super schönem Strand! Ich LIEBE San Francisco einfach!

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Zum Schluss haben wir uns noch ein Eis gekauft, das auch mega lecker war!
Am 09.Mai war dann meine Stanford Class zum letzten Mal, das heißt, das nächste Mal, wenn ich in eine Vorlesung gehe, wird es schon mein richtiges Studium sein! Ich bin aber echt froh, dass ich jetzt nicht mehr zum College gehen muss und alle Vormittage und Abende freihabe 🙂 Wobei bei der Stanford Class gut war, dass ich deswegen nur bis 18 Uhr arbeiten musste und ich so für sechs Wochen nur 4-5 Stunden montags gearbeitet habe.

Am 12.Mai war Annas Geburtstag und sie ist jetzt 13 Jahre alt – ein Teenager! Wobei man das immer noch nicht wirklich merkt, also zumindest nicht, wenn es um das typische pubertäre Verhalten geht. Sie ist einfach so lieb uns selbstständig und ich habe echt viel Spaß mit ihr!
Ihren Geburtstag hat sie natürlich auch gleich mit einem Sleepover gefeiert, weshalb ich statt einem Mädchen, dann fünf von der Schule abgeholt habe. Am Samstagmorgen habe ich dann Bagels geholt und das Frühstück vorbereitet, weil meine Hostmom mit Maxi zu einem Fußballspiel musste. Aber sonst muss man sich um 13-jährige Mädchen ja nicht wirklich kümmern 🙂

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day 257: about the next au pair, my last time college, a party & my stanford class

Meine Hostmom hat sich „endlich“ aufgerafft (wir sind immer noch super früh dran) und seit dem 28. März suchen sie/wir mein Nachfolgeaupair. Ich fand das am Anfang wirklich interessant, das von der Gastfamilienseite mitzubekommen, aber jetzt, wo es langsam ernster wird, wird mir immer mehr bewusst, dass ich bald weg bin 😦 Aber naja, so hundertprozentig motiviert ist meine Hostmom noch immer nicht 😀 Wir haben bisher erst mit einem Mädchen geskypt und soweit ich weiß, hat sie auch noch gar nicht mehr angeschrieben. Das ist aber auch wirklich so schlecht gemacht von AuPairCare! Man kann fast keine Filter auswählen, das heißt, wir müssten jetzt wirklich über 100 Bewerbungen durchschauen und darauf habe nicht Mal ich Lust und ich finde es eigentlich voll spannend, was die so schreiben und wie die Videos so sind. Aber naja, meine Hostmom ist auch ziemlich anspruchsvoll und weiß genau was sie will (mich, haha :D), aber sie musste sich schon von ein paar Kriterien verabschieden bzw. ist manches kein Muss-Kriterium mehr. Ich bin echt super gespannt, wer mein Nachfolgeaupair wird 🙂

Letzte Woche Donnerstag war auch endlich mein letztes Mal College! Es war unser Finalday, aber da wir ja statt dem Final ein Paper geschrieben haben (oder auch nicht), haben wir ein Potluck gemacht. Das heißt, jeder hat etwas zum Essen mitgebracht. Ich habe davor mal gegoogelt, was „typisch deutsch“ ist und habe dann Wiener im Schlafrock gemacht, also ohne Wiener, sondern mit irgendwelchen anderen Würstchen natürlich. Karlotta und ich wurden dann auch von Jazzi, die in unserem Kurs war, zu ihrer Winterquarterabschlussfeier eingeladen und da haben wir natürlich sofort zugesagt.
Die war dann auch letzten Samstag und es war wirklich mega cool 🙂 Zuerst waren wir am Pool von ihrem Apartmentkomplex, aber um 22 Uhr mussten wir in ihre Wohnung, weil dann der Pool „schließt“. Natürlich wurde Bierpong gespielt (amerikanisches Bier ist SO schlecht), es gab Essen (vegetarische Chicken Nuggets und irgendwann ganz am Ende Pizza) und zwischenzeitlich war ich sogar auf einer anderen Party, weil ich mit Karlotta, Faraz und Nick (beide auch aus unserem Kurs) draußen war und wir dann einen anderen getroffen haben, der dachte, wir sind auch auf der zweiten Party und uns dann einfach mitgenommen hat. Wir haben dann einfach die beiden Partys zusammengelegt und ja, der Abend war ziemlich schön 🙂 Nicht Mal ein einziges Foto habe ich von der Party, das heißt, die muss gut gewesen sein, weil ich gar nicht an meinem Handy war. Ich habe dann auch bei Karlotta übernachtet und da am nächsten Tag auch nur gechillt 😀

Seit letzten Montag mache ich jetzt eine Class an Stanford. Die heißt Neuromarketing und geht um Wirtschaftspsychologie würde ich jetzt mal sagen. Die ist Gott sei Dank abends, das heißt, ich habe jetzt montags immer schon früher Schluss und ALLE FÜNF Vormittage frei! Das hatte ich schon seit September nicht mehr wirklich 😀
So gaanz langsam kommt hier auch endlich der Sommer an. Jeden Amerikaner, den ich treffe, beteuert mir, dass das Wetter absolut unnormal ist und es eigentlich schon seit Wochen nur noch Sonne geben sollte. Ja, ist leider nicht so, aber ich kann mich nicht beschweren – wir hatten schon ein paar echt superschöne Tage dabei 🙂
Jetzt gerade ist es nur etwas doof, weil meine Familie in 16 Stunden in San Francisco landet und die jetzt ausgerechnet schlechtes Wetter bekommen 😦 Aber davon werden wir uns garantiert nicht die Stimmung vermiesen lassen – ich freue mich auf jeden Fall schon SO SEHR und bin echt aufgeregt!

day 242: moma, warriors, google, facebook & daily stuff

Vorletzten Sonntag (12.03) war ich zusammen mit meiner ganzen Gastfamilie im Museum of Modern Arts in San Francisco! Ich muss sagen, ich bin nicht so wirklich der Kunsttyp, aber manche Sachen fand ich richtig cool. Leider hatten wir nicht genug Zeit, alles anzuschauen, weil wir erst Karten ab 15 Uhr hatten und das Museum sonntags schon um 17 Uhr zu macht, aber meine Hostmom hat mir erzählt, dass die meisten Museen für 18-Jährige noch kostenlos sind! Also werde ich da wahrscheinlich nochmal hingehen und mich auch mal nach anderen Museen erkundigen 🙂

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Unter der Woche war ich dann wieder Dienstag und Donnerstag im College, war Freitagmorgen 1 1/2 Stunden bei unserem Fiathändler, weil es mal wieder einen Rückruf für irgendein Teil gab und wir ja nicht wollen, dass mein Auto in Flammen aufgeht (die beschreiben das in dem Rückrufbrief echt immer so, als ob das Auto jede Sekunde explodieren könnte…). Das war aber eigentlich super cool, weil die eine richtige Kundenlounge mit W-Lan, Kaffee und Essen hatten. Ich habe dann auch spontan mit zwei Freundinnen geskypt, die ich einfach mal angerufen habe. Ganz ehrlich, bei mir klappt immer nur spontanes Skypen. Wenn ich versuche mit Freunden, eine Zeit auszumachen, klappt das nie, aber spontan findet sich immer jemand, der Zeit hat – ich rufe dann halt einfach immer meine Freunde durch und schaue, wer dran geht 😀 Am dem Freitag war auch St. Patrick’s Day, der hier ja echt ein bisschen gefeiert wird, allerdings war der Tag für mich überhaupt nichts besonderes. Ich wurde nur 100x von meinen Kids gezwickt, weil ich nichts grünes anhatte und man dann das anscheinend darf. Das mussten die natürlich ausnutzen.
Am Samstag habe ich morgens kurz „gearbeitet“ (ich habe einen Obstsalat gemacht…) und danach habe ich mich mit einem Freund bei Stanford getroffen und wir waren dort auf dem Hoover Tower, von dem man echt eine richtige schöne Aussicht hat. Man kann sogar San Francisco sehen! Am Abend war ich dann mit Judith, Anni und Sabrina bei einem Warriors Basketballspiel. Das war wirklich mega cool und das Geld hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Warriors haben natürlich auch gewonnen, obwohl es im ersten Viertel echt nicht danach aussah. Danach wollten wir eigentlich noch Burger bei In ‚N Out holen, aber wir waren nicht die einzigen mit der Idee und die Schlange beim Drive In war super lang, also sind wir gleich wieder nachhause.

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Am Sonntag habe ich meine Präsentation fürs College gemacht, weil meine Gruppe diese Woche Diskussionsleiter war und ich habe (natürlich spontan) zuerst mit meiner kleinen Schwester und dann noch mit meiner Mama geskypt 🙂
Gegen 15 Uhr habe ich dann Judith, Anni, etc. gefragt, was sie so machen und Judith meinte dann nur, dass sie mich in drei Minuten abholen könnte, weil sie zu Google und Facebook fahren wollen. Da ich da in meinen acht Monaten immer noch nicht war, habe ich mich natürlich schnell fertiggemacht und bin mit ihnen mitgefahren. Bei Google haben wir uns natürlich gleich die Fahrräder geschnappt und sind ein bisschen rumgecruist, obwohl die „Fahrräder nur für Mitarbeiter sind“, wie uns dann eine Security irgendwann gesagt hat. Die hat uns dann sogar noch einen Aufkleber geschenkt und von uns Fotos gemacht. Ihren Job möchte ich aber auch echt nicht haben – jeden Tag hunderten Touristen zu sagen, dass die Fahrräder nur für die Google-Mitarbeiter sind. Wir haben echt tausend Fotos gemacht und die meisten davon wird nie jemand zu sehen bekommen, weil gestelltere Fotos gibt es echt nicht, aber es war mega lustig! Danach sind wir zu Facebook weitergefahren, was aber nicht ganz so spannend war, weil es dort eigentlich nur ein Plakat mit dem „Daumen hoch“ gibt, aber davor haben wir natürlich auch noch Fotos gemacht. Da Mark Zuckerberg auch super nah bei uns wohnt, sind wir auch noch zu ihm gefahren. Man sieht nur einfach gar nichts, außer sein Gate (er hat die Häuser außenrum auch gekauft) und die Securitymänner, von denen einer gleich ein Foto von uns gemacht hat, als wir wieder weggefahren sind. So gefährlich sind wir jetzt auch nicht 😀 Zurück bei Annika haben wir uns dann noch ganz passend „The Social Network“ (Film, über die Entstehung von Facebook) angeschaut und ich finde den Film echt richtig gut!

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Die Woche war dann wieder ganz normal. Kinder rumfahren, Pausenbrote machen, bei den Hausaufgaben helfen, … . Außerdem hatte ich ja auch die Präsentation in meiner Collegeclass und da wir die letzte Woche hatten, ist die jetzt auch ENDLICH vorbei bzw. müssen wir nur noch nächsten Donnerstag nochmal kommen, aber da machen wir nur ein Potluck (jeder bringt was zu essen mit) und bei Essen sage ich nie nein 😀 Gestern war der Tag auch ziemlich entspannt. Ich habe nachmittags nur Maxi von der Schule geholt und war dann 1 1/2 Stunden ohne Kind, weil Anna noch in der Schule war und Maxi und Ella mit meiner Hostmom bei dem Musical von Ellas Schule waren. In der Zeit war ich dann aber bei Costco und habe die Nektarinen, die ich am Tag vorher gekauft habe, zurückgebracht, weil die alle braun innen drin waren und habe andere Besorgungen gemacht. Um 17 Uhr habe ich dann Anna abgeholt und bin mit ihr Schuhe und Backsachen kaufen gegangen und abends sind meine Gasteltern weggegangen, aber ich musste den Kids eigentlich nur einen Film anmachen, was aber echt ein bisschen gedauert hat, weil unser Internet zurzeit mega spinnt. Ich bin dann auch noch mit Karlotta, Judith, Anni, Annika und Sabrina zu einem Freund von Vroni, der gerade an Stanford studiert und als ich alles nachhause gebracht habe, haben Karlotta und ich uns noch eine Pizza geholt.
Jetzt gerade ist Samstagmorgen und ich sitze noch in meinem Bett. Ich habe auch noch gar keine Pläne für das Wochenende, aber mal schauen, die hatte ich letztes Wochenende nämlich auch nicht 😀

day 173: life update

Neujahr ist inzwischen auch schon wieder zwei Wochen her meine Kids sind inzwischen auch „endlich“ wieder alle in der Schule und ich habe wieder meinen ganz normalen Tagesablauf 🙂

Was ist in den letzten zwei Wochen so passiert? Ehrlichgesagt, nicht so viel besonderes. Wir hatten ziemlich schlechtes Wetter, ich bin wieder ziemlich oft im Gym, nachdem ich im Dezember wegen Krankheit und Faulheit (das YMCA, bei dem ich angemeldet bin, ist 25min weit weg) eher weniger war (meine Gastfamilie konnte gar nicht glauben, dass ich wirklich drei Wochen am Stück nicht im Fitness war :D), aber seit 01.01 darf ich in alle YMCAs in der Bay Area gehen und das nächste ist nur 10 Minuten von mir (das wusste ich aber nicht), also bin ich jetzt immer dort (das ist übrigens immer noch leer – in Deutschland muss man sich von Januar bis ca. März immer um jede Hantel streiten :D), ich schaffe es in letzter Zeit auch viel öfter Freunde zu treffen, ich habe einen neuen Collegekurs angefangen (International Relations & World Politics), der sich relativ anspruchsvoll anhört, also genau mein Ding ist und ja, mit meinen Kindern läuft es total super zur Zeit und allgemein ist eigentlich alles ziemlich gut hier 🙂

Die letzten Wochen habe ich mich auch mal ein bisschen mit meiner Zukunft auseinandergesetzt, bin aber noch nicht so wirklich zu einem Ergebnis gekommen. Soll ich verlängern? Wenn ja, wie lange und wo? Bei meiner Gastfamilie oder bei einer neuen Familie in einem neuen Ort? Will ich noch länger Au-Pair sein? Oder soll ich gleich studieren anfangen? Wenn ja, wo? Deutschland, Niederlande, England, USA, …? Ich habe mich zwar super spontan bei zwei Universitäten beworben, aber so ganz sicher bin ich mir dabei nicht.
Die Entscheidung fällt mir wirklich super super schwer. Zum einen, weil ich nur gute Optionen habe – egal, für was ich mich entscheide, es wird keine schlechte Entscheidung sein. Zum anderen, weil ich am liebsten alle glücklich machen würde – meine Gastfamilie, meine Familie, meine Freunde und mich.
Meine Freunde tun mir schon ein bisschen Leid, da ich teilweise wirklich alle paar Stunden meine Meinung geändert habe und sie natürlich immer mit meinen neusten Plänen vollgespamt habe. Aber naja, im Endeffekt muss ich die Entscheidung sowieso ganz alleine treffen.
Und ich glaube, ich habe mich eigentlich schon entschieden, aber will es nur noch nicht zugeben.

day 138: lazy week

Diese Woche war super entspannt!
Am Montag hatte ich wie immer College und wir haben unser Final Exam, das nächste Woche Mittwoch ist, durchgesprochen. Danach war mein einziger Job eigentlich nur, die Kinder überall abzuholen und am Abend bin ich dann zu Vroni. Eigentlich wollten wir unseren Marketingplan für Amazon Prime Now, den wir diesen Mittwoch abgegeben mussten, schreiben (das unsere Professorin schon letzte Woche gemeint hat, dass wir ja inzwischen alle unsere Informationen zusammen haben sollten und nur noch am Zusammenschreiben sollten, ignorieren wir mal), aber irgendwie kam uns Girls und Eiskunstlaufvideos dazwischen 😀 Um 12 Uhr war ich dann auf jeden Fall ohne auch nur einen Teil des Marketingsplans wieder zuhause.
Dafür habe ich dann am Dienstag nach dem Gym den Plan angefangen zu schreiben, was mehr so copy & paste war, aber Hauptsache irgendwas abgeben.
Am Mittwoch hatten wir dann nur ganz kurz Class, weil wir mit dem ganzen Stoff schon durch sind und ja schon alle brav fürs Final lernen. Nachmittags kam dann spontan die Cousine meine Hostmom vorbei, da sie gerade auf Geschäftsreise in San Francisco war. Allerdings habe ich nicht wirklich mit ihr reden können, da ich mit Maxi zum Fußball bin. Abends hatte ich dann mein monatliches Au Pair Treffen bei einer Outdoor-Eisbahn, aber die Schlittschuhe waren mega schlecht und ich konnte gar nichts machen 😦
Gestern war echt ein super Tag! Ella und Maxi waren beide mega brav, vor allem am Abend, ich habe einen Brief von meiner Schwester bekommen und abends mit Karlotta Nerve angeschaut (immer noch SO gut!) und Ben & Jerry’s gegessen (Brownie Batter Core ist so so lecker!).
Heute habe ich irgendwie fast gar nicht gearbeitet. Morgens wie immer meine Stunde und dann nachmittags erst ab 16 Uhr bis 18 Uhr und die zwei Stunden habe ich auch nur im Auto verbracht, weil ich Maxi von einem Freund abgeholt und nachhause gebracht habe und danach gleich weiter bin, um Anna und ein paar Freundinnen bei einer Freundin abzuholen und zum Eislaufen zu fahren. Aber ich habe heute auch festgestellt, dass ich eindeutig keinen reinen Bürojob möchte. Ich saß heute nämlich von 10-16 Uhr vor dem Computer und habe Zahlen eingegeben, Sachen abgeschrieben, sortiert, etc. – das ist auf Dauer echt nicht so mein Fall. Jetzt sitze ich in meinem Zimmer und packe gerade fertig für NEW YORK CITY! Gleich hole ich Karlotta ab und dann holen wir uns ein Uber, um zum Flughafen zu fahren. ICH FREUE MICH SO SEHR 🙂

day 122: katie alone at home

Am Dienstagmorgen nach Grand Canyon und Las Vegas war ich ziemlich fertig, also bin ich mit Ben & Jerry’s (das wir eigentlich schon die ganze Zeit auf dem Roadtrip haben wollten) zu Karlotta und wir haben einfach ein bisschen Netflix (ich bin mega enttäuscht von Netflix!) geschaut und nichts gemacht. Als ich danach wieder nachhause bin, um das Auto zu tauschen und Maxi abzuholen, hat mir meine Hostmom gesagt, dass sie vom Sonntag bis Donnerstag zum Grand Canyon fliegen werden. Ich hatte am Morgen natürlich ein bisschen was erzählt und da meinte mein Hostdad schon, dass sie doch über Thanksgiving (Gott sei Dank sind sie jetzt doch schon morgen Mittag zurück und ich kann Thanksgiving mit ihnen verbringen) zum Grand Canyon fliegen sollten. Also haben sie das wohl ganz spontan gebucht 😀
Am Mittwoch hatte ich wie immer College, da ich allerdings am Montag nicht da war und unseren wöchentlichen Test auch total vergessen hatte, hatte ich dieses Mal nur 50%. Aber immerhin können wir jetzt nicht mehr aus dem Kurs geschmissen werden, egal wie oft wir fehlen. Am Nachmittag hatte ich dann gar keine Kinder, weil Maxi ein Playdate bei einer Freundin hatte, also durfte ich ein paar Erledigungen machen.
Am Freitag war ich dann mit Anna shoppen, was echt richtig cool war und wir haben auch alles gefunden, was sie brauchte. Am Abend habe ich mich dann wieder mit Karlotta getroffen und wir haben einen Flug nach NEW YORK CITY für das zweite Dezemberwochenende gebucht – ich freue mich so unglaublich darauf, ihr könnt es euch gar nicht vorstellen! Vorweihnachtszeit in New York – haaaaalloooo!
Am Samstag habe ich dann vormittags ein bisschen gearbeitet und dann mit einer Freundin telefoniert (ich habe echt die BESTEN Freunde!). Außerdem habe ich mich mit Jacky getroffen, weil wir eigentlich von Sonntag bis Mittwoch nach Los Angeles fahren wollten, aber daraus ist leider nichts geworden, weil wir kein Auto mieten konnten 😦 Dafür war ich dann mit Karlotta noch bei IKEA und Michael’s und bin jetzt stolzer Besitzer von Adventskerzen.
Am Sonntag hatten wir ein kleines Geburtstagsfrühstück für den Gastopa (schon ohne meine Gastfamilie, denn deren Flug ging schon um 6Uhr morgens) und ab 13 Uhr war ich dann alleine im Haus, weil die Großeltern in die Oper sind. Ich habe das richtig genossen mal alleine zu sein, weil das hier noch seltener passiert, als zuhause, weil einer von den Großeltern eigentlich immer da ist. Aber ich liebe es so sehr alleine zu sein und habe auch erst mal ungestört ein Homeworkout gemacht, war ein bisschen einkaufen und habe zum ersten Mal hier fernsehen geschaut. Am Abend bin ich dann mit Jacky zu Oren’s Hummus zum Essen und wir haben mal wieder etwas mit unserer Bestellung übertrieben, aber so hatten wir wenigstens beide noch etwas für Montag zu essen 😀

Am Montag war ich nach dem College mit Jackie shoppen. Den ersten Laden, den wir betreten haben, war Victoria’s Secret und den haben wir für die nächsten ZWEI Stunden auch nicht verlassen. Ich weiß gar nicht, wie die Zeit so schnell vorbeigegangen ist, weil es mir echt viel kürzer vorgekommen ist, aber ich bin jetzt auch $100 ärmer (don’t judge me – Jackie hat $300 ausgegeben). Danach habe ich dann aber nichts mehr gekauft, weil mir das echt genug Geld war.
Gestern war dann mega der Chillertag. Ich war im Fitnessstudio, bei Costco und sonst habe ich nicht so viel gemacht, um ehrlich zu sein. Am Abend war ich dann bei Jackie und wir haben zusammen gekocht.
Heute habe ich College geschwänzt und bin mit Jackie nach San Francisco. Dort waren wir eigentlich nur bei den Twin Peaks, von denen man eine WAHNSINNS Aussicht über San Francisco hat. Ich liebe liebe Aussichtspunkte und könnte da echt den ganzen Tag nur mit Schauen verbringen. Danach waren wir noch Asiatisch essen (das supergute Restaurant in Chinatown vom letzten Mal hatte leider zu) und wir hatten dann beide noch so Lust auf was Süßes, dass wir uns auf die Suche nach einem Crepe gemacht haben. Das Schicksal meinte es gut mit uns und wir haben wirklich noch einen gefunden. Wir mussten dann war zum Zug rennen und Nutella ist jetzt auf meiner Jacke, aber der Crepe war gut (priorities und so :D). Jetzt komme ich gerade von der Kirche zurück, die eigentlich ganz okay war. Die Lieder waren eindeutig besser als in Deutschland, aber es war jetzt auch nicht so super spannend.


P.S.: Ein Drittel ist um.

day 109: driver’s license, midterm, santa cruz, skypedate & elections

Am Mittwoch, den 02.11, hatte ich morgens um 9.40 Uhr meine praktische Führerscheinprüfung. Ich hatte davor echt ein bisschen Angst und dachte auch schon, dass ich schon durchfalle, als ich zwei der Fragen am Anfang nicht beantworten konnte, aber die Prüferin (die übrigens einen etwas genervten Eindruck gemacht hat) meinte am Ende, dass ich ohne Fehler bestanden habe 🙂 Also bekomme ich jetzt hoffentlich bald meinen kalifornischen Führerschein zugeschickt und ich hoffe auch, dass ich nie wieder einen Führerschein machen muss 😀
Am selben Tag um 10 Uhr hatte ich auch mein Midterm Exam meiner Collegeclass. Ich bin erst einmal eine ganze Stunde zu spät gekommen, aber wir hatten bis 11.50 Uhr Zeit und ich habe das auch schnell in 30 Minuten gemacht (waren nur 50 Fragen zum Ankreuzen) – ich war auch gar nicht so schlecht 🙂
Am Freitag hatte ich meinen freien Tag, weil ich Samstag und Sonntag jeweils 10 Stunden gearbeitet habe. Vormittags habe ich mich endlich mal wieder mit Lea zum Frozen Yogurt Essen getroffen. Dort mussten wir aber erst einmal eine halbe Stunde warten, weil die zu spät aufgemacht haben und dann noch einen mega komischen Typ abwimmeln, der uns die ganze Zeit nachgelaufen ist und angelabert hat. Am Nachmittag war ich dann mit einem aus meiner Collegeclass und seinen Mitbewohnern (die wohnen zu 5 in einer 2-3 Zimmerwohnung….) in Santa Cruz. Wir haben eigentlich nicht wirklich viel gemacht – den Sonnenuntergang angeschaut, versucht Beachvolleyball zu spielen (wir waren wirklich SO schlecht :D) und ein Eis gegessen. Danach sind wir zu ihnen nachhause und wollten eigentlich Japanisch essen gehen (ich war übrigens zum ersten Mal in meinem Leben die einzige „Weiße“, die anderen kamen alle aus Asien :D), aber da hätten wir eine Stunde warten müssen, also haben wir uns Pizza geholt und in ihrer Wohnung gegessen. Muku hat mich dann sogar noch nachhause gefahren, weil ich am Samstag ziemlich früh zum Arbeiten anfangen musste.
Samstag war ich eigentlich dann den ganzen Tag auf einem Fußballturnier nd habe mit Maxis Team den Film Trolls angeschaut – den positivsten Film, den ihr je anschauen werdet! Am Sonntag musste ich Gott sei Dank nicht auf den Fußballplatz (bzw. auf die 20 Fußballplätze, die da nebeneinander waren), sondern habe zuhause ein paar Sachen erledigt. Außerdem habe ich auch mit zwei Freundinnen geskypt, was so so cool war, weil ich die beiden einfach gleichzeitig sehen konnte, so wie „früher“, obwohl eine in Chile sitzt, die andere in Deutschland und ich in den USA ❤️


Am Dienstag war ja Election Day und ich bin immer noch etwas sprachlos darüber, was passiert ist. Bis abends so um 6 Uhr habe ich nicht wirklich was mitbekommen, aber als dann so nach und nach die Ergebnisse aus den Ostküstenstaaten kamen, war ich wirklich durchgehend am Handy, um den Liveticker zu verfolgen, und auch mega aufgeregt. Dass es wirklich so weit kommt, dass Trump Präsident wird, hätte ich NIE gedacht, aber ich bin gespannt, was er ab Januar so macht.

Am Mittwoch ist meine Collegeclass ausgefallen und ich war stattdessen mit Veronika shoppen und habe aber gar nichts gekauft.