day 257: about the next au pair, my last time college, a party & my stanford class

Meine Hostmom hat sich „endlich“ aufgerafft (wir sind immer noch super früh dran) und seit dem 28. März suchen sie/wir mein Nachfolgeaupair. Ich fand das am Anfang wirklich interessant, das von der Gastfamilienseite mitzubekommen, aber jetzt, wo es langsam ernster wird, wird mir immer mehr bewusst, dass ich bald weg bin 😦 Aber naja, so hundertprozentig motiviert ist meine Hostmom noch immer nicht 😀 Wir haben bisher erst mit einem Mädchen geskypt und soweit ich weiß, hat sie auch noch gar nicht mehr angeschrieben. Das ist aber auch wirklich so schlecht gemacht von AuPairCare! Man kann fast keine Filter auswählen, das heißt, wir müssten jetzt wirklich über 100 Bewerbungen durchschauen und darauf habe nicht Mal ich Lust und ich finde es eigentlich voll spannend, was die so schreiben und wie die Videos so sind. Aber naja, meine Hostmom ist auch ziemlich anspruchsvoll und weiß genau was sie will (mich, haha :D), aber sie musste sich schon von ein paar Kriterien verabschieden bzw. ist manches kein Muss-Kriterium mehr. Ich bin echt super gespannt, wer mein Nachfolgeaupair wird 🙂

Letzte Woche Donnerstag war auch endlich mein letztes Mal College! Es war unser Finalday, aber da wir ja statt dem Final ein Paper geschrieben haben (oder auch nicht), haben wir ein Potluck gemacht. Das heißt, jeder hat etwas zum Essen mitgebracht. Ich habe davor mal gegoogelt, was „typisch deutsch“ ist und habe dann Wiener im Schlafrock gemacht, also ohne Wiener, sondern mit irgendwelchen anderen Würstchen natürlich. Karlotta und ich wurden dann auch von Jazzi, die in unserem Kurs war, zu ihrer Winterquarterabschlussfeier eingeladen und da haben wir natürlich sofort zugesagt.
Die war dann auch letzten Samstag und es war wirklich mega cool 🙂 Zuerst waren wir am Pool von ihrem Apartmentkomplex, aber um 22 Uhr mussten wir in ihre Wohnung, weil dann der Pool „schließt“. Natürlich wurde Bierpong gespielt (amerikanisches Bier ist SO schlecht), es gab Essen (vegetarische Chicken Nuggets und irgendwann ganz am Ende Pizza) und zwischenzeitlich war ich sogar auf einer anderen Party, weil ich mit Karlotta, Faraz und Nick (beide auch aus unserem Kurs) draußen war und wir dann einen anderen getroffen haben, der dachte, wir sind auch auf der zweiten Party und uns dann einfach mitgenommen hat. Wir haben dann einfach die beiden Partys zusammengelegt und ja, der Abend war ziemlich schön 🙂 Nicht Mal ein einziges Foto habe ich von der Party, das heißt, die muss gut gewesen sein, weil ich gar nicht an meinem Handy war. Ich habe dann auch bei Karlotta übernachtet und da am nächsten Tag auch nur gechillt 😀

Seit letzten Montag mache ich jetzt eine Class an Stanford. Die heißt Neuromarketing und geht um Wirtschaftspsychologie würde ich jetzt mal sagen. Die ist Gott sei Dank abends, das heißt, ich habe jetzt montags immer schon früher Schluss und ALLE FÜNF Vormittage frei! Das hatte ich schon seit September nicht mehr wirklich 😀
So gaanz langsam kommt hier auch endlich der Sommer an. Jeden Amerikaner, den ich treffe, beteuert mir, dass das Wetter absolut unnormal ist und es eigentlich schon seit Wochen nur noch Sonne geben sollte. Ja, ist leider nicht so, aber ich kann mich nicht beschweren – wir hatten schon ein paar echt superschöne Tage dabei 🙂
Jetzt gerade ist es nur etwas doof, weil meine Familie in 16 Stunden in San Francisco landet und die jetzt ausgerechnet schlechtes Wetter bekommen 😦 Aber davon werden wir uns garantiert nicht die Stimmung vermiesen lassen – ich freue mich auf jeden Fall schon SO SEHR und bin echt aufgeregt!

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ONE WEEK 😳

… da waren’s nur noch sieben.


In einer Woche sitze ich im Flugzeug nach New York! Ich kann es echt nicht realisieren.
Heute ist schon Hannah in die USA geflogen bzw. fliegt sie gerade noch (sie snappt auch gerade unter ayusaintrax – also einmal alle folgen und ihre süßen Snaps anschauen 😌). Sie wird ganz bei mir in der Nähe wohnen (bei meinem 11.Familienvorschlag) und ich kann es gar nicht erwarten, sie in zwei Wochen auch endlich mal in real life kennenzulernen, nachdem wir uns schon seit drei Monaten via Whatsapp verrückt machen ❤️

Morgen ist auch schon meine Abschiedsfeier, für die ich morgen auch noch alles kaufen und organisieren muss (Gastgeschenke habe ich übrigens immer noch nicht), aber ich freue mich schon so sehr darauf!
Ich werde dann natürlich berichten 😊

4 weeks left, finally 18 & graduation 🇺🇸🎓

Seit Freitag erfülle ich endlich alle Voraussetzungen, um ein Au-Pair zu sein!

✅ 18 – 26 Jahre alt
✅ erfolgreicher Schulabschluss nach 10 Jahren oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
☑️ mindestens 200 Stunden praktische Erfahrung in der Kinderbetreuung
☑️ deutsche/österreichische/schweizerische Staatsbürgerschaft
☑️ ledig und kinderlos
☑️ gesund und Nichtraucher
☑️ PKW-Führerschein und Fahrpraxis
☑️ gute Englischkenntnisse

Jetzt kann es wirklich losgehen! Und das tut es auch, denn in vier Wochen werde ich schon auf dem Weg nach NYC sein.


Die Zeit fliegt gerade wirklich nur so vorbei und ich hoffe, mir bleibt noch genug Zeit für meine doch noch etwas längere To-Do Liste und um ganz viel mit meinen Freunden zu machen. Das gestaltet sich aber nicht ganz so einfach, weil meine Freunde die nächsten vier Wochen natürlich nicht nur in Deutschland sein werden – wäre/bin ich auch nicht 😛

So langsam fange ich aber auch an zu realisieren, was es bedeuten wird, ein Jahr in den USA zu leben. Wir Au-Pairs sind ja schon ein bisschen crazy ☺️

the application video #4 – ideas

Nach Teil #1 mit meinem Bewerbungsvideo, Teil #2 mit allgemeinen Tipps und Teil #3 mit Tipps für die Musikwahl, gibt es heute ein paar Ideen, die ich über die Jahre (seit ich 12 Jahre alt bin, habe ich mich über ein Au-Pair Jahr informiert) gesammelt habe – vielleicht ist ja etwas für euch dabei bzw. vielleicht fällt euch noch etwas besseres ein!

1. Idee

14/12 kleine Fotos von mir und jeweils einen Buchstaben „Your next Au Pair“/ „The big sister“, darüber „Katharina Prinz“ auf kinderfreundlichem Hintergrund (bunt, farbig, mit Schmetterlingen, Bienen, …).

2. Idee

Why I’m the right choose for YOUR family? :

So now to the question, which could interest you the most: Why I’m the right choose for YOUR family? The answer is very simple: Because I’m more than just an au-pair:
(Die Überschriften immer auf einfarbigen Hintergrund einblenden und sie dazu auch noch sprechen)
> I’m a very good stylist (Video: Anziehsachen für Kind raussuchen und anziehen)
> and of course a shopping queen. (Video: Im Supermarkt einkaufen gehen)
> I am a good homework helper (Video: Kind bei Hausaufgaben helfen)
> a great cook
– for the ‚big‘ ones (Video: Familienessen kochen)
– for the small ones (Video: kleine Kinder füttern (1-2 Jahre alt))
– and for the littlest ones (Video: Baby mit der Flasche füttern)
> and an excellent master tickler. (Video: ganz viel kitzeln)
> I am a brilliant leader of arts and crafts, (Video: basteln, evtl. auch mit vielen Kindern -> Bastelaktion)
> a household helper (Video: schwenk über die dreckige Küche – schnipsen – schwenk über die saubere Küche)
> and a chauffeur – I am a very safe driver (Video: mit dem Auto und Kindern im Auto vorfahren)
> I am an enthusiastic playmate, (Video: Spiel spielen, draußen gemeinsam schaukeln, etc.)
> and a very good nurse. (Video: Pusten und Pflaster auf den Arm/Bein machen)
> I am a reader of bedtime stories (Video: Eine Geschichte vorlesen)
> and a pool attendant, too. (Bilder/Video: Kinder beim Baden helfen)

3. Idee
(evtl. nicht so gut, da man mich wenig sieht und es eig. nur eine Slideshow ist)

„Lebensgeschichte“ erzählen und alle Informationen in einen Steckbrief eintragen (siehe unten), das filmen und immer nach der Information den Film einblenden.

Ohne Hintergrundmusik:
On the 24th of June 1998 my twin-sister and I were born (Bilder von
uns als Babys einblenden) in ORT, that’s near Ingolstadt the „Audi-town“(Karte, auf der ORT markiert ist, einblenden). Our parents DAD (Bild) and MOM (Bild) named my sister NAME and me NAME. Our at that time one year and nine months old big sister NAME (Bilder von damals und heute) couldn’t believe that these two sweet babies now belong to the family, but she was very happy to have two new playmates. When I was three years old my little sister NAME (Bilder von damals und heute) was born. So, my dad had now four princesses at home. My dad works as an JOB and my mum stayed at home until I was twelve years old. Then she started to work at the entrance of a physiotherapy- and ergo therapy praxis. I had a very happy, save and loving childhood. With twelve years I started to think about a year in the USA. But because a student exchange program was too expensive, I soon found the possibility of a year in the USA as an au-pair. With thirteen years, after I collected a lot of information about an au-pair year, I was sure that this would be the right thing for me. …

4. Idee

Anfang wie bei einem Film:
Mit Hintergrundmusik: Kamera über Wettstetten schwenken lassen oder mich beim Spielen mit Kindern filmen und Schriftzüge wie „AuPairCare presents“/„in association with Ayusa-Intrax“/„a KATHARINA/FAMILY NAME PRODUCTION“ aufblenden lassen.

Ende wie bei einem Film:
Mit Hintergrundmusik: Abspann (evtl. mit einem Video im Hintergrund, auf dem ich mit Kindern spiele oder einfach nur einfarbiger Hintergrund) mit Schriftzügen wie „DIRECTOR …“/ „CAMERA …“/„CAST …“/„…“.

5. Idee

„Once upon a time“ – this is the way many stories begin („Storybook“ filmen), but this one won’t because the story of the young woman I’m going to tell you about hasn’t finished yet. The future is just white pages in the storybook. But you can help her to fulfill her dream and color the pages, by choosing her as your new au pair. This story isn’t about a fairy or a troll. It’s not about a witch who bedazzles a princess or a prince who rescues a princess from a dragon. No, it’s just about me:
(jetzt mich filmen) I’m Katharina …

6. Idee

Ich sitze in meinem Zimmer und stelle mich vor, dann bekomme ich plötzlich einen Anruf von einer Familie, bei der ich spontan jetzt babysitten kommen soll. Ich habe natürlich Zeit und fahre mit dem Auto dorthin. Die Eltern machen dann die Haustür auf und fragen so Sachen wie (in Englisch): Welche Erfahrungen hast du mit Kindern? (Diese dann nennen und davon Bilder und Videos einspielen) Kannst du kochen/Wäsche waschen/Erste Hilfe? Was machst du außer babysitten in deiner Freizeit? Nachdem ich dann alle Fragen beantwortet habe, gehen die Eltern und ich fange an mit dem Kind/den Kindern zu spielen. Am Schluss kommen die Eltern wieder und sind zufrieden. Ich steige dann wieder ins Auto ein und fahre los.

7. Idee

Ich sitze in meinem Zimmer und stelle mich vor, dann bekomme ich plötzlich einen Anruf von einer Dame (Stimme von einer Freundin oder Schwester, die gut englisch sprechen kann) von Ayusa-Intrax, die sagt (alles auf Englisch), dass sie meine Bewerbung bekommen hat und jetzt noch überprüfen muss, ob ich alle Voraussetzungen erfülle. Deshalb fragt sie mich, ob ich 18 Jahre alt bin und ich antworte, dass ich jetzt noch 17 bin, aber bei der Ausreise 18 sein werde. Und so weiter und so fort, bis alle Voraussetzungen abgeklärt sind. Am Ende fragt sie mich noch, warum eine Familie mich wählen sollte. Antwort: siehe Idee 2

Ich finde nicht mehr alle Ideen so toll, wie ich sie fand, als sie mir eingefallen sind, aber ich wollte euch keine meiner glorreichen Ideen vorenthalten und ich hoffe, sie dienen euch zumindest als Inspiration.

my flight information! ✈️

Ich habe gestern meine Flüge bekommen!!!
Ich war den ganzen Tag schon mega ungeduldig, weil ein paar andere aus unserer 25.07-WhatsApp Gruppe ihre Flugdaten schon am Morgen hatten. Das Büro in San Francisco fängt aber erst wieder um 18 Uhr an zu arbeiten und ab da habe ich gefühlt minutiös meinen AuPairRoom gecheckt (man bekommt nämlich keine e-Mail) und als ich dann im Gym war, habe ich sie endlich bekommen! Blöd nur, dass man in meinem Fitnessstudio ziemlich schlechtes Internet hat und die Seite nicht geladen werden konnte.
Als ich dann endlich draußen war, hat die Check My Trip-Seite zwar geladen, aber es wurde nur das Logo angezeigt und mehr nicht. Also habe ich erst einmal einen Screenshot in die WhatsApp-Gruppe geschickt und ja, ich hätte einfach ein paar Sekunden länger warten müssen und dann würde mein Flug angezeigt werden.


Dann konnte ich also endlich meine Flüge sehen und ich Glückliche habe einen Direktflug von München zur AuPair Academy 😍 Und das auch noch zu einer super Zeit! So kann ich ganz entspannt (mal schauen, wie entspannt ich dann noch bin :D) zum Flughafen fahren. Bei dem Flug bin ich bisher alleine (ihr 25.07-Flieger mit Ayusa meldet euch! Ich/Wir beiße/n auch nicht 😌), aber ich kenne schon ein Mädchen, das mit mir dann am Donnerstag nach San Francisco weiterfliegt 😊

ICH FREUE MICH SCHON SO!

the application video #3 – music

Nach Teil #1 mit meinem Bewerbungsvideo und Teil #2 mit meinen Tipps, wollte ich heute mal über die Musikauswahl schreiben (hier findet ihr außerdem Teil #4 mit Ideen für eure Video). Darüber gibt es nämlich immer sehr viele Fragen in den diversen Au-Pair Gruppen, aber das ist auch echt nicht so einfach.

Das Lied
1. darf nicht zu laut sein
2. sollte keinen obszönen Text besitzen, auch wenn du nur ein Instrumental benutzt
3. sollte nicht zu langsam sein
4. sollte einfach schön klingen.

Problem #1: Welches Lied erfüllt alle Bedingungen?
Ich habe nach längerem Suchen diese „Happy Background Music“ von YouTube benutzt. Zur Auswahl hatte ich aber zum Beispiel auch noch
– „Happy Upbeat
– „Whistling Happy Background Music
& „Sunny Side Up
Aber ich fand auch ein Instrumental von Count On Me, I’m Yours oder Sweet Home Alabama ziemlich gut. Einfach etwas, dass einen gewissen „Beat“ hat.
Am allercoolsten ist es natürlich, wenn man selber gut singen/Gitarre/Klavier spielen kann. Dann würde ich auf jeden Fall selber was aufnehmen und im Hintergrund spielen lassen.

Problem #2: Wann lasse ich das Lied spielen?
Soll es auch während ich rede abgespielt werden oder nur bei anderen Videosequenzen?
Ich habe mich dazu entschieden, es nur bei meinen anderen Videosequenzen abspielen zu lassen. Das hat zwar sehr viel Schneiden beinhaltet, aber ich wollte nicht, dass man mich dann nicht mehr hört.
Also falls du die Hintergrundmusik auch hinter deinem „Gerede“ abspielen willst, achte auf jeden Fall darauf, dass sie nicht stört!

visa application

Gestern Abend hatte ich endlich genug Zeit, um mich um meinen Visumsantrag, genauer um das DS-160 Formular, zu kümmern. Warum genügend Zeit? Da ich auf so vielen Au-Pair-Blogs gelesen habe, dass sie zwei Stunden für das Ausfüllen gebraucht haben. Es gibt zwar die Möglichkeit das Online-Formular zwischendrin zu speichern und innerhalb von 30 Tagen zu beenden, aber ich wollte es dann doch an einem Stück machen.
Eigentlich ist es echt nicht schwer, das Formular auszufüllen, aber ich war echt froh, dass mir Ayusa eine Visumsausfüllhilfe zugeschickt hat. Bei einem so wichtigen Formular wollte ich echt nichts falsch machen.
Man muss seine Daten, die Daten seiner Gastfamilie, die Daten seines Sponsors (alias die Gastfamilie; danach kann man seine neue Adresse wirklich), seine Arbeitserfahrung, Informationen über USA-Reisen, etc. angeben und dann noch fünf Seiten „Security and Background“-Fragen beantworten. Die waren teilweise schon ganz, sagen wir mal, interessant 😀

visa application

Welcher Terrorist würde freiwillig angeben, dass er einen Terroranschlag in den USA plant? Aber gut, die Fragen habe ich natürlich auch alle wahrheitsgemäß beantwortet und nach 1,5 Stunden, die hauptsächlich aus hin- und herklicken zwischen der Webseite und der Ausfüllhilfe bestanden, war ich dann auch fertig – zumindest mit dem Online-Formular.
Danach wollte ich gleich mein Visum bezahlen (kostet derzeit 152€), aber da man nicht mit Kreditkarte zahlen kann (finde ich schon komisch, für ein Visum für DAS Land der Kreditkarten), und ich weder Online-Banking, noch Sofortüberweisung habe, muss ich jetzt am Montag zur Bank und mein Visum dort bar zahlen.
Meinen Visumstermin kann ich dann auch erst machen, wenn ich eine Zahlungseingangsbestätigung bekommen habe. Ich hätte den gerne Anfang Mai nach meinem schriftlichen Abitur, aber mal schauen.