day 4: aupair academy 🗽

Gerade sitze ich im Flugzeug von Newark nach San Francisco – 3 Stunden habe ich schon geschafft und 2:23 liegen noch vor mir. Gerade fliegen wir über Nebraska.


Ich freue mich wirklich total endlich wo anzukommen, aber irgendwie bin ich auch ziemlich aufgeregt, obwohl ich ja nicht einmal meine Gastfamilie heute kennenlerne, da die ja noch im Urlaub ist. Aber mit dem Flug bzw. mit der Ankunft in San Francisco fängt für mich mein Jahr erst richtig an und es wird noch realer, dass ich jetzt ein Jahr in den USA leben werde, denn das habe ich immer noch nicht ganz verstanden, obwohl ich inzwischen drei Tage in den USA bin.

Die AuPair Academy war eigentlich richtig cool! Kurz nach meiner Landung in New York hat es angefangen zu stürmen und ziemlich viele Au Pairs durften nicht mehr in Newark landen und mussten teilweise in Boston, Miami und Washington D.C. übernachten. Meine Zimmernachbarinnen, die auch in meinem Cluster (Au Pair Gruppe vor Ort) sein werden, kamen auch erst um 22 bzw. 3 Uhr – also da hatte ich echt Glück!
Der Unterricht war an sich nicht so spannend, da man das meiste durch seine Kinderbetreuungserfahrungen und das Pre Departure Project schon weiß, aber ich fand es z.B. richtig gut, dass man nochmal Erste Hilfe wiederholt. Mit den richtigen Leuten ist das aber durchaus aushaltbar – wirklich, ich finde es so schade, dass ich die meisten nie wieder sehen werde 😦
Am Dienstag war nach dem Unterricht (hauptsächlich developmental milestones) direkt die New York City Tour mit Guide (kostet 46$). Ich habe die ganze Tour lang nicht realisiert, dass ich wirklich in NYC bin und gerade wirklich die Freiheitsstatue sehe, im Central Park stehe und den Times Square entlang laufe. Viel mehr haben wir auch leider nicht gesehen, weil wir hauptsächlich im Bus saßen und die Zeit sowieso viel zu wenig für so eine große Stadt ist – also muss ich wohl leider leider nochmal nach NYC 😌
So gut es mir am Dienstag bezüglich Jetlag ging, so schlecht ging es mir dann am Mittwoch. Durch die NYC Tour bin ich natürlich nicht so früh ins Bett gekommen und konnte ab 4.30 auch nicht mehr schlafen… Dementsprechend müde und fertig war ich den ganzen Mittwoch. Dazu kam dann noch meine Erkältung und es war perfekt. Aber was muss, das muss, was?! Den anderen ging es auch nicht anders, also konnten wir uns alle gegenseitig volljammern aufmuntern. Nach dem Unterricht (first aid und behavior & discipline) bin ich dann mit anderen Au Pairs (ich wollte gerade zukünftigen Au Pairs schreiben, aber seit Montag sind wir ja alle ganz offiziell Au Pairs!) in eine Mall gegangen. Ich hätte so viel kaufen können, aber ich musste ja immer an den Flug heute denken und die Gewichtsbeschränkungen, die logischerweise auch in den USA für die Koffer gelten (wobei das Handgepäck bei United 23kg wiegen darf – da scheiterte es eher am Platz).
Heute geht es mir müdigkeits- und erkältungstechnisch schon viel besser, mal hoffen, dass das so bleibt! Auch heute hatten wir nochmal Unterricht (safety und ?), aber man hat total gemerkt, dass es uns allen inzwischen reicht – die „Trainer“ (alle übrigens richtig nett!) waren schon ziemlich genervt von uns, da wir echt laut waren. Um 11 Uhr hatte ich dann 20min Zeit für das Mittagessen (das gibt’s normalerweise erst um 12-12:30) und danach ging es schon zum Flughafen. Dort habe ich erstmal mit der halben Stunde gratis WLAN meine Familie und zwei Freundinnen über WhatsApp kurz angerufen und kurz danach konnten wir auch schon boarden. Inzwischen sind wir übrigens schon über Colorado! Jetzt fehlen nur noch Utah und Nevada und dann bin ich quasi schon da 😊

Jetzt noch ein paar allgemeine Tipps für zukünftige Au Pairs:
– wenn ihr zum Newark International Airport fliegt, versucht links einen Fensterplatz zu bekommen! Man hat dann beim Landeanflug eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline von NYC
– das Hotel ist sehr kalt, also unbedingt eine lange Hose mitnehmen! Draußen hatte es teilweise über 30 Grad und wir sind aber immer mit dem tollen AuPairCare Pullover rumgelaufen
– während dem Unterricht kann man sich nur Chlorwasser holen, deswegen haben wir uns immer Tee/Kaffee/Saft im Pappbecher vom Frühstück mitgenommen
– man darf nur einen Koffer mit aufs Zimmer nehmen. Den anderen muss man für 2$ wegsperren. Wer einen großen Rucksack oder eine große Tasche als Handgepäck hat, hat Glück – nur Sachen mit Rollen zählen wirklich als Koffer
– bei der Dusche muss man den kleinen Hebel nach rechts drehen und den großen soweit bis einem die Temperatur passt – da gab es bei uns am Anfang viele Kaltduscher, weil wir nicht kapiert haben, dass man den großen einfach nur weiterdrehen muss 😂
– am letzten Tag bekommen alle nochmal Lunch! Ich hatte extra viel beim Frühstück gegessen, da ich dachte, dass ich um 12 Uhr schon am Flughafen bin, aber Lunch ist am Donnerstag einfach früher

P.S.: Bilder kommen, wenn ich dann mal an meinem Laptop bin und ich ein Ladekabel finde, da ich meins vergessen habe und ich bin übrigens inzwischen über Utah und ich fliege nur noch 1:30 Stunden 🎉

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day 1: on the way

Ich sitze gerade im Flugzeug – 7 1/2 Stunden sind schon um, das heißt in 1 1/2 Stunden landen wir endlich! Der Flug zieht sich echt ein wenig, aber wir sind schon fast in den USA ☺️ Wir sind über Island und Grönland geflogen und da muss ich dann im Hotel bzw. dann in San Francisco echt mal Bilder hochladen, weil das sah echt mega schön aus.


Der Abschied von meiner Familie war ehrlichgesagt gar nicht so schwer, aber als ich dann am Gate saß, habe ich mich schon gefragt, was ich hier eigentlich mache…
Aber nachdem ich dann mit einem meiner Reisetagebücher angefangen habe, kam die Vorfreude zurück – ich freue mich wirklich schon SO sehr auf das Jahr. Auf meine Gastfamilie, auf San Francisco, auf Englisch, auf die Reisen, einfach auf die USA.
Sonst habe ich inzwischen schon zwei Filme angeschaut und einen Brief an mich selbst geschrieben, den ich erst auf meinem Rückflug wieder lesen will 😊
Das mit dem Schlafen habe ich auch versucht, hat aber leider nicht so geklappt. Naja, ich bin jetzt halt seit 4.30 Uhr wach (ich hätte bis mindestens 6.30Uhr schlafen können…..) und werde heute nicht ganz soo spät ins Bett gehen.
Gerade haben die Stewards auch Essen vorbeigeschoben, das heißt, es gibt jetzt noch einmal einen Snack und dann lande ich ja schon fast!

1.57 Uhr: Ich bin inzwischen im Hotel.