day 361: maui

Vorletzten Montag ging es auch für mich endlich nach Hawaii! Die Hälfte meiner Freunde war dort schon irgendwann während des Jahres mit ihren Gastfamilien, aber da ich ja bei meiner nicht dabei war, stand das noch ganz oben auf meiner Bucket List. Wobei ich zugeben muss, dass ich ganz am Anfang vom Jahr noch der Meinung war, dass man Hawaii nicht unbedingt machen muss, aber nachdem dann alle meine Freundinnen so davon geschwärmt haben und man an der Westküste ja doch so nah ist, wollte ich mir die Inseln (bzw. ein Teil der Inseln) dann doch unbedingt auch anschauen.

Nachdem das Uber zu teuer war und Sabrina mich super spontan doch fahren konnte, war ich ziemlich knapp am Flughafen: um 9.30 Uhr habe ich eingecheckt und um 9.50 Uhr saß ich auch schon im Flugzeug.
In Maui angekommen, habe ich erst einmal den Shuttle von meinem Hostel bestellt. Auf dem Weg dorthin haben wir noch kurz beim Supermarkt gehalten, wo ich unter anderem Nudeln (was auch sonst) gekauft habe. Gegen 14 Uhr war ich dann im Hostel, habe erst einmal geduscht und dann eigentlich nur gechillt, Freunde gefunden und getrunken 😀
Am Dienstag habe ich die Road to Hana-Tour meines Hostels gemacht. Die war eigentlich der Hauptgrund, warum ich das Hostel ausgewählt habe. Die haben jeden Tag eine kostenlose Tour angeboten und zum Beispiel die Road to Hana-Tour bei einem Touranbieter wäre schon mindestens $150 gewesen. Auf der Road to Hana (das ist übrigens eigentlich einfach nur eine Straße, die zum Ort Hana führt) haben wir bei Wasserfällen, einem Red Sand Beach und einem Black Sand Beach angehalten. Die Natur war natürlich super schön, aber ich muss sagen, dass die Road to Hana das auf Hawaii, das ich „am schlechtesten“ fand. Wobei ich natürlich zugeben muss, dass das hier ein sehr sehr sehr hohes Level von schlecht ist 😀 Zurück im Hostel saßen wir abends wieder alle zusammen und haben Pläne für Mittwoch gemacht.

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Mein Plan war es, mit anderen aus dem Hostel um 7.30 Uhr zum Surfen zu gehen. Also stand ich natürlich pünktlich da, aber eigentlich nur um ihnen zu sagen, dass ich doch etwas anderes machen werde. Ich hatte nämlich am Vortag mitbekommen, dass ein paar Typen zum Vulkan Halekala zum Wandern fahren wollten und da ich die Hosteltour am Samstag verpassen würde, dachte ich, versuche ich einfach mal mein Glück und frage, ob da noch Platz für mich ist. Sie hatten noch Platz! Also ging es dann um 9 Uhr anstatt zum Strand in die Berge.
Am Parkplatz angekommen, war es mindestens 10°C kälter als unten, aber darauf war ich schon „vorbereitet“ und hatte eine Sweatshirt Jacke dabei. Um den Hike zu starten, mussten wir per Anhalter zum Gipfel fahren – alleine hätte ich das ja nie gemacht, aber ich hatte ja vier Aufpasser 😀 Gegen 11 Uhr haben wir dann den 20km langen Rundweg angefangen und ich dachte, ich erfriere gleich. Es war wirklich SO kalt und ich hatte natürlich nur Shorts, ein T-Shirt und die Jacke dabei! Außerdem hat es auch noch genieselt/wir sind durch die Wolken gegangen, aber ich hatte Gott sei Dank einen Plastikregenponcho, der für ein Jahr in meinem Zimmer in Cali lag, dabei. Nach ein paar Minuten wurde es dann aber Gott sei Dank wärmer und ich konnte endlich die wahnsinns Natur bewundern. Der Hike war wirklich verrückt: zuerst sind wir durch eine Mondlandschaft, dann durch gefühlt drei verschiedene Planetlandschaften und zum Schluss durch Jurassic Park gelaufen. Die Landschaft hat sich echt fast minütlich verändert und wir hatten das Gefühl, dass wir nicht auf Hawaii, sondern eben auf dem Mond, unbekannten Planeten und im Film sind. Mega mega schön! Der Hike ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingshikes und eines meiner top vier Highlights von Hawaii geworden! Wir waren uns auch alle einig, dass das viel besser war, als die Road to Hana-Tour am Tag davor. Dadurch, dass die Jungs auch immer ein Schritt schneller als ich waren (aber wirklich nur ein Schritt), musste ich mich auch ein bisschen fordern, was ich auch ganz gut fand. Abends saßen wir dann wieder im Hostel, haben witzige Kartenspiele gespielt (ihr solltet unbedingt Shovel Ass ausprobieren! :D) und gechillt.

Donnerstag war schon mein letzter Tag auf Maui. Ich hatte nicht wirklich Pläne, weil ich nicht mit zur Tour konnte, da die erst um 7 Uhr zurückgekommen wären, mein Flug aber schon um 7.30 Uhr ging. Also habe ich am Morgen erst einmal gechillt, gepackt, ausgecheckt und mich von den Leuten verabschiedet. Um 11 Uhr oder so bin ich dann mit dem Bus zum Strand gefahren, denn ich konnte ja Maui nicht verlassen, ohne richtig am Strand gewesen zu sein. Der Strand und der Ort dort waren auch richtig schön und ich habe mir natürlich ein Shaved Ice (Wassereis, über das Sirup gekippt wird) geholt und war im Pazifik „schwimmen“. Ich bin aber gar nicht so lange dort geblieben, sondern bin um 15 Uhr schon wieder zurück zum Hostel, wo ich noch einmal geduscht habe und dann aber auch gleich mit dem Bus weiter zum Flughafen gefahren bin.

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Die vier Tage auf Maui haben alle meine Erwartungen übertroffen! Das Hostel (Banana Bungalow Hostel) war der Wahnsinn, die Leute, die ich dort kennengelernt habe, so cool und nett, dass ich das Gefühl hatte, dass ich sie schon ewig kenne (ich vermisse die auch richtig), die Natur absolut faszinierend (wer auf Hawaii nur am Strand liegt, macht definitiv was falsch) und ich war einfach nur glücklich, weil alles so perfekt war 🙂

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2 Gedanken zu „day 361: maui“

  1. Ich habe erst letzte Woche geschnallt das deine Mails nicht von einer Reisegesellschaft kommen.
    Genieße die letzten Tage noch…..
    Bis wir uns wiedersehen
    Grüße Uwe & Uli

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