day 218: chicago

Wie schon in meinem vorletzten Post geschrieben, ging es letzten Freitagabend nach Chicago 🙂
Ich hatte einen Nachtflug, da der aber nur vier Stunden lang war, konnte ich natürlich nicht wirklich schlafen. In Chicago hat mich dann der Schwager von meiner Hostmom abgeholt (um 6 Uhr morgens – super lieb!), weil ich für das Wochenende bei ihrer Schwester schlafen durfte! Beim Haus angekommen, habe ich auch erst einmal noch zwei Stunden geschlafen und dann habe ich auch die Schwester und ihre beiden Söhne (3 und 5 Jahre alt – so super süß!) kennengelernt. Samstagmorgen gehen sie immer frühstücken (die Tradition werde ich auch in Deutschland einführen), also waren wir natürlich frühstücken und danach hatten die Kinder Eishockey bzw. eine Geburtstagsfeier und ich habe mir den Ort, in dem sie wohnen, ein bisschen angeschaut – super süß und amerikanisch! Es hatte übrigens nur 0°C, aber ich hatte Annas Winterschuhe dabei und zum ersten Mal keine kalten Füße wie in New York City und am Bryce Canyon, wo ich nur meine Chucks hatte 😀 Abends war ich dann mit den Eltern und Freunden von ihnen zum Dinner in einem super fancy Restaurant in Chicago Downtown. Das war echt cool!
Am Sonntag waren wir wieder frühstücken und danach bin ich mit dem Zug nach Chicago gefahren. Dort war ich zuerst bei „The Bean“, was einfach wirklich nur eine riesige silberne Bohne mitten in Chicago ist. Ich finde sie auf jeden Fall super cool und was das ganze noch cooler macht, ist, dass ich dort zufällig ein anderes deutsches Au-Pair aus Washington D.C., die auch bis Montag alleine in Chicago war, getroffen habe! So witzig! Sie hatte mich eigentlich nur gefragt, ob ich ein Foto von ihr machen kann und so kamen wir ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sie auch Au-Pair ist – sogar auch mit Ayusa-Intrax 🙂 Wir haben von da an dann alles zusammen gemacht, was mega cool war, weil Johanna (so heißt sie :D) mega nett war und immer Fotos von mir machen konnte 😛
Als nächstes waren wir dann auf jeden Fall beim Navy Pier (bis wir den Weg dahin gefunden hatten, hatte es allerdings ein bisschen gedauert^^), wo ich mich auch mit Mirjam, die mit mir in New York City war, treffen wollte, aber leider haben wir uns verpasst. Danach sind wir weiter zum Willis Tower. Das ist ein Hochhaus, bei dem man bis in den 103.Stock hochfahren kann und dann eben eine wunderschöne Aussicht über Chicago und Lake Michigan hat. Außerdem hat er „Glasbalkone“, also Kästen ganz aus Glas, in denen man dann sozusagen über Chicago schwebt. Ein bisschen gruselig, aber eine Erfahrung wert.

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Danach sind wir beide wieder zurück – sie in ihr Hostel, ich zu der Familie von meiner Hostmom, wo es auch erst einmal noch Deep Dish Pizza gab. Dafür ist Chicago berühmt und das ist ein Pizzateig mit Käse, dann dem Belag und dann der Tomatensoße, die ungefähr 2-3cm dick ist. Ich fand die natürlich super, aber mit Essen bekommt man mich immer 😀 Außerdem war am Sonntag ja die Oskarverleihung und da ich sie endlich mal anschauen konnte, konnte ich sie mir ja nicht entgehen lassen. Allerdings bin ich kurz vor dem „coolsten“ Teil (der Panne bei der Verleihung für den besten Film) ins Bett gegangen – so doof!

Am Montag mussten die Eltern wie immer in die Arbeit und ich habe mit dem Vater die beiden Jungs zum Kindergarten gebracht. Danach hat er mich wieder bei der Bahnstation abgesetzt, wo ich leider den Zug um 1 Minute verpasst habe und das genau zu der Zeit, wo der Zeitplan von viertelstündlich auf stündlich wechselt, also musste ich eine Stunde warten. Johanna war aber auch erst so spät fertig, also hat das super gepasst. Als erstes sind wir dann zum Anfangsschild der Route 66. Jetzt war ich am Anfang, am Ende und bin ein Stück auf ihr gefahren. Danach sind wir die Shoppingmeile runtergelaufen, weil wir bei dem zweiten Aussichtshochhaus eigentlich nur in die Frauentoilette des Restaurants im 94.Stock wollten, weil man von dort eine echt tolle Aussicht haben soll, aber leider war das Restaurant ausgerechnet diese Woche geschlossen. Ich habe Johanna dann noch zu ihrer Bahn begleitet und bin dann selber wieder zurück gefahren. Ich hatte dann noch Dinner mit der Familie und musste dann aber leider schon los zum Flughafen 😦
Meinen Handgepäckskoffer musste ich dann auch noch aufgeben, weil im Flugzeug kein Platz mehr war. Das wäre nur halb so schlimm gewesen, wenn ich den Koffer in San Francisco nicht verpasst hätte. Ich weiß echt nicht, wie mir der entgehen konnte, aber ich saß eine Stunde bei den Gepäckbändern, bis ich einen Mitarbeiter gefragt habe und der mir gesagt hat, dass die Koffer von dem Flug schon im Stauraum sind. Ups 😀 Aber ich habe meinen Koffer dann ziemlich schnell bekommen und war um 1.30 Uhr dann auch endlich wieder zuhause 🙂
Chicago hat mir mega gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall noch einmal hin, um mir auch die ganzen Nachbarschaften anzuschauen.

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