day 174: san francisco

Am 14.Januar war ich endlich mal wieder in San Francisco!
Zusammen mit Karlotta, Anni und Judith bin ich mit dem Caltrain nach San Francisco gefahren und haben uns dort dann ein Uber zum Golden Gate Park bestellt. Nachdem wir erst einmal ins falsche eingestiegen sind, sind wir dann auch da angekommen und haben erst einmal Pho gegessen 😊
Danach sind wir dann einfach mal losgelaufen und es war wirklich so super schön! Irgendwann sind wir am Ocean Beach rausgekommen, bei dem ich ja schon einmal war, aber da es da ziemlich bewölkt war, war es dieses Mal noch schöner! Von dort sind wir dann einfach Richtung Golden Gate Bridge gelaufen. In San Francisco ist es echt egal, ob man einen Plan für den Tag hat oder nicht – egal was man dann macht, es ist schön ☺ Wir sind einfach ein bisschen die Küste entlangspaziert bis wir die Brücke sehen konnten und da es danach schon dunkel wurde, haben wir uns dann ein Uber nach Japantown bestellt.




Dort haben sich die anderen ziemlich coole Crêpes gekauft und danach ging es auch schon wieder nachhause – es war wirklich ein mega cooler Tag und ich habe mal wieder gemerkt, wie viel ich in San Francisco noch machen/sehen muss bzw. will!

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day 173: life update

Neujahr ist inzwischen auch schon wieder zwei Wochen her meine Kids sind inzwischen auch „endlich“ wieder alle in der Schule und ich habe wieder meinen ganz normalen Tagesablauf 🙂

Was ist in den letzten zwei Wochen so passiert? Ehrlichgesagt, nicht so viel besonderes. Wir hatten ziemlich schlechtes Wetter, ich bin wieder ziemlich oft im Gym, nachdem ich im Dezember wegen Krankheit und Faulheit (das YMCA, bei dem ich angemeldet bin, ist 25min weit weg) eher weniger war (meine Gastfamilie konnte gar nicht glauben, dass ich wirklich drei Wochen am Stück nicht im Fitness war :D), aber seit 01.01 darf ich in alle YMCAs in der Bay Area gehen und das nächste ist nur 10 Minuten von mir (das wusste ich aber nicht), also bin ich jetzt immer dort (das ist übrigens immer noch leer – in Deutschland muss man sich von Januar bis ca. März immer um jede Hantel streiten :D), ich schaffe es in letzter Zeit auch viel öfter Freunde zu treffen, ich habe einen neuen Collegekurs angefangen (International Relations & World Politics), der sich relativ anspruchsvoll anhört, also genau mein Ding ist und ja, mit meinen Kindern läuft es total super zur Zeit und allgemein ist eigentlich alles ziemlich gut hier 🙂

Die letzten Wochen habe ich mich auch mal ein bisschen mit meiner Zukunft auseinandergesetzt, bin aber noch nicht so wirklich zu einem Ergebnis gekommen. Soll ich verlängern? Wenn ja, wie lange und wo? Bei meiner Gastfamilie oder bei einer neuen Familie in einem neuen Ort? Will ich noch länger Au-Pair sein? Oder soll ich gleich studieren anfangen? Wenn ja, wo? Deutschland, Niederlande, England, USA, …? Ich habe mich zwar super spontan bei zwei Universitäten beworben, aber so ganz sicher bin ich mir dabei nicht.
Die Entscheidung fällt mir wirklich super super schwer. Zum einen, weil ich nur gute Optionen habe – egal, für was ich mich entscheide, es wird keine schlechte Entscheidung sein. Zum anderen, weil ich am liebsten alle glücklich machen würde – meine Gastfamilie, meine Familie, meine Freunde und mich.
Meine Freunde tun mir schon ein bisschen Leid, da ich teilweise wirklich alle paar Stunden meine Meinung geändert habe und sie natürlich immer mit meinen neusten Plänen vollgespamt habe. Aber naja, im Endeffekt muss ich die Entscheidung sowieso ganz alleine treffen.
Und ich glaube, ich habe mich eigentlich schon entschieden, aber will es nur noch nicht zugeben.

day 160: happy new year!

Silvester war hier nicht ganz so spannend.
Eigentlich wollten Karlotta und Anni nur zu mir kommen und dann hätten wir einen Film angeschaut, geredet und gechillt, aber wir haben uns dann relativ spontan dazu entschieden, doch zum Feuerwerk in San Francisco zu gehen. Ich habe dann zuerst Annika abgeholt und wir haben bei mir zuhause mit den Großeltern noch zu Abend gegessen und sind dann um 21 Uhr wieder los, um Karlotta abzuholen, die bis dahin arbeiten musste. Die Autofahrt war schon mega lustig, weil wir Schlager angemacht haben und natürlich laut mitgesungen haben – da habe ich das Volksfest und alles was dazugehört echt so vermisst! Aber DIESES Jahr wieder 🙂
Wir sind dann mit dem Caltrain, der kostenlos war, nach San Francisco gefahren und zum Pier gelaufen. Dort haben wir dann auch noch vor dem Feuerwerk ein Mädchen, das wir in New York City in der Metro getroffen/gesehen hatten, getroffen – SO VERRÜCKT! Sie ist auch ein deutsches Au-Pair in der East Bay, aber bleibt nur noch bis April. Das Feuerwerk war eigentlich echt schön, aber die Amerikaner feiern Silvester halt nicht so wirklich. Fast keiner hat sich um 0.00 Uhr gratuliert und allgemein war alles so leise. Nachdem das Feuerwerk um 0.15 Uhr dann vorbei war, waren um 0.20 Uhr die Straßen wieder so gut wie leer. Wir haben uns dann auch mit dem deutschen Au-Pair und ihren Freundinnen Richtung Caltrainstation gemacht und konnten uns es aber nicht nehmen lassen, mit den hundert Polizisten, die da noch rumstanden, Fotos zu machen – touristischer geht’s gar nicht 😀
Um 2 Uhr waren wir drei dann wieder bei mir zuhause (die anderen mussten leider die BART nehmen, weil der Caltrain nur in den Süden fährt) und haben da noch ein bisschen gechillt und gegessen.
Am nächsten Tag habe ich beide nach dem Frühstück wieder nachhause gefahren und dann noch die Geschenke für meine Hostkids fertiggemacht, die ich leider nicht bis zum 23.12, als wir Weihnachten gefeiert haben, fertig bekommen habe. Um 22 Uhr habe ich dann meine Gastfamilie vom Flughafen abgeholt und ich habe mich wirklich gefreut, sie wiederzusehen und meinen Hostkids haben auch ihre Geschenke super gefallen 🙂


day 158: los angeles

Ich bin schon wieder so hintendran… In Spanien habe ich jeden zweiten Tag einen Blogpost geschrieben und hier bekomme ich es nicht mal hin, einigermaßen zeitnah über Reisen, etc. zu schreiben. Aber ich sehe das jetzt einfach mal positiv: ich habe hier einfach immer so viel zu tun, dass ich keine Zeit habe, etwas zu schreiben, denn dafür braucht man schon immer mindestens 30-45 Minuten.
Aber um dann auch mal zum Punkt zu kommen: vom 27.12 bis 30.12 war ich in Los Angeles! Da meine Gastfamilie im Urlaub war und ich sozusagen alleine war (außer den Großeltern) habe ich relativ spontan den LA Trip mit zwei Mädchen, die ich gar nicht kannte, geplant.
Am 26.12 habe ich fast den ganzen Tag bei Lisa verbracht, mit der ich dann auch am nächsten Tag nach LA geflogen bin. Die hatte ich davor noch nie gesehen, aber wir sind in der selben WhatsApp-Gruppe und hatten beide frei, also warum nicht zusammen einen Trip machen? Ich habe dann auch bei ihr übernachtet, denn am 27.12 hieß es, um 4 Uhr aufstehen und zum Flughafen fahren. Das hat auch alles super geklappt und in Los Angeles angekommen wurden wir dann von Laura (das andere Mädchen, das ich fast nicht kannte) abgeholt, die schon einen Tage früher nach LA geflogen ist. Wir haben unser Gepäck einfach ins Auto geschmissen und gleich mit dem Sightseeing angefangen. Zuerst sind wir zur Melrose Avenue, wo es sehr viele berühmte Wandgraffiti gibt.

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Danach sind wir weiter nach Beverly Hills und zum Rodeo Drive. Das fand ich jetzt beides nicht so spannend, aber war auch mal ganz cool, das gesehen zu haben 🙂 Zum Sonnenuntergang sind wir dann an den Venice Beach und später dann noch zum Santa Monica Pier.


Danach sind wir dann zu unserem airbnb, das eigentlich ganz okay war.
Am nächsten Morgen sind wir sehr früh los, weil Laura und Lisa zu den Universal Studios wollten. Ich weiß noch nicht, ob es mir das Geld wert ist, also bin ich nicht mit rein, sondern habe einen Tag alleine in LA verbracht. Zuerst war ich am Walk of Fame (ich habe ungelogen 90% der Namen auf den Sternen nicht gekannt :D) und danach bin ich sehr sehr viel gelaufen, um einen bestimmtem Frozen Yogurt zu kaufen, der dann ausverkauft war 😦 Dafür hatte ich dann eine Acaibowl und bin dann auch gleich weiter zum nächsten Essensspot. Ich glaube, es war ganz gut, dass ich alleine war, denn wer läuft schon freiwillig mehrere Kilometer, nur wegen etwas Bestimmten zu essen? 😀 Am Nachmittag bin ich dann mit einem Uber zum Griffith Observatory gefahren bzw. zumindest so halb. Denn erstens hat mein Mitfahrer, der neben mir saß, die ganze Zeit versucht ein Foto von mir zu machen (ja, es ist auffällig, wenn man die Kamera im Selfiemodus zu mir dreht….) und zweitens standen wir mega im Stau, weshalb ich dann einfach beschlossen habe, auszusteigen und den Rest hochzulaufen. Das war auch echt nicht mehr weit und ich hatte dann eine wunderschöne Aussicht über LA. Ich liebe liebe liebe Aussichtspunkte. Ich könnte ungelogen den ganzen Tag dort nur dasitzen und über die Stadt/Natur/etc. schauen. Nachdem dann die Sonne untergegangen ist, wollte ich mit dem Uber wieder zurück zum Walk Of Fame, weil Laura und Lisa mich dort abholen wollten. Nachdem ich über eine halbe Stunde gewartet habe, habe ich mal meinen Uber Driver angerufen und gefragt, wo er bleibt, weil mir auf der Karte immer nur angezeigt wurde, dass er eine Minute von mir weg ist. Es stellte sich heraus, dass er mich vergessen hatte, abzuholen und jetzt schon irgendwo in Hollywood war, also habe ich den Trip gecancelt und mir ein neues Uber bestellt, das dann auch gleich da war. Mit Laura und Lisa bin ich dann noch zum Museum of Modern Arts gefahren, aber nicht um die Kunst innen anzuschauen, sondern die Straßenlaterneninstallation davor.

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Am nächsten Tag, der eigentlich schon unser letzter war, da unser Flug am 30.12 um 9.30 Uhr morgens ging (das passiert, wenn man am und pm nicht beachtet….), waren wir wieder früh auf, um eigentlich zum Hollywood Sign zu fahren. Das hat aber nur so halb geklappt, da uns das Navi immer nur zum Griffith Observatory geführt hat, von wo man zwar auch das Hollywood Sign sehen kann, aber es zu weit entfernt ist, um Bilder damit zu machen. Also sind wir, nachdem wir das Auto, das Laura gemietet hatte, zurückgegeben hatten, zum Walk Of Fame und dort einfach ein bisschen rumgelaufen. Mittags ist Laura dann Richtung Flughafen weiter und Lisa und ich haben einen zweiten Versuch gestartet, dieses Mal mit vorher googlen, und waren dann wirklich ziemlich nach am Hollywood Sign dran.
Danach sind wir nur noch zu Ben & Jerry’s Eis essen gegangen und dann schon wieder zu unserem airbnb zurück.

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Am nächsten Morgen mussten wir dann wieder früh aufstehen und um 13 Uhr war ich dann auch endlich wieder zuhause. Ich hatte in LA zum ersten Mal Heimweh nach San Francisco. Dadurch, dass es mir gesundheitlich nicht so gut ging und mir LA auch nicht so gut gefallen hat, wollte ich teilweise einfach nur zuhause sein und in meinem Bett liegen und chillen. Aber natürlich bin ich super froh, dass ich LA jetzt auch einmal gesehen habe und wir hatten auch so Glück mit dem Wetter! Am 29.Dezember bin ich mit kurzer Hose und T-Shirt bei 27°C rumgelaufen – so lässt es sich leben 😛