day 122: katie alone at home

Am Dienstagmorgen nach Grand Canyon und Las Vegas war ich ziemlich fertig, also bin ich mit Ben & Jerry’s (das wir eigentlich schon die ganze Zeit auf dem Roadtrip haben wollten) zu Karlotta und wir haben einfach ein bisschen Netflix (ich bin mega enttäuscht von Netflix!) geschaut und nichts gemacht. Als ich danach wieder nachhause bin, um das Auto zu tauschen und Maxi abzuholen, hat mir meine Hostmom gesagt, dass sie vom Sonntag bis Donnerstag zum Grand Canyon fliegen werden. Ich hatte am Morgen natürlich ein bisschen was erzählt und da meinte mein Hostdad schon, dass sie doch über Thanksgiving (Gott sei Dank sind sie jetzt doch schon morgen Mittag zurück und ich kann Thanksgiving mit ihnen verbringen) zum Grand Canyon fliegen sollten. Also haben sie das wohl ganz spontan gebucht 😀
Am Mittwoch hatte ich wie immer College, da ich allerdings am Montag nicht da war und unseren wöchentlichen Test auch total vergessen hatte, hatte ich dieses Mal nur 50%. Aber immerhin können wir jetzt nicht mehr aus dem Kurs geschmissen werden, egal wie oft wir fehlen. Am Nachmittag hatte ich dann gar keine Kinder, weil Maxi ein Playdate bei einer Freundin hatte, also durfte ich ein paar Erledigungen machen.
Am Freitag war ich dann mit Anna shoppen, was echt richtig cool war und wir haben auch alles gefunden, was sie brauchte. Am Abend habe ich mich dann wieder mit Karlotta getroffen und wir haben einen Flug nach NEW YORK CITY für das zweite Dezemberwochenende gebucht – ich freue mich so unglaublich darauf, ihr könnt es euch gar nicht vorstellen! Vorweihnachtszeit in New York – haaaaalloooo!
Am Samstag habe ich dann vormittags ein bisschen gearbeitet und dann mit einer Freundin telefoniert (ich habe echt die BESTEN Freunde!). Außerdem habe ich mich mit Jacky getroffen, weil wir eigentlich von Sonntag bis Mittwoch nach Los Angeles fahren wollten, aber daraus ist leider nichts geworden, weil wir kein Auto mieten konnten 😦 Dafür war ich dann mit Karlotta noch bei IKEA und Michael’s und bin jetzt stolzer Besitzer von Adventskerzen.
Am Sonntag hatten wir ein kleines Geburtstagsfrühstück für den Gastopa (schon ohne meine Gastfamilie, denn deren Flug ging schon um 6Uhr morgens) und ab 13 Uhr war ich dann alleine im Haus, weil die Großeltern in die Oper sind. Ich habe das richtig genossen mal alleine zu sein, weil das hier noch seltener passiert, als zuhause, weil einer von den Großeltern eigentlich immer da ist. Aber ich liebe es so sehr alleine zu sein und habe auch erst mal ungestört ein Homeworkout gemacht, war ein bisschen einkaufen und habe zum ersten Mal hier fernsehen geschaut. Am Abend bin ich dann mit Jacky zu Oren’s Hummus zum Essen und wir haben mal wieder etwas mit unserer Bestellung übertrieben, aber so hatten wir wenigstens beide noch etwas für Montag zu essen 😀

Am Montag war ich nach dem College mit Jackie shoppen. Den ersten Laden, den wir betreten haben, war Victoria’s Secret und den haben wir für die nächsten ZWEI Stunden auch nicht verlassen. Ich weiß gar nicht, wie die Zeit so schnell vorbeigegangen ist, weil es mir echt viel kürzer vorgekommen ist, aber ich bin jetzt auch $100 ärmer (don’t judge me – Jackie hat $300 ausgegeben). Danach habe ich dann aber nichts mehr gekauft, weil mir das echt genug Geld war.
Gestern war dann mega der Chillertag. Ich war im Fitnessstudio, bei Costco und sonst habe ich nicht so viel gemacht, um ehrlich zu sein. Am Abend war ich dann bei Jackie und wir haben zusammen gekocht.
Heute habe ich College geschwänzt und bin mit Jackie nach San Francisco. Dort waren wir eigentlich nur bei den Twin Peaks, von denen man eine WAHNSINNS Aussicht über San Francisco hat. Ich liebe liebe Aussichtspunkte und könnte da echt den ganzen Tag nur mit Schauen verbringen. Danach waren wir noch Asiatisch essen (das supergute Restaurant in Chinatown vom letzten Mal hatte leider zu) und wir hatten dann beide noch so Lust auf was Süßes, dass wir uns auf die Suche nach einem Crepe gemacht haben. Das Schicksal meinte es gut mit uns und wir haben wirklich noch einen gefunden. Wir mussten dann war zum Zug rennen und Nutella ist jetzt auf meiner Jacke, aber der Crepe war gut (priorities und so :D). Jetzt komme ich gerade von der Kirche zurück, die eigentlich ganz okay war. Die Lieder waren eindeutig besser als in Deutschland, aber es war jetzt auch nicht so super spannend.


P.S.: Ein Drittel ist um.

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day 113: grand canyon & las vegas

Nach nicht einmal vier Stunden Schlaf ging es dann am Samstagmorgen um 3 Uhr für mich Richtung Flughafen. Karlotta hat Jacky und mich abgeholt, da wir ihr Auto für die drei Tage am Flughafen stehen lassen durften 🙂
Mit dem Einchecken und dem Flug hat auch alles geklappt (außer das Jacky für ihren Carry On-Koffer 65$ zahlen musste, weil bei Spirit nur ein Personal Item im Preis inbegriffen ist) und wir waren um 7.30 Uhr in Las Vegas. Dort wollten wir nur unser Mietauto abholen und dann gleich zum Grand Canyon weiterfahren. So schnell ging das dann aber leider doch nicht, da ich im Voraus mit meiner Kreditkarte gezahlt habe und uns dann aber plötzlich gesagt wurde, dass die Kreditkarte mit dem Führerschein übereinstimmen muss. Ich darf aber mit 18 kein Auto mieten, weswegen wir ja schon bei der Buchung Jacky als Fahrerin angegeben haben. Wir und auch der Hertz-Angestellte haben echt alles versucht – meinen Führerschein, Jackys Prepaid-Kreditkarte, ihre deutsche EC-Karte -, aber nichts ging und wir dachten echt schon, wir müssen uns jetzt ein Hostel in Las Vegas suchen und dann irgendeine Tour zum Grand Canyon buchen. Plötzlich meinte der Hertz-Angestellte aber nur „pssst, nichts sagen“, drückte uns Rechnung und andere Zettel in die Hand und sagte, dass wir ganz schnell zu unserem Auto gehen und fahren sollen. Das haben wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen, haben unser Auto gesucht, unser Zeug reingeschmissen und sind schnell raus aus dem Parkhaus. Ich habe wirklich immer noch keine Ahnung, was der da jetzt genau gemacht hat – ganz legal konnte es nicht sein, da ich auf allen Papieren draufstand aber so hätten wir wenigstens eine gute Erklärung gehabt, falls die Polizei mich beim Fahren aufgehalten hätte 😀

Mit dem Hotel hat dann aber Gott sei Dank alles geklappt und wir sind nach dem Einchecken gleich weiter zum Grand Canyon. Der Canyon ist wirklich unglaublich. Das ist so unvorstellbar, wie die Natur über Jahrhunderte sowas formt.
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Nach dem Sonnenuntergang sind wir dann noch mexikanisch essen gegangen und dann aber auch gleich schon ins Bett. Am Sonntag sind wir dann um 5.30Uhr aufgestanden und nach einem Frühstück bei Mc Donald’s gleich zu Canyon weiter, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Danach haben wir uns kurz wegen unserer geplanten Wanderung beraten lassen und sind dann auch gleich los. Schon ganz am Anfang wird man davor gewarnt, dass „down is optional, up is mandatory“ (runtergehen ist optional, raufgehen dann verpflichtend) und dass man nicht einmal ganz den Canyon runter zum Colorado River und wieder hoch an einem Tag machen sollte. Ja, also genau das haben wir ungeplanterweise gemacht. Wir hatten uns das eigentlich schon im Vorfeld überlegt, aber da uns überall davon abgeraten wurde, wollten wir es eigentlich sein lassen. Irgendwann hat uns dann aber irgendwie der Ehrgeiz gepackt (und es ging ja nur nach unten) und wir sind einfach immer weitergegangen bis wir dann wirklich unten beim Fluss waren. Ich finde, das muss man schon echt mal gesehen haben, auch wenn man sich im Vorfeld vielleicht um einen Übernachtungsplatz unten kümmern sollte. Die letzten zwei/drei Stunden waren echt kein Spaß, da man die ganze Zeit nur bergauf geht und einfach das Ende nicht sieht. Nach 10 Stunden, 25km und knapp 3000 Höhenmetern sind wir dann um 18.30Uhr im Dunkeln ENDLICH wieder oben angekommen. Ich muss sagen, ich bin wirklich relativ fit, aber auch ich hatte irgendwann einfach keine Lust mehr, mir tat alles weh und ich habe natürlich auch Muskelkater bekommen (ihr hättet uns am Montag dann in Las Vegas sehen müssen :D). Nach der Wanderung wollten wir dann wirklich alle nur noch ganz schnell zurück ins Hotel, duschen und schlafen.
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Am Montagmorgen waren wir dann erst einmal amerikanisch frühstücken beim Mexikaner und sind danach weiter nach Las Vegas! Aber: what happens in Vegas, stays in Vegas.
Nein Spaß: Ganz ehrlich, die Stadt ist so unnötig, aber mega cool! Wir haben uns die ganzen Hotels und Casinos angeschaut (New York, New York ist mein Lieblingshotel – ich meine, das hat sogar eine Achterbahn!?) und sind einfach am Strip entlanggelaufen. Viel mehr gibt es in Las Vegas auch nicht zu sehen, um ehrlich zu sein 😀 Die Downtown (Fremont Street) und den Strip, mehr ist da nicht. Aber ich denke, ich werde noch einmal zurückkommen, wenn ich 21 Jahre alt bin – dann macht das ganze erst so richtig Spaß.
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Um 20Uhr haben wir dann unser Auto wieder abgegeben und um 1Uhr lag ich dann endlich wieder zuhause in meinem Bett. So langsam merke ich auch, wie müde ich bin (es ist 21.45Uhr) und ich werde mich jetzt auch schnell duschen und dann schlafen gehen.

P.S.: Ich bin gerade sehr stolz auf mich, dass ich den Post so zeitnah geschrieben habe und sogar noch Fotos bearbeitet und hinzugefügt habe. Sorry, dass der Post so lang geworden ist. Aber wenn du das liest, dann hast du es für heute auch geschafft oder du bist so einer, der zuerst immer das Kleingedruckte liest. Falls zweiteres: bei mir stehen die wichtigen Informationen nie im Kleingedruckten.

day 111: stanford women basketball game

Letzten Freitag war ich abends mit Ella und einer ihrer Freundinnen bei einem Stanford Women Basketballspiel und es war wirklich super cool!
Wir hatten vier Karten, aber Maxi und Anna konnten nicht, alle meine Freundinnen mussten um die Uhrzeit noch arbeiten und Ella wollte nur eine Freundin mitnehmen, also waren wir nur zu dritt.
Basketball finde ich sowieso ziemlich cool, auch wenn ich selber richtig schlecht bin, aber ich hatte auch so eine super Zeit mit Ella und ihrer Freundin. Die waren beide so gut drauf und witzig und wir hatten einfach Spaß.
Unser Abendessen sollte man zwar vielleicht nochmal überdenken (vor allem im Hinblick auf Protein – Au Pairs wissen, was gemeint ist :D), aber die Zuckerwatte, das Popcorn und die Pommes waren zumindest lecker.

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day 109: driver’s license, midterm, santa cruz, skypedate & elections

Am Mittwoch, den 02.11, hatte ich morgens um 9.40 Uhr meine praktische Führerscheinprüfung. Ich hatte davor echt ein bisschen Angst und dachte auch schon, dass ich schon durchfalle, als ich zwei der Fragen am Anfang nicht beantworten konnte, aber die Prüferin (die übrigens einen etwas genervten Eindruck gemacht hat) meinte am Ende, dass ich ohne Fehler bestanden habe 🙂 Also bekomme ich jetzt hoffentlich bald meinen kalifornischen Führerschein zugeschickt und ich hoffe auch, dass ich nie wieder einen Führerschein machen muss 😀
Am selben Tag um 10 Uhr hatte ich auch mein Midterm Exam meiner Collegeclass. Ich bin erst einmal eine ganze Stunde zu spät gekommen, aber wir hatten bis 11.50 Uhr Zeit und ich habe das auch schnell in 30 Minuten gemacht (waren nur 50 Fragen zum Ankreuzen) – ich war auch gar nicht so schlecht 🙂
Am Freitag hatte ich meinen freien Tag, weil ich Samstag und Sonntag jeweils 10 Stunden gearbeitet habe. Vormittags habe ich mich endlich mal wieder mit Lea zum Frozen Yogurt Essen getroffen. Dort mussten wir aber erst einmal eine halbe Stunde warten, weil die zu spät aufgemacht haben und dann noch einen mega komischen Typ abwimmeln, der uns die ganze Zeit nachgelaufen ist und angelabert hat. Am Nachmittag war ich dann mit einem aus meiner Collegeclass und seinen Mitbewohnern (die wohnen zu 5 in einer 2-3 Zimmerwohnung….) in Santa Cruz. Wir haben eigentlich nicht wirklich viel gemacht – den Sonnenuntergang angeschaut, versucht Beachvolleyball zu spielen (wir waren wirklich SO schlecht :D) und ein Eis gegessen. Danach sind wir zu ihnen nachhause und wollten eigentlich Japanisch essen gehen (ich war übrigens zum ersten Mal in meinem Leben die einzige „Weiße“, die anderen kamen alle aus Asien :D), aber da hätten wir eine Stunde warten müssen, also haben wir uns Pizza geholt und in ihrer Wohnung gegessen. Muku hat mich dann sogar noch nachhause gefahren, weil ich am Samstag ziemlich früh zum Arbeiten anfangen musste.
Samstag war ich eigentlich dann den ganzen Tag auf einem Fußballturnier nd habe mit Maxis Team den Film Trolls angeschaut – den positivsten Film, den ihr je anschauen werdet! Am Sonntag musste ich Gott sei Dank nicht auf den Fußballplatz (bzw. auf die 20 Fußballplätze, die da nebeneinander waren), sondern habe zuhause ein paar Sachen erledigt. Außerdem habe ich auch mit zwei Freundinnen geskypt, was so so cool war, weil ich die beiden einfach gleichzeitig sehen konnte, so wie „früher“, obwohl eine in Chile sitzt, die andere in Deutschland und ich in den USA ❤️


Am Dienstag war ja Election Day und ich bin immer noch etwas sprachlos darüber, was passiert ist. Bis abends so um 6 Uhr habe ich nicht wirklich was mitbekommen, aber als dann so nach und nach die Ergebnisse aus den Ostküstenstaaten kamen, war ich wirklich durchgehend am Handy, um den Liveticker zu verfolgen, und auch mega aufgeregt. Dass es wirklich so weit kommt, dass Trump Präsident wird, hätte ich NIE gedacht, aber ich bin gespannt, was er ab Januar so macht.

Am Mittwoch ist meine Collegeclass ausgefallen und ich war stattdessen mit Veronika shoppen und habe aber gar nichts gekauft.

day 92: three months in the states

Mein dritter Monat, das heißt, ein Viertel meines Jahres ist vorbei! Die Zeit vergeht einfach mega schnell – meistens irgendwie zu schnell.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Momente und Tage, in denen ich einfach nur nachhause will. Nicht, weil es mir hier nicht gefällt oder weil ich Heimweh habe, sondern weil ich teilweise das Gefühl habe, dass mich das hier überhaupt nicht weiterbringt – ich passe hier für ein Jahr auf Kinder auf, wow. Das ist manchmal so langweilig und bei mir ist auch alles so einfach – meine Gastfamilie ist super, mein Job gefällt mir wirklich, ich habe Freunde gefunden, etc. (nicht, dass ich mich darüber wirklich beschweren möchte – ich hatte schon eine schwierige Zeit in Spanien) – , dass ich mich wirklich unterfordert fühle. Aber ich darf in solchen Momenten nicht vergessen, dass das Jahr nicht dazu da ist, mich bildungs-/karrieretechnisch weiterzubringen, sondern dass es um mich geht. Darum, mich – meine Persönlichkeit – weiterzuentwickeln und auch wenn ich es selber noch nicht so sehe, weiß ich, dass ich mich bereits verändert habe.

Okay, genug philosophiert. Natürlich gibt es auch diesen Monat ein Video – ich liebe es, ich hoffe, ihr mögt es auch 😊

day 100.

ICH BIN SCHON 100 TAGE IN DEN USA!!! 100 Tage von 365 Tagen. 365 Tage, die ich so gut wie es geht nutzen will. Wenn ich so auf die letzten 100 Tage zurückblicke, hat das zumindest meistens ganz gut geklappt, auch wenn nicht alles so gelaufen ist wie ich es gerne hätte und ich noch so viel für die nächsten Monate geplant habe. Aber ich habe noch neun Monate übrig, das heißt, mindestens neun Wochenenden zum Reisen und dann natürlich noch meine zehn Urlaubstage.
Ich habe aber jetzt schon so viel erlebt wie in Deutschland in einem Jahr nicht.

Das letzte Wochenende war ja das Halloweenwochenende, das ich auch ganz gut genutzt habe. Am Freitag war ich zuerst mit meiner Gastfamilie bei unserem Club, wo es eine Halloweenparty mit einem Haunted House gab. Wegen meinen Kids habe ich aber nur die ungruseligste Version gemacht, aber ich konnte mir wirklich vorstellen, dass die schlimmste wirklich schlimm ist 😀 Am Abend war ich auf einer Stanfordparty, die ziemlich cool war. Es war einfach schön, mal wieder wegzugehen und Leute kennenzulernen 🙂 Am Samstag war ich dann mit Karlotta shoppen und am Abend war ich auf einer Geburtstagsparty von einem anderen Au-Pair. Am Sonntag war ich vormittags bei Veronika, um für unser Midterm Exam zu „lernen“. Wir lagen aber eigentlich nur im Bett, waren am Handy und haben GZSZ angeschaut 😀 Am Nachmittag war ich dann mit einer befreundeten Familie im Kino – wir haben „The Queen of Katwe“ angeschaut. Der Film ist auf jeden Fall gutes Nachdenkmaterial und wirklich gut gemacht.

Am Montag war ja dann endlich das richtige Halloween. Morgens war ich ganz normal im College und nachdem ich Veronika und Sabrina nachhause gebracht habe, bin ich ins Gym. Dort habe ich dann auch eine Nachricht von meiner Hostmom bekommen, dass ich den Rest des Tages frei habe. Als ich dann zuhause war, habe ich aber eigentlich nur gechillt und Oreomumien gemacht und um halb sechs bin ich dann auch mit meiner Gastfamilie zu Freunden gegangen, um das erste Mal in meinem Leben trick or treating zu gehen. Ganz ehrlich, ich mag Halloween überhaupt nicht. Die Kinder gehen von Haus zu Haus und holen sich so viele Süßigkeiten, dass sie drei Jahre davon essen könnten. Was ist der Sinn dahinter? Die müssen nicht mal irgendwas sagen und viele sagen auch nicht einmal Danke. Aber gut, für die Kinder ist es schon ganz cool, weil sie sich halt verkleiden können und Süßigkeiten bekommen. Um 20 Uhr bin ich dann aber auch weiter zu Sabrina, wo wir uns noch einen Horrorfilm (ich hasse Horrorfilme) angeschaut haben. Ich habe die meiste Zeit aber auch gar nicht hingeschaut und mir die Handlung auch bei Wikipedia durchgelesen, dann war das nicht ganz so schlimm 😀

Am Dienstag habe ich mit Karlotta und Jacky einen GRAND CANYON weekend trip gebucht – OMG, ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich zum Grand Canyon fliege 🙂 Nächste Woche Samstag geht’s schon los und das haben wir danach auch erstmal mit Essen gehen gefeiert. Der Tag war an sich super entspannt – ich habe kurz mit einer Freundin geskypt und abends habe ich mich noch mit jemandem zum Lernen getroffen 🙂

P.S.: Wir tun jetzt einfach mal so, als ob ich diesen Post vor drei Tagen veröffentlicht hätte, okay?