wanderlust award

Inzwischen wurde ich von Vivi, Hannah und Jana zum Wanderlust Award nominiert und jetzt komme ich endlich mal dazu, ihn anzunehmen (? – oder was sagt man da? :D). Vielen vielen Dank aber erst einmal fürs Nominieren – ich finde es irgendwie komisch zu wissen (aber auch ziemlich cool), dass ihr bei sowas an meinen Blog denkt 🙂
Der Rest folgt jetzt auf englisch.

The Rules:
1.Thank and link back to the blogger who awarded you!
2.Copy and paste the Award ( Logo, Rules and Questions ) to your blog.
3.Answer the questions and nominate 5 less popular travel or Au Pair blogs which deserve more attention and followers.
4.Don’t forget to inform them about their nomination on their blog.

The Questions:

1. Where will you go and/or where are you right now?
– I live in Menlo Park, CA (close to San Francisco) since July, 28.

2. What is your favorite place in this world so far?
– I love Madrid! Since I lived there for five months during 10th grade I really fell in love with the city. Although I have to say that San Francisco does a really good job and it might or might not turn into my favorite city.

3. Who is the most interesting person you’ve met so far?
– Here in the United States I would say my hostdad and my hostmom. Okay, those are two persons but they both have such interesting lifes!

4. What is your most important travel item?
– Most important in the sense of personally most important would probably be my camera so I can take photos and videos of my trips.

5. How did/will your relatives feel about your trip?
– My family always supports me in everything I do and to be honest, they knew they wouldn’t be able to change my mind so supporting my decisions is the easiest way of dealing with it 😀

6. How many countries have you visited?
– Germany, Italy, Spain, Great Britain, Austria, Netherlands and USA – 7 countries in total so far 🙂

7. How are you documenting your trips?
– I have a blog (obviously), a monthly diary, a normal diary, a “one line a day”-book and I’m doing monthly Follow me Arounds 🙂

8. What are your ultimate travel goals (Bucketlist #1-#3)?
– #1 Grand Canyon
#2 Seattle
#3 that’s a hard one! Maybe Los Angeles, but actually just as many places as possible

9. What would you do if you didn’t have to work?
– TRAVEL

10. How would you describe yourself in three words?
– ambitious, positive and curious

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day 35: work, ocean beach, sleepover & golden gate bridge

Ich glaube, ich muss wieder ein bisschen regelmäßiger/öfter schreiben, sonst werden die Überschriften immer so lang…

Die letzte Woche war auf jeden Fall super! Von allen drei Kindern hat das Fußballtraining wieder angefangen, das heißt, dass ich fast jeden Tag am Fußballplatz stehe (wenn ich in der Zeit nicht ein anderes Kind irgendwohin fahren muss oder andere Sachen erledige), was aber überhaupt nicht schlimm ist, weil es auf beiden Plätzen freies WLAN gibt 😀
Sonst ist letzte Woche nicht so viel passiert. Ich war mit Ella Fußballschuhe einkaufen und mein Area Director (Betreuerin) war zum Orientation-Gespräch da, das eigentlich innerhalb der ersten zwei Wochen sein sollte, aber da meine Gastfamilie ja gar nicht da war, haben wir das erst jetzt gemacht. Meine Betreuerin ist super nett und kümmert sich, glaube ich, echt gut um die Au-Pairs.
Abends bin ich entweder gleich schlafen gegangen oder habe mich mit Kira getroffen, die aber leider jetzt im Rematch ist und eine neue Gastfamilie sucht.
Am Freitag hat mich meine Hostmom dann gefragt, ob ich am Samstag doch spontan arbeiten könnte (ein großer Vorteil des Au-Pair-Programms für die Gastfamilien ist die Flexibilität) und ich habe natürlich zugesagt, da ich am Vormittag noch nichts vorhatte. Mein Arbeiten bestand dann auch aus Einkaufen gehen und das liebe ich ja sowieso, deswegen hat es mir echt überhaupt nichts ausgemacht.

Um 12.30 Uhr ging es dann mit dem Zug nach San Francisco (dieses Mal mit Sonnencreme…), wo ich mich mit Kerstin getroffen habe. Wir sind dann zusammen zum Ocean Beach, wo eigentlich eine Bonfire Beach Party sein sollte. Um 14 Uhr war da aber natürlich noch nicht so viel los, aber wir sind dann einfach ein bisschen auf und ab gegangen und haben uns über den Sand und das Meer gefreut 🙂

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Um 16 Uhr mussten wir dann aber auch schon weiter nach Danville zu Nathalie, die mit uns ausgereist ist und die zufällig bei meinem ersten Familienvorschlag wohnt. Sie hatte nämlich am Mittwoch Geburtstag und uns zu ihrer Geburtstagsparty eingeladen. Die war echt richtig cool! Alle waren super nett und das Essen war auch echtgut. Ihr Hostdad hat uns Burger gemacht und die Hostmom hat zusammen mit den Kindern einen Kuchen in Deutschlandfarben gebacken – total süß von ihnen. Später waren wir dann noch im Hot Tub und da Kerstin und ich soweit weg wohnen, durften wir bei Nathalie übernachten. Ganz ehrlich, sogar die Luftmatratzen in den USA sind dicker als eine deutsche Matratze 😀
Sonntagmorgen haben wir dann erst einmal gefrühstückt und dann sind wir zu dritt nach San Francisco. Wir hatten uns davor den Wetterbericht angeschaut und es hieß, dass es sonnig ist. Dem habe ich ja nicht so wirklich getraut, da es in San Francisco IMMER zumindest ein bisschen neblig und bewölkt ist und kalt sowieso. Ja, so kann man sich täuschen. Es war wirklich keine einzige Wolke am Himmel und wir haben nicht einmal eine Jacke gebraucht.
Wir sind dann mit einem Uber zur Golden Gate Bridge gefahren und es war so toll!
Nach einer Fotosession auf der San Francisco-Seite sind wir dann über die Brücke auf die Sausalito-Seite gelaufen, wo wir natürlich wieder Fotos gemacht haben. Die Brücke ist echt so beeindruckend und auch die Aussicht von der Brücke auf San Francisco und die Bay ist einfach nur mega.
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Kerstin ist dann gleich von dort nachhause gefahren, da sie sowieso im Norden wohnt und Nathalie und ich haben sind wieder zurückgelaufen (dieses Mal ohne tausend Fotostops) und sind dann mit einem Uber (ich liebe Uber – das ist übrigens wie ein Taxi nur billiger, da dich Privatpersonen mitnehmen) wieder zu unserer bzw. Nathalies Bahnstation gefahren. Meine Bahnstation ist „etwas“ weiter weg, aber da laufe ich immer hin, weil ich keine Lust habe, noch einmal 2,25$ auszugeben.
Das Wochenende war echt mega schön, aber auch anstrengend und ich war dann auch echt glücklich, als ich dann frisch geduscht in meinem Bett lag und schlafen konnte 😀

day 31: san josé, movies & pool

Am Sonntag war ich mit zwei anderen Au Pairs in San José, was ungefähr ein halbe/dreiviertel Stunde von mir entfernt ist. Ich bin mit meinem Elektroauto zu einem anderen Au Pair gefahren und mit ihr dann weiter gefahren – so ganz traue ich meinem Fiat nicht mehr, seitdem ich fast einmal stehen geblieben bin 😀
In San José haben wir uns dann zuerst den Film „Finding Dory“ angeschaut. Der ist eigentlich echt süß! Danach sind wir noch kurz durch das riesige Einkaufszentrum dort gegangen und dann in die Downtown, die aber nicht sonderlich spannend war.

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Danach sind wir auch schon wieder zurück gefahren und ich habe auch kurz die Gastfamilie von dem anderen Au-Pair kennengelernt. Ihre Gasteltern sind auch mega nett und sie hat einen ganz süßen Zweijährigen – manchmal hätte ich ja schon auch gerne so ein kleines Kind..:)

Am Montag war dann das erste Mal, dass ich Ella und Maxi alleine in die Schule gebracht habe und sagen wir es mal so, es hat so halb geklappt. Wir waren ziemlich spät dran und als ich wieder zuhause war, habe ich festgestellt, dass Maxi seine Lunchtasche im Auto vergessen hat (die nehmen hier gefühlt 1000 Taschen mit in die Schule), also musste ich noch einmal zurück und sie ihm bringen.
Nach der Schule lief es dafür viel besser! Ich durfte mit den beiden zur Feier des Tages Eis essen gehen und danach hatte Ella Fußballtraining. Ich bin mit Maxi nachhause, weil ich Eis über mich geleert habe und mich umziehen musste 😀 Ich habe dann noch Abendessen gekocht und war dann auch off.

Am Dienstag lief es morgens schon besser und die Kinder sind einigermaßen rechtzeitig aus dem Haus. In meiner Pause war ich im Fitnessstudio und habe dort zwei andere Au-Pairs, die ich nur von Facebook und Snapchat kannte, getroffen – total witzig 🙂
Um 14 Uhr habe ich dann Ella und Maxi von der Schule geholt und Ella zu einer Freundin gebracht. Zuhause habe ich dann ein Brownie-Rezept ausprobiert, das aber nicht so gut geworden ist und ich habe wieder Abendessen gekocht. Danach bin ich mit Anna und Maxi zum Pool gegangen, was echt super entspannt ist, weil die da einfach ins Wasser können und sich austoben können. Wieder zuhause war dann auch schon fast Bettzeit und ich habe noch geholfen Ella und Maxi ins Bett zu bringen und um 21.30 Uhr war ich dann auch fertig. Ich musste dann nur noch kurz auf meine Wäsche warten und bin dann aber auch gleich ins Bett 😀

day 27: first day of school

Am Freitag war der 1.Schultag von Maxi und es war so cool, dabei zu sein. Morgens habe ich den Kindern Frühstück gemacht und Ella und Maxi Lunch für die Schule und dann bin ich eben mit in die Schule gefahren (den Weg kann ich inzwischen schon!). Es gab eine kleine Zeremonie, bei der für jeden Erstklässler ein Zweitklässler einen kleinen Brief geschrieben und vorgelesen hat, total süß! Danach kam die Feuerwehr und hat den Kindern ihre Schultüten gebracht – ich finde die Idee richtig cool und der Feuerwehrmann hat das auch echt toll „moderiert“. Maxi war gestern noch ganz besorgt, dass er keine hat, weil er erfahren hat, dass das die Familien machen müssen, aber er hat sich so über die Schultüte gefreut und sich so süß dafür bedankt 🙂
Danach war ich mal wieder bei Costco (ich werde immer schneller!) und nach ein bisschen Wäsche und aufräumen war es auch schon wieder Zeit zum Abholen. Ella und Maxi hatten beide ein Playdate nach der Schule, also hatten wir dann 5 Kinder im Haus, aber ich hatte dann aus und bin ins Fitnessstudio gegangen (ja, ich habe auch endlich eins gefunden :D).
Am Abend habe ich mich dann mit einem Au-Pair aus Kolumbien getroffen und wir wollten eigentlich zur Stanford University, aber da war gar nichts los, weil das Semester noch nicht angefangen hat, also sind wir nach Downtown Palo Alto.

Heute (Samstag, es ist 23.45 Uhr) war mein Lieblingsarbeitstag bisher. Meine Arbeit bestand darin zu helfen, das Frühstück zu machen und dann mit allen zu frühstücken. Das machen wir normalerweise nicht, deswegen fand ich das super schön. Danach hat mir meine Hostmom noch einiges erklärt, wie alles ab Montag ablaufen wird, wenn alle wieder in die Schule gehen und mir ein paar Sachen gezeigt.
Allgemein muss ich jetzt nach meiner ersten überstandenen richtigen Arbeitswoche sagen, dass es mir bis jetzt super viel Spaß macht und meine Gastfamilie einfach nur toll ist! Ich bin mir zwar sicher, dass es ab nächster Woche bzw. auch jetzt, wenn dann so langsam die ganzen Aktivitäten wieder anfangen, deutlich stressiger werden wird und vor allem der erste Monat, bis alles wieder organisiert ist, hart wird, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen 🙂
Nach dem Arbeiten habe ich Hannah abgeholt und wir sind zusammen in ein Einkaufszentrum in Santa Clara gegangen. Ich habe leider nichts zum Anziehen gefunden, obwohl ich echt etwas bräuchte, dafür insgesamt fast 50$ für Essen ausgegeben – das ist hier aber auch echt teuer! Zum Abendessen waren wir in der Cheesecake Factory (bitte gebt einmal eine Route dahin ins deutsche Google Maps ein und lasst euch mit Ansage dahinführen! :D) und zum Nachtisch haben wir uns einen Cheesecake geteilt und den nicht mal geschafft! Aber er war echt gut.
Jetzt sitze ich gerade in meinem Bett und gehe jetzt dann aber auch gleich Schlafen, weil ich morgen mit Hannah und einem anderen Au-Pair nach San Jose fahre und dort „Finding Dory“ und die Stadt anschaue. Nachdem Hannah und ich heute auch gesehen haben, wie viele Kalorien manche Gerichte in der Cheesecake Factory haben (schaut es besser nicht nach), gehe ich davor vielleicht noch ins Fitnessstudio. Das liegt sowieso auf dem Weg.

Also, Guten Morgen Deutschland und Gute Nacht California ♥

day 24: shopping all day and all night

Hallo meine Lieben 🙂

Seit Montag arbeite ich hier ja jetzt richtig, wobei ich wirklich sagen muss, dass es mir bisher wirklich Spaß macht und ich es noch nicht so ganz als Arbeit empfinde.
Da heute, morgen bzw. am Montag die Schule für meine Kids anfängt (Maxi hat morgen seinen 1.Schultag!),war ich bisher hauptsächlich damit beschäftigt, Sachen zu besorgen und zu ordnen.
Am Montag war ich morgens Lebensmittel einkaufen (hach, ich liebe es einfach!) und habe danach so ziemlich den ganzen Tag Anna geholfen, ihr Zimmer auszumisten und aufzuräumen. In meiner Mittagspause hatte ich eine Fahrstunde, aber der Fahrlehrer war irgendwie komisch, weil der nie irgendwas gesagt hat und ich bin mir auch nicht sicher, ob er nicht sogar eingeschlafen ist zwischendrin 😀 Er meinte am Ende nur, dass ich mein seitliches Einparken üben muss und der Rest schon gut ist. Am Abend habe ich mich dann auch bei einem College beworben, bei dem ich inzwischen auch angenommen wurde und mich jetzt für Kurse registrieren kann. Ich wollte eigentlich zwei Kurse machen, aber die sind für ausländische Studenten echt teuer, deswegen mache ich jetzt nur einen und spare mir das Geld lieber für einen Kurs an Stanford im Frühlingssemester 🙂
Am Dienstag habe ich das erste Mal 10 Stunden gearbeitet. Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich alles gemacht habe, aber ich war auf jeden Fall wieder einkaufen, habe den Kindern Frühstück gemacht und Schulsachen zusammengesucht. Am Abend habe ich mit den Kindern und meinem Hostdad ein Spiel gespielt und ich habe gewonnen. Danach habe ich mit Anna auch noch die Schultüte für Maxi gebastelt und die ist echt schön geworden – ich bin richtig stolz auf uns.

Gestern war ich den ganzen Tag nur unterwegs. Vormittags war ich mit Ella und Maxi Schulsachen besorgen und Schuhe kaufen und nachmittags war ich dann mit Anna Schuluniform, Fußballschuhe und Rucksack kaufen. Danach war ich echt fertig 😀
Aber ich habe gestern auch mal wieder gemerkt, wie perfektionistisch ich bin… Ich möchte einfach nichts falsch machen bzw. alles super machen und mit Kindern läuft aber nicht immer alles nach Plan – das muss ich mir echt noch so ein bisschen abgewöhnen.

Heute morgen habe ich eine Stunde gearbeitet und einfach nur Frühstück für die Kinder und das Pausenbrot für Ella gemacht. Danach wollte ich eigentlich ins Fitnessstudio, aber ich bin dann am Spielzimmer vorbeigegangen und Maxi war gerade dabei, sein neues Lego, das er gestern bekommen hat, aufzubauen. Ich wollte eigentlich nur kurz helfen, aber daraus sind jetzt über zwei Stunden geworden und ich muss gleich wieder arbeiten, also verschiebe ich das Gym auf morgen. Aber das Spielen war mir jetzt echt wichtiger, da ich das Gefühl habe, dass das bis jetzt etwas zu kurz kam, da ich bis jetzt meistens nur mit ihnen unterwegs war bzw. schauen musste, dass sie alle ihre Aufgaben erledigen – also nicht unbedingt so spaßige Dinge 🙂

day 21: lazy weekend

Wie berichtet, habe ich am Samstagmorgen für zwei Stunden kurz gearbeitet und meiner Großen mit Spanisch geholfen. Eigentlich soll ich auch ein bisschen spanisch mit ihr sprechen, aber das ist echt schwierig, weil sie mach einem Jahr natürlich nichts versteht, also bleiben wir hauptsächlich bei englisch und deutsch.
Danach war ich kurz im Supermarkt und habe ein paar Sachen für mich und meine Gastfamilie eingekauft und dann habe ich mich mit Kira, die fünf Staßen weiter wohnt, getroffen. Zusammen waren wir im Walmart, Whole Foods und Trader Joe’s und weil wir noch nicht genug Essen gesehen hatten, waren wir dann noch kurz in einer deutschen Bäckerei (nachdem uns das Navi erst einmal nur zu deren Lager geführt hat). Die hatten nicht so die große Auswahl, aber neben Brot und Semmeln gab es auch deutsche Süßigkeiten und Maggi Fix für Sauerbraten. Danach habe ich Kira wieder nachhause gebracht, weil die Glückliche mit ihrer Gastfamilie jetzt auf Hawaii ist und dafür noch packen musste.
Eigentlich wollte ich dann abends noch auf eine Abschiedsfeier von einem Au-Pair gehen, aber nachdem ich nicht wusste, wann die anfängt, bin ich zuhause geblieben.

Gestern morgen war ich gleich nach dem Aufstehen kurz mit Anna Fahrradfahren und danach mit Ella Inlineskaten. Ella hat mir das Haus von ihrer Freundin und einen Platz, zu dem wir unbedingt mal zum Spielen hingehen sollen, gezeigt. Danach habe ich mit einer Freundin geskypt, was natürlich sehr schön war ❤️
Am Nachmittag war ich bei Michaels, einem riesigen Bastel- und Dekoladen und habe ein bisschen Deko für mein Zimmer gekauft. Der Laden ist echt ein Paradies und sehr viele Sachen waren im Sale, da konnte ich einfach nicht Nein sagen 😛.
Am Abend bin ich Joggen gegangen. Die Häuser in meiner Nachbarschaft sind teilweise so krass! Ich wollte dann auch in einen Park, um ein paar Übungen zu machen und Google Maps (ein Hoch erstmal dafür, denn ohne hätte ich nicht mehr zurück gefunden) hat mir in meiner Nähe eine grüne Fläche angezeigt. Es hat sich dann herausgestellt, dass das der Friedhof ist 😄 Also musste ich mir dann einen anderen Park suchen.

Jetzt (Montag, 7.45Uhr) sitze ich gerade in meinem Zimmer und warte bis jemand wach wird, da ich gar nicht weiß, wann ich amfangen soll zu arbeiten 😀 Mal schauen, ich glaube, meine Große ist gerade aufgestanden.

day 19: michigan & first day of work

Seit Donnerstagabend bin ich zurück in California. Die Tage in Michigan waren richtig toll 🙂
Ich musste die ganze Zeit immer noch nicht so wirklich arbeiten, aber ich habe natürlich geholfen, den Kindern Frühstück zu machen, sie fertig zu machen und mit ihnen gespielt.
Am Dienstag waren wir mit dem Motorboot auf dem Elk Lake und es war so heiß, dass wir wirklich alle fünf Minuten zum Abkühlen ins Wasser gesprungen sind. Außerdem hatten die auch eine Tube, also einen Ring, auf den man sich drauflegen konnte und der hinterm Boot hergezogen wird und das hat so Spaß gemacht! Anna hat auch Wasserski ausprobiert und sogar geschafft, einmal aufzustehen und ein paar Meter zu fahren. Zum Frühstück hatte ich übrigens mein erstes PB&J Sandwich, also ein Sandwich mit Erdnussbutter und Marmelade und das schmeckt gar nicht mal so schlecht. Abends haben wir dann wieder Olympia angeschaut – die Amerikaner feiern hier hauptsächlich ihr Turnteam und natürlich Michael Phelps.
Am Mittwoch waren wir vormittags wieder Boot fahren und eigentlich wollte ich nicht mitkommen, weil es mir wegen meinem Sonnenbrand von San Francisco nicht so gut ging, aber Maxi meinte, dass ich mitkommen MUSS, weil sie fürs Tubing einen Aufpasser brauchen und sie alle drei zusammen tuben wollten 😀 Also bin ich natürlich mitgekommen. Am Abend sind wir dann in den Ort reingefahren, da dort jeden Mittwoch Family Fun Night ist. Es war echt so schön und lustig und Anna, Ella und ich haben uns unser erstes Henna Tattoo machen lassen und wir wollten jetzt mal schauen, ob man das auch selber machen kann.
Am Donnerstag haben wir hauptsächlich gepackt, waren natürlich noch einmal Boot fahren und tuben und ich bin mit Anna Jetski gefahren – das war echt so cool! Am Abend ging dann der Flug und es war gar nicht so einfach, alles ins Auto zu bekommen, da wir sechs Personen + 6 große Koffer/Taschen + gefühlt 100 Handgepäcksstücke hatten, aber irgendwie hat Gott sei Dank alles reingepasst und wir waren rechtzeitig am Flughafen. Von dort sind wir dann auch erst einmal nach Chicago geflogen und ich hatte sogar einen Economy Plus Sitz, das heißt mit mehr Beinfreiheit, die ich mit meinen 1,60m auch erst einmal ausgenutzt habe 😀 In Chicago hatten wir dann weniger als 45 Minuten zum Umsteigen, aber wir sind genau rechtzeitig zum letzten Aufruf zum Boarden am Gate angekommen. Das Flugzeug nach San Francisco war so riesig! Es gab 50 Reihen á 9 Sitzen (in der First Class natürlich ein bisschen weniger, aber trotzdem müssen da ja fast 400 Leute reinpassen!). In San Francisco hat uns dann der Opa abgeholt und ich war so froh, als ich dann endlich in meinem Bett lag.

Gestern war dann auch endlich mein erster offizieller Arbeitstag. Meine Hostmom meinte am Tag davor, dass ich ausschlafen kann, aber ich war sowieso um 7 Uhr wach, also habe ich um kurz nach 8 angefangen. Ehrlichgesagt hat sich das gestern aber nicht wirklich nach Arbeiten angefühlt. Ich habe geholfen, die Koffer auszuräumen, die Wäsche der Kinder gemacht, war über 1,5 Stunden Lebensmittel einkaufen (Costco ist einfach zu riesig) und habe Anna bei ihren Spanischaufgaben, die sie über die Ferien machen muss, geholfen. Also ich hoffe, dass ich meiner Gastfamilie damit helfen konnte, da ich irgendwie nicht das Gefühl hatte, eine große Hilfe zu sein.
Am Abend war ich mit der ganzen Familie in einem Club, in dem es Swimming Pools, Tennisplätze und einen Fitnessraum gibt und da war es auch ziemlich schön 🙂

Heute (es ist gerade 8 Uhr) muss ich um 10 Uhr für zwei Stunden arbeiten, das heißt, mit Anna ein bisschen Spanisch machen. Es ist so ein komisches Gefühl, dass das extra als Arbeit gezählt wird, weil ich würde es ja auch einfach so machen – aber eigentlich ist es ja egal, ob das jetzt als Arbeit zählt oder nicht, machen tue ich es so oder so. Und danach muss ich mal schauen, was ich so mache 🙂

P.S.: Mein Laptopladekabel ist angekommen, das heißt, ich kann jetzt endlich die Bilder auf meinem Foto rüberziehen und dann bekommt ihr auch mal mehr Fotos 🙂