the application video #2 – tipps

Weiter geht’s mit meiner kleinen „AuPair Bewerbungsvideo-Serie“! Nachdem ihr ja schon mein Bewerbungsvideo bewundern konntet (hier findet ihr außerdem noch Ideen und spezielle Tipps zur Musikwahl), möchte ich heute zukünftigen Au-Pairs ein paar Tipps für ihr eigenes Video geben. Ich fange einfach mal an:

1. Mach ein Skript/Drehbuch!
Bevor du anfängst, dein Video zu filmen, mach dir Gedanken darüber, was du der Gastfamilie zeigen willst. In drei Minuten kannst du (leider) nicht alles zeigen. Beschränke dich deshalb auf das, was dir als Gastfamilie wichtig wäre (dazu kann ich diesen Post von aupairmom.com empfehlen). Mein Video ist ja ein bisschen anders aufgebaut, aber mir war es wichtig, auf jeden Fall Videos von meinen Erfahrungen zu zeigen und zu erklären, warum ich ein Au-Pair werden möchte.

2. Werde kreativ!
Viele Gastfamilien schauen die verschiedenen Bewerbungsvideos der Au-Pairs als Erstes an und sortieren dann schon einmal aus. Lass dir deshalb irgendetwas einfallen, mit dem du aus der Masse (derzeit gibt es alleine bei AuPairCare über 1200 Au-Pairs in der Matchingphase) herausstechen kannst. Vielleicht hast du ein etwas außergewöhnlicheres Hobby oder eine tolle Idee für einen etwas anderen Ablauf des Videos? Meins hat z.B. nicht den typischen Ablauf Vorstellung – positive Eigenschaften – Kinderbetreuungserfahrungen – Warum Au-Pair?. Da ich über die Jahre aber noch mehr Ideen gesammelt habe, werde ich die im vierten Teil der Bewerbungsvideo-Serie veröffentlichen (Edit: here you go: the application video #4 – ideas) 🙂
Und antworte auf die Frage „Why do you want to be an au pair?“ nicht nur mit „Because I love kids!“ – Warum möchtest du WIRKLICH Au-Pair werden? Jedes zukünftige Au-Pair mag Kinder.

3. Beweg dich!
Selbst wenn du nicht die Möglichkeit hast, Videos und Bilder von Kindern zu zeigen, setz dich möglichst nicht nur vor eine Wand und rede in die Kamera. Geh raus, wähle verschiedene Hintergründe, zeig dich beim Sport, mit deiner Familie, etc. Ich wollte eigentlich die „Why do I want to be an au pair“-Szene gleich nach meiner Vorstellung machen, aber das wären über eine Minute Gerede meinerseits vor einer weißen Wand gewesen. Deshalb habe ich die ans Ende verschoben, um zu verhindern, dass die Gastfamilien das Video nach einer Minute abbrechen und somit gar nicht das, was mein Video eigentlich ausmacht, sehen.

4. Sei du selbst!
Auch wenn es vor der Kamera nicht immer einfach ist, verstelle dich nicht. Während dem Sprechen zu Lächeln ist zwar wichtig, aber es sollte trotzdem nicht unnatürlich wirken und du kannst dir natürlich einen Text oder Stichpunkte schreiben, aber versuche so frei wie möglich zu reden. Auch die Aufnahmen mit Kindern sollten nicht zu gestellt sein – ziemlich gut kommen einfache Alltagsszenen, wie ihnen die Jacke anzuziehen, mit ihnen zu kochen/backen, sie im Auto anzuschnallen, mit ihnen Trampolin zu springen, usw., an. Also filmt, wenn möglich, einfach mal beim Babysitten mit und wählt dann passende Szenen aus 🙂

5. Verwende passende Musik!
Ehrlich gesagt, fand ich den Teil fast am schwersten 😀 Die Musik sollte weder einen unpassenden Songtext haben (auch wenn ihr nur ein Instrumental wählt), noch so laut sein, dass man dich nicht mehr versteht. Mehr dazu, aber in meinem 3.Post der Bewerbungsvideo-Serie (Edit: here it is: the application video #3 – music) 🙂

6. Weniger ist mehr!
Das Bewerbungsvideo muss echt nicht super professionell wirken! Ich habe meins mit meiner Canon SX270 HS und teilweise auch mit meinem Handy (HTC One Mini 2) gefilmt und mit dem Windows Live Movie Maker geschnitten, also wirklich nur mit den Basics. Das Video ist hauptsächlich dazu da, dass die Gastfamilien einen ersten Eindruck von dir und deiner Persönlichkeit bekommen.
Auch bei Kleidung und Make-Up sollte man eher dezent bleiben. Mein gestreiftes Shirt war vielleicht auch nicht die beste Lösung (Streifen und Film machen sich nicht so gut zusammen), aber wähle irgendetwas legeres und schminke dich auch nicht zu übertrieben 🙂

So, das war’s erst einmal, denke ich. Falls ich irgendetwas vergessen habe, schreibt einfach einen Kommentar!
Ich hoffe, ich konnte einigen zukünftigen Au-Pairs helfen! Mir hat der Dreh und die Bearbeitung des Videos total Spaß gemacht, auch wenn ich am Ende einfach froh war, als ich es endlich fertig hatte 🙂

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