the application video #3 – music

Nach Teil #1 mit meinem Bewerbungsvideo und Teil #2 mit meinen Tipps, wollte ich heute mal über die Musikauswahl schreiben (hier findet ihr außerdem Teil #4 mit Ideen für eure Video). Darüber gibt es nämlich immer sehr viele Fragen in den diversen Au-Pair Gruppen, aber das ist auch echt nicht so einfach.

Das Lied
1. darf nicht zu laut sein
2. sollte keinen obszönen Text besitzen, auch wenn du nur ein Instrumental benutzt
3. sollte nicht zu langsam sein
4. sollte einfach schön klingen.

Problem #1: Welches Lied erfüllt alle Bedingungen?
Ich habe nach längerem Suchen diese „Happy Background Music“ von YouTube benutzt. Zur Auswahl hatte ich aber zum Beispiel auch noch
– „Happy Upbeat
– „Whistling Happy Background Music
& „Sunny Side Up
Aber ich fand auch ein Instrumental von Count On Me, I’m Yours oder Sweet Home Alabama ziemlich gut. Einfach etwas, dass einen gewissen „Beat“ hat.
Am allercoolsten ist es natürlich, wenn man selber gut singen/Gitarre/Klavier spielen kann. Dann würde ich auf jeden Fall selber was aufnehmen und im Hintergrund spielen lassen.

Problem #2: Wann lasse ich das Lied spielen?
Soll es auch während ich rede abgespielt werden oder nur bei anderen Videosequenzen?
Ich habe mich dazu entschieden, es nur bei meinen anderen Videosequenzen abspielen zu lassen. Das hat zwar sehr viel Schneiden beinhaltet, aber ich wollte nicht, dass man mich dann nicht mehr hört.
Also falls du die Hintergrundmusik auch hinter deinem „Gerede“ abspielen willst, achte auf jeden Fall darauf, dass sie nicht stört!

au pair in germany – documentary

Anfang dieser Woche wurde in eine Au-Pair-Gruppe der Link zu einer Au-Pair-Dokumentation, die ihr hier in der ARD Mediathek anschauen könnt, gepostet.
Da ich alles, was mit Au-Pair-Sein zu tun hat, super interessant finde, habe ich mir die Dokumentation natürlich auch gleich angeschaut. Schon der Untertitel „Billigkraft statt Babysitter“ zeigt zwar schon, dass vor allem die negativen Seiten gezeigt werden, trotzdem bzw. gerade deswegen fand ich sie echt sehenswert.
Es werden mehrere Au-Pairs in Deutschland begleitet, die (fast) alle sehr schlecht von ihrer Gastfamilie behandelt werden – 12/13 Stunden pro Tag mit den Kindern allein, das ganze Haus oder sogar noch die Ferienwohnungen putzen, keine Bezahlung, etc. Ich verstehe nicht, wie Menschen einen anderen Menschen so behandeln und ausnutzen können. Vor allem, da das auch noch die Menschen sind, die auf ihre Kinder – das Wichtigste in ihrem Leben – aufpassen und dementsprechend immer ausgeschlafen, zufrieden, gesund und fit sein sollten.
Das Problem ist, dass es in Deutschland keine wirklichen Regeln für das Au-Pair-Programm gibt. In den USA ist von der Arbeitszeit über die Bezahlung bis zum Urlaubsanspruch alles von der Regierung per Gesetz festgelegt, weshalb wir uns da echt glücklich schätzen können und solche Fälle, Gott sei Dank, (fast) nie auftreten.
Ich empfehle euch auf jeden Fall, die Dokumentation anzuschauen!

100 days left 🇺🇸

 
Heute sind es noch genau 100 Tage bis ich in die USA fliege!
Bis jetzt kenne ich nur drei andere, die mit mir am 25.07 in der AuPair Academy ankommen und leider noch keinen, der ab München fliegt. Aber viele Familien fangen jetzt erst an für den Juli zu suchen, also ich denke, da kommen noch einige dazu!

Falls du selber an dem Tag mit Ayusa fliegst – wir haben eine WhatsApp Gruppe! Also einfach bei mir melden und ich füge dich sehr gerne hinzu 🙂

the application video #2 – tipps

Weiter geht’s mit meiner kleinen „AuPair Bewerbungsvideo-Serie“! Nachdem ihr ja schon mein Bewerbungsvideo bewundern konntet (hier findet ihr außerdem noch Ideen und spezielle Tipps zur Musikwahl), möchte ich heute zukünftigen Au-Pairs ein paar Tipps für ihr eigenes Video geben. Ich fange einfach mal an:

1. Mach ein Skript/Drehbuch!
Bevor du anfängst, dein Video zu filmen, mach dir Gedanken darüber, was du der Gastfamilie zeigen willst. In drei Minuten kannst du (leider) nicht alles zeigen. Beschränke dich deshalb auf das, was dir als Gastfamilie wichtig wäre (dazu kann ich diesen Post von aupairmom.com empfehlen). Mein Video ist ja ein bisschen anders aufgebaut, aber mir war es wichtig, auf jeden Fall Videos von meinen Erfahrungen zu zeigen und zu erklären, warum ich ein Au-Pair werden möchte.

2. Werde kreativ!
Viele Gastfamilien schauen die verschiedenen Bewerbungsvideos der Au-Pairs als Erstes an und sortieren dann schon einmal aus. Lass dir deshalb irgendetwas einfallen, mit dem du aus der Masse (derzeit gibt es alleine bei AuPairCare über 1200 Au-Pairs in der Matchingphase) herausstechen kannst. Vielleicht hast du ein etwas außergewöhnlicheres Hobby oder eine tolle Idee für einen etwas anderen Ablauf des Videos? Meins hat z.B. nicht den typischen Ablauf Vorstellung – positive Eigenschaften – Kinderbetreuungserfahrungen – Warum Au-Pair?. Da ich über die Jahre aber noch mehr Ideen gesammelt habe, werde ich die im vierten Teil der Bewerbungsvideo-Serie veröffentlichen (Edit: here you go: the application video #4 – ideas) 🙂
Und antworte auf die Frage „Why do you want to be an au pair?“ nicht nur mit „Because I love kids!“ – Warum möchtest du WIRKLICH Au-Pair werden? Jedes zukünftige Au-Pair mag Kinder.

3. Beweg dich!
Selbst wenn du nicht die Möglichkeit hast, Videos und Bilder von Kindern zu zeigen, setz dich möglichst nicht nur vor eine Wand und rede in die Kamera. Geh raus, wähle verschiedene Hintergründe, zeig dich beim Sport, mit deiner Familie, etc. Ich wollte eigentlich die „Why do I want to be an au pair“-Szene gleich nach meiner Vorstellung machen, aber das wären über eine Minute Gerede meinerseits vor einer weißen Wand gewesen. Deshalb habe ich die ans Ende verschoben, um zu verhindern, dass die Gastfamilien das Video nach einer Minute abbrechen und somit gar nicht das, was mein Video eigentlich ausmacht, sehen.

4. Sei du selbst!
Auch wenn es vor der Kamera nicht immer einfach ist, verstelle dich nicht. Während dem Sprechen zu Lächeln ist zwar wichtig, aber es sollte trotzdem nicht unnatürlich wirken und du kannst dir natürlich einen Text oder Stichpunkte schreiben, aber versuche so frei wie möglich zu reden. Auch die Aufnahmen mit Kindern sollten nicht zu gestellt sein – ziemlich gut kommen einfache Alltagsszenen, wie ihnen die Jacke anzuziehen, mit ihnen zu kochen/backen, sie im Auto anzuschnallen, mit ihnen Trampolin zu springen, usw., an. Also filmt, wenn möglich, einfach mal beim Babysitten mit und wählt dann passende Szenen aus 🙂

5. Verwende passende Musik!
Ehrlich gesagt, fand ich den Teil fast am schwersten 😀 Die Musik sollte weder einen unpassenden Songtext haben (auch wenn ihr nur ein Instrumental wählt), noch so laut sein, dass man dich nicht mehr versteht. Mehr dazu, aber in meinem 3.Post der Bewerbungsvideo-Serie (Edit: here it is: the application video #3 – music) 🙂

6. Weniger ist mehr!
Das Bewerbungsvideo muss echt nicht super professionell wirken! Ich habe meins mit meiner Canon SX270 HS und teilweise auch mit meinem Handy (HTC One Mini 2) gefilmt und mit dem Windows Live Movie Maker geschnitten, also wirklich nur mit den Basics. Das Video ist hauptsächlich dazu da, dass die Gastfamilien einen ersten Eindruck von dir und deiner Persönlichkeit bekommen.
Auch bei Kleidung und Make-Up sollte man eher dezent bleiben. Mein gestreiftes Shirt war vielleicht auch nicht die beste Lösung (Streifen und Film machen sich nicht so gut zusammen), aber wähle irgendetwas legeres und schminke dich auch nicht zu übertrieben 🙂

So, das war’s erst einmal, denke ich. Falls ich irgendetwas vergessen habe, schreibt einfach einen Kommentar!
Ich hoffe, ich konnte einigen zukünftigen Au-Pairs helfen! Mir hat der Dreh und die Bearbeitung des Videos total Spaß gemacht, auch wenn ich am Ende einfach froh war, als ich es endlich fertig hatte 🙂

visa appointment

Gerade eben habe ich meinen Visumstermin ausgemacht – am Montag, den 09. Mai habe ich um 8.30 Uhr (später gibt es keinen Termin!) in der Münchner Botschaft meinen Termin.
visa appointment
Mal schauen, wie ich da überhaupt hinkomme 😀 Das Bayernticket gilt ja erst ab 9 Uhr (und noch mehr für’s Zugfahren zu zahlen, sehe ich nicht ein) und meine Eltern arbeiten, glaube ich, aber mal schauen. Es wäre auf jeden Fall gut, wenn irgendjemand mitkommen würde, weil ich keine elektronischen Geräte, das heißt, auch kein Handy, mitnehmen darf.

50% off spring special

Das ist jetzt hauptsächlich für zukünftige Au-Pairs interessant, aber bei Ayusa gibt es derzeit 50% auf die Programmgebühren für das Au-Pair-Programm in den USA! Das heißt, ihr müsstet nur 300€ (U2) bzw. 400€ für ein ganzes Jahr unvergesslicher Erfahrungen und Erinnerungen zahlen. Also falls ihr gerade darüber nachdenkt, ein Au-Pair Jahr zu machen oder euch bei noch einer Organisation zu bewerben, wäre das vielleicht was für euch.
Das einzige, was ihr machen müsstet, ist, eure vollständige Onlinebewerbung inklusive Video, etc. und das Interview bis zum 31.05.2016 fertig zu haben und bis Ende 2016 auszureisen. Das ist auf jeden Fall noch schaffbar 🙂
Ich kann Ayusa bis jetzt auf jeden Fall nur empfehlen. Besonders auch für 17-jährige Bewerberinnen, da ich dort inzwischen super viele kenne, die bereits ihre Familie für den Sommer gefunden haben. Die Mitarbeiter sind wirklich alle richtig nett und bei mir ging bis jetzt alles super schnell 🙂
Wer mehr Infos haben möchte, einfach hier auf den Link klicken.

P.S.: Ich bekomme dafür kein Geld & mache das ganz freiwillig 🙂 Ich möchte euch nur die Chance geben, dieses tolle Angebot zu nutzen.

visa application

Gestern Abend hatte ich endlich genug Zeit, um mich um meinen Visumsantrag, genauer um das DS-160 Formular, zu kümmern. Warum genügend Zeit? Da ich auf so vielen Au-Pair-Blogs gelesen habe, dass sie zwei Stunden für das Ausfüllen gebraucht haben. Es gibt zwar die Möglichkeit das Online-Formular zwischendrin zu speichern und innerhalb von 30 Tagen zu beenden, aber ich wollte es dann doch an einem Stück machen.
Eigentlich ist es echt nicht schwer, das Formular auszufüllen, aber ich war echt froh, dass mir Ayusa eine Visumsausfüllhilfe zugeschickt hat. Bei einem so wichtigen Formular wollte ich echt nichts falsch machen.
Man muss seine Daten, die Daten seiner Gastfamilie, die Daten seines Sponsors (alias die Gastfamilie; danach kann man seine neue Adresse wirklich), seine Arbeitserfahrung, Informationen über USA-Reisen, etc. angeben und dann noch fünf Seiten „Security and Background“-Fragen beantworten. Die waren teilweise schon ganz, sagen wir mal, interessant 😀

visa application

Welcher Terrorist würde freiwillig angeben, dass er einen Terroranschlag in den USA plant? Aber gut, die Fragen habe ich natürlich auch alle wahrheitsgemäß beantwortet und nach 1,5 Stunden, die hauptsächlich aus hin- und herklicken zwischen der Webseite und der Ausfüllhilfe bestanden, war ich dann auch fertig – zumindest mit dem Online-Formular.
Danach wollte ich gleich mein Visum bezahlen (kostet derzeit 152€), aber da man nicht mit Kreditkarte zahlen kann (finde ich schon komisch, für ein Visum für DAS Land der Kreditkarten), und ich weder Online-Banking, noch Sofortüberweisung habe, muss ich jetzt am Montag zur Bank und mein Visum dort bar zahlen.
Meinen Visumstermin kann ich dann auch erst machen, wenn ich eine Zahlungseingangsbestätigung bekommen habe. Ich hätte den gerne Anfang Mai nach meinem schriftlichen Abitur, aber mal schauen.

so ist es wirklich – tag

Vor kurzem habe ich diesen (YouTube)Tag von Michelle und Laureen gefunden und ich finde ihn eigentlich echt witzig und interessant! Man vergleicht immer seine Erwartungen vor der Matchingzeit mit der Realität 🙂

match

1.
Ich hab gedacht, ich werde an der Ostküste, wahrscheinlich in der Nähe von NYC oder Washington D.C., leben. Ganz einfach deshalb, weil dort die meisten Au-Pairs hinkommen.
So ist es wirklich: Ich komme nach Menlo Park (CA), also auf die ganz andere Seite!

2. Ich hab gedacht, ich werde auf 3 Kinder aufpassen.
So ist es wirklich: & ich werde auch auf die drei süßesten Kinder aufpassen!

3. Ich habe gedacht, ich werde im September ausreisen – ich habe echt nicht damit gerechnet, vor meinem 18. Geburtstag schon Familienvorschläge geschweige denn eine Gastfamilie zu haben.
So ist es wirklich: Ich reise am 25.Juli 2016 aus 🙂

4. Ich habe gedacht, ich werde 3 Familienvorschläge bekommen
So ist es wirklich: Ich hatte insgesamt 12 Familienvorschläge, von denen ich 8 abgesagt habe, 2 mir abgesagt haben und eine sich nicht gemeldet hat.

5. Ich habe gedacht, meine Matching-Zeit wird 5 Monate dauern – wie gesagt, ich war davon überzeugt, erst nach meinem 18.Geburtstag Familienvorschläge zu bekommen und dementsprechend frühestens im Juli zu matchen
So ist es wirklich: Tatsächlich war ich nur 1 Monat und 19 Tage im Matching bis ich meine Gastfamilie gefunden habe.

6. Ich habe gedacht, ich werde vier Wochen vor der Ausreise matchen
So ist es wirklich: Ich habe fast genau vier Monate vor meiner Ausreise gematcht.

Oh man, anscheinend bin ich echt schlecht im Sachen vorhersehen (wo wir wieder beim Thema wären, Sophie :D), aber eigentlich ist das ja nur positiv, da ich jetzt sogar früher als geplant in die USA fliegen kann und mit 17 Jahren schon Familienvorschläge hatte!

the application video #1 – my video

Ich dachte mir, jetzt, wo meine Gastfamilie habe, könnte ich euch endlich mal mein Bewerbungsvideo zeigen und auch meine Tipps für zukünftige Au-Pairs aufschreiben. Das der Post nicht zu lang wird, werde ich eine kleine Serie machen 🙂 In Teil #2 findet ihr allgemeine Tipps fürs Video, in Teil #3 Tipps für Musik und in Teil #4 einige Ideen, die ich so über die Jahre angesammelt habe.
Heute könnt ihr also mein Video anschauen und in den nächsten Tagen werde ich noch allgemeine Tipps, Tipps zur Musikwahl und Ideen für das Bewerbungsvideo posten.

Das Bewerbungsvideo kann einem zukünftigen Au-Pair echt den letzten Nerv rauben. Viele Familien schauen sich zuerst das Video an und treffen dann schon eine Vorentscheidung, das heißt, es ist wirklich wichtig, dass man einen guten ersten Eindruck macht 🙂

Ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich alle Szenen für mein Bewerbungsvideo zusammen hatte. Dadurch, dass ich schon so lange von einem Au-Pair-Jahr träume, hatte ich aber immerhin schon ein Konzept. Ich wollte auf keinen Fall nur vor der Kamera sitzen und reden, sondern mehr Abwechslung reinbringen. Aber seht selbst (die Szenen mit Kindern habe ich ganz dezent verpixelt):


Ich hoffe, euch gefällt mein Video!
Ich bin auf jeden Fall ziemlich stolz darauf und auch viele Gastfamilien haben mir geschrieben, dass sie mein Video super fanden 🙂
Einige Szenen musste ich zwar abändern oder wegen fehlendem Videomaterial sogar ganz streichen (denkt ihr, ich hätte es hinbekommen, meine ganze Familie gleichzeitig aufs Sofa zu bekommen? Meine Familie ist einfach super busy :D), aber mit dem Endresultat bin ich sehr zufrieden.

Ihr könnt mir gerne eure Meinung in den Kommentaren (hier oder auf YouTube) dalassen 🙂